Günstige Immobilienkredite für Österreich im Online-Vergleich

Geschrieben von Robert Prazak
Stand: Mai 2022
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Inhalt dieser Seite

    Immobilienkredit Vergleich Österreich

    Der Kredit für eine Immobilie, meistens in Form eines Hypothekarkredits (auch als Hypothekardarlehen bezeichnet), ist der wichtigste Grundpfeiler für das Eigenheim und den Kauf der eigenen Immobilie. Doch davor sollten andere grundsätzliche Entscheidungen getroffen werden: Welche Immobilie kommt für mich bzw. für uns in Frage? Hier sollte man sich über die eigenen Wünsche und Möglichkeiten gewiss sein, von der Lage über die Größe bis zur Anzahl der Räume. Dazu kommt folgerichtig als zweiter Schritt die Analyse der eigenen finanziellen Möglichkeiten: Welche monatliche Belastung ist möglich? Dabei sollte berücksichtigt werden, dass die Zinsen ja schnell steigen könnten (wonach es derzeit zwar nicht aussieht, aber Immobilienkredite laufen ja meistens über einen sehr langen Zeitraum) und sich das auf die Kreditrückzahlung auswirken könnte. Was passiert, wenn man seinen Job verliert oder höhere Ausgaben hat – kann man sich dann das Darlehen noch immer leisten?

    Wer beim Immobilienkredit sorgfältig recherchiert, sich umfangreich über einen Vergleich informiert und das für ihn günstigste Angebot auswählt, sichert sich damit langfristig ab. Denn die monatlichen Belastungen durch die Rückzahlung des Kredits können ein großer Brocken im Haushaltsbudget sein. Abhängig von den Konditionen und den Zinsen kann es hier beträchtliche Unterschiede geben in Österreich – es lohnt sich also, das vorhandene Angebot zu vergleichen.

    Arten von Immobilienkrediten

    Es gibt mehrere Varianten für die Immobilienfinanzierung über einen Kredit. Am bekanntesten und beliebtesten ist der klassische Kredit über eine Bank, auch Hypothekendarlehen genannt. Dabei wird das Darlehen auf eine bestimmte Zeit aufgenommen und der Zinssatz richtet sich nach der Entwicklung der Zinsen. Hier unterscheidet man wiederum zwischen Annuitätendarlehen (stets ähnliche Raten während der Zinsbindung, eventuell Anschlussfinanzierung nötig) und Volltilgerdarlehen (Kreditsumme wird vollständig zurückbezahlt). Möglich ist in Österreich auch die Aufnahme eines Bauspardarlehens, im Regelfall verfügbar als Anschluss an einen Bausparvertrag – diese Variante einer langfristigen Anlage ist gerade in Familien noch immer recht populär. Das bedeutet: Die Zinsen befinden sich auf einem bestimmten Niveau, andererseits kann dadurch nicht von sehr niedrigen Zinsen profitiert werden. Bauspardarlehen, die heute in Österreich pro Person mit 220.000 Euro begrenzt sind, können auch mit Krediten kombiniert werden, damit höhere Summen für den Kauf einer Immobilie erreicht werden. Für Darlehen mit einer begrenzten Laufzeit (möglich sind meistens maximal 10 Jahre) werden bisweilen auch Fixzinskredite angeboten – dabei bleibt also die monatliche Belastung immer auf einem Niveau, weil die Zinsen eben garantiert werden. Für die Immobilienfinanzierung waren bis vor einigen Jahren auch Fremdwährungskredite populär, doch aufgrund der steigenden Risiken wegen der Währungsschwankungen (Stichwort Schweizer Franken versus Euro) haben diese an Bedeutung verloren.

    Immobilienkredit: Tipps und Tricks

    Was ist bei der Aufnahme eines Immobilienkredits prinzipiell zu empfehlen? Die wichtigsten Tipps der Experten von Banken im Überblick:

    • Eigenkapital ist immer die Voraussetzung – und je mehr davon zur Verfügung steht, desto besser. Dann sind die besten Konditionen möglich.
    • Vor allem jüngere Menschen sollten keine anderen Kredite laufen haben, wenn sie einen Immobilienkredit in Anspruch nehmen wollen. So können beispielsweise Konsumentenkredite, etwa für elektronische Geräte, zum Ballast werden. Von einer niedrigen Rate solcher Darlehen sollte man sich nicht verleiten lassen.
    • Auf die Nebengebühren nicht vergessen: Bearbeitungsgebühr und Eintragung des Pfandrechts in Österreich fallen bei einer Finanzierung an; auch die üblichen Nebengeräusche eines Immobilienkaufs sind zu berücksichtigen, neben den Maklerkosten sind das unter anderem die Ausgaben für Notar sowie Grunderwerbsteuer und Eintragung ins Grundbuch. Insgesamt können die Nebengebühren mindestens 10, oft auch 15 Prozent der Kaufsumme ausmachen.
    • Eine lange Laufzeit sorgt für eine möglichst niedrige monatliche Rate, andererseits ist man dadurch in seiner Flexibilität eingeschränkt. Darauf achten, dass Sonderzahlungen möglich sind.
    • Welche Marge verrechnet die Bank? Neben dem jeweils gültigen Zinssatz für die gewählte Form der Immobilienfinanzierung (richtet sich nach dem Euribor-Leitzinssatz) kann die Bank einen Aufschlag draufsetzen.

    Was kommt vor dem Immobilienkredit?

    Die Banken in Österreich bieten vor einem Immobilienkredit in der Regel auch eine gemeinsame Analyse der Einkommenslage an (und müssen dies auch tun). Doch wer sich selbst auskennt, hat einen klaren Startvorteil.

    Tipp: Eine Haushaltsrechnung kann zeigen, wie die finanzielle Situation ist, welche laufenden Ausgaben unvermeidbar sind und in welchen Bereichen eventuell Sparpotenzial liegt. Hier können Konsumenten auch Rechner und andere Tools im Internet nutzen.

    Anzuraten ist generell ein Online Vergleich, mit dem man jene Konditionen berechnen kann, die für die eigene Situation am besten geeignet sind. Ein Online Rechner (gefüttert mit den aktuellen Kreditzinsen) zeigt auch die genaue monatliche Rate, die je nach Zins zu erwarten sind. Das Ergebnis: Wer solche Möglichkeiten nutzt, kann sich Monat für Monat viel sparen und die Finanzierung der Immobilie läuft einfacher.

    Entscheidend für die Vergabe eines Immobilienkredits sind neben dem Wert der Immobilie selbst außerdem die Bonität des Kreditnehmers, sein Einkommen und das Eigenkapital (Eigenmittel), das zur Verfügung steht. Auch darüber sollte man sich im Vorfeld schon Klarheit verschafft haben. Je besser die Vorbereitung, desto bessere Chancen für die optimale Immobilienfinanzierung gibt es.

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    Dieser Ratgeber wurde verfasst von Robert Prazak

    Robert Prazak verantwortet die Online-Redaktion von CAPITALO und begleitet unsere Social Media und PR-Arbeit in seinem Alltag. Seit 1995 schreibt er über spannende Themen für Finanz-Channels und Vergleichsportale, aber auch für Social Media Agenturen, Banken sowie PR-Verlage.

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