Rechtsschutzversicherung Vergleich Österreich

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Private Rechtsschutzversicherung

Das Wichtigste in Kürze

Wer klagt oder angeklagt wird, muss die Kosten für Anwälte, Gericht und Gutachten tragen. Sollte es dazu kommen, dass man den Prozess verliert, muss man ebenfalls die Anwaltskosten der Gegenseite übernehmen. Alles in allem wird es immer schwieriger, das Kostenrisiko eines bevorstehenden Rechtsstreites abzuschätzen.

Auf unserer Seite können Sie private Rechtsschutzversicherungen vergleichen und die passende Polizze online abschließen. Dadurch erhalten Sie umgehenden Versicherungsschutz. Die Polizze wird meist innerhalb weniger Tage bis Wochen von der Versicherung an Sie versendet.

Gründe für Streitigkeiten gibt es potenziell viele: mit Mietern, Nachbarn, Arbeitgebern, Verkehrsteilnehmern.

Wenn die Uneinigkeiten nicht beigelegt werden können, bleibt manchmal nichts anderes übrig, als sich einen Anwalt zu nehmen und einen gerichtlichen Prozess zu führen. Wer klagt oder angeklagt wird, muss die Kosten für Anwälte, Gericht und Gutachten tragen.

Sollte es dazu kommen, dass man den Prozess verliert, muss man
ebenfalls die Anwaltskosten der Gegenseite übernehmen. Alles in allem kann es also richtig teuer werden, wenn man keine Rechtsschutzversicherung hat.

Hier ärgert sich, wer keine Rechtsschutzversicherung hat. Diese übernimmt nämlich all solche Kosten. Der Rechtsschutz kann für einzelne Bereiche (Privat, Beruf, Verkehr) oder auch in Kombinationen als Rechtsschutzversicherung abgeschlossen werden. Auch ein Familienrechtschutz sowie ein Haus- und Wohnungsrechtsschutz kann bei einer Rechtsschutzversicherung eingeschlossen werden.

Bei den meisten „Versicherungs-Paketen" sind neben dem Versicherungsnehmer auch der Ehepartner und die minderjährigen Kinder versichert. Bei volljährigen Kindern kommt es bei der Rechtsschutzversicherung darauf an, ob sie sich in der Ausbildung befinden oder bereits einer Berufstätigkeit nachgehen. Auch im Haushalt lebende Eltern oder Großeltern können bei der Rechtsschutzversicherung mitversichert werden. Ein ausführlicher Vergleich verschiedener Anbieter einer Rechtsschutzversicherung sowie Beratungen in diesem Bereich sind empfehlenswert.

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Vorteile und Nachteile einer privaten Rechtsschutzversicherung

  • Die Rechtsschutzversicherung kann individuell vom Kunden zusammengestellt werden.
  • Die Rechtsschutzversicherung versucht den Gang zum Gericht durch eine Schlichtung zu vermeiden.
  • Die Rechtsschutzversicherung übernimmt mehr als nur Anwaltskosten. Sie zahlt auch die Gerichtskosten oder übernimmt die Kosten der Zeugen.
  • Die Rechtsschutzversicherung zahlt meist nicht für Unterhaltsansprüche.
  • Rechtsschutzversicherung zahlen meist nicht bei Eheangelegenheiten wie Scheidungen.

Rechtsschutzversicherung einfach erklärt

  • Welche Kosten übernimmt die Rechtsschutz-Versicherung?
  • Welche Rechtsschutz-Bereiche kann ich absichern?
  • Welche Ausschlüsse sind zu beachten?

Erfahren Sie in unserem Video zur Privat-Rechtsschutzversicherung.

Quelle: ARISECURE

Häufige Fragen und Antworten zur Rechtsschutzversicherung

Wozu brauchen Sie eine Rechtsschutzversicherung?

Das Risiko, im Recht zu sein aber einen Gerichtsprozess zu verlieren, und dann auf den teils horrenden Kosten der Anwälte, Gerichtskosten oder Gutachter und Sachverständigen sitzen zu bleiben, kann jeden von uns treffen. Und das praktisch in allen Rechts- und Lebensbereichen. Muss man dann zig Tausende an Euro bezahlen, sind die eigenen finanziellen Reserven meist schnell am Ende und das Chaos meist groß. Mit einer entsprechenden Polizze können Sie sich – zumindest finanziell – davor schützen und Ihr Recht notfalls einklagen.

Was viele Konsumenten aber nicht wissen: Eine Polizze deckt nicht automatisch jeden Rechtsstreit im Leben ab. Daher sollten Sie vor dem Abschluss einer solchen Versicherung genau prüfen, für welchen Bedarf und welchen speziellen Fall Sie welchen Rechtsschutz brauchen. Die meisten Assekuranzen in Österreich bieten verschiedene unabhängige Versicherungs-Module an, beispielsweise für den gesamten Bereich des Verkehrsrechtsschutzes, oder die recht weit gefächerten Bereiche des Privat- und Familienrechtsschutzes, des Arbeits- bzw. Berufsrechtsschutzes sowie des Mietrechtsschutzes. Hier sind von dem Kfz bis zum Arbeits- und Dienstrecht, im Sozialrecht, bei Grundstücks- und Mietstreitigkeiten oder in Erb- und Familienangelegenheiten alle Lebensbereiche per Rechtsschutz versichert. Daher kann eine Rechtsschutz-Polizze auch als Ergänzung zu einer Haushalt-, Haftpflicht- oder Unfallversicherung gesehen werden.

Zum Basisumfang eines jeden Rechtsschutz-Tarifs zählt in Österreich, neben dem Schadenersatz-Rechtsschutz und dem Strafrechtsschutz, auch der vielfach benötigte Vertragsrechtsschutz – etwa für Streitigkeiten bei alltäglichen Konsumentenverträgen.

Alle Rechtsbereiche können Sie aber auch getrennt voneinander besichern – individuell nach Ihrer persönlichen Lebenssituation. Im Bereich Kfz werden vielfach, zusammen mit den Kfz-Versicherungen, Rechtsschutzpakete bereits mit inkludiert angeboten. Im Bereich des allgemeinen privaten Rechtsschutzes ist neben einem Basisversicherungsschutz eine Ergänzung um einzelne Bausteine der Rechtsbereiche möglich und durchaus sinnvoll.

Tipp: Vor Abschluss einer Rechtsschutz-Polizze sollten Sie zunächst Informationen einholen, welche Risiken Sie für sich und Ihre Familie versichern möchten. Wollen Sie sich lediglich im Straßenverkehr mit Ihrem Auto optimal absichern, ist eine KFZ-Rechtsschutz-Polizze die beste Wahl. 

Was können Sie mit einer Rechtsschutzversicherung absichern – und was nicht?

Eine Polizze deckt längst nicht alle Lebensbereiche ab, auch wenn dies auf den ersten Blick durch die Vielzahl unterschiedlicher Bausteine so aussehen mag. Hier einige Beispiele, welche Rechtsbereiche Sie generell versichern können, und bei welchen Streitigkeiten die Assekuranzen in Österreich keinerlei Versicherungen beim Rechtsschutz anbieten:

Diese Bereiche können Sie in Österreich besichern

  • KFZ- und Lenker-Rechtsschutz
  • Schadenersatz- und Strafrecht (Privat und Beruf)
  • Vertragsrecht und Steuerrecht
  • Arbeitsrecht und Sozialversicherungsrecht
  • Steuer- Erb- und Familienrecht
  • Grundstückseigentum und Miete
  • Datenschutz- und Patientenrechte

Diese Bereiche können Sie in Österreich nicht besichern

Eine Reihe von Rechtsbereichen wird von allen Assekuranzen in Österreich aus dem Versicherungsumfang generell ausgeschlossen, und ist somit nicht zu versichern. Dazu zählen beispielsweise Rechtsstreitigkeiten bei:

  • Scheidung einer Ehe
  • Kauf von Immobilien und Vermögensanlagen
  • Gewinn- und Glücksspiele
  • Globale Risiken, etwa durch Krieg, terroristische Anschläge oder Naturkatastrophen

Die zwei zentralen Bereiche im Rechtsschutz

Unfälle im Straßenverkehr gehören zum Alltag. Ist die Schuldlage schwierig zu klären, oder entsteht neben Sachschaden sogar Personenschaden, werden Anwälte und Gerichte schnell auf den Plan gerufen. Vom Kfz Sachgutachten bis zu Rechtsprechung über mehrere Gerichtsinstanzen drohen hier existenzielle Risiken.

Sind Sie eine Halterin oder ein Halter eines Kfz, sollten Sie unbedingt eine Verkehrsrechtsschutz-Polizze besitzen. Prüfen Sie allerdings vorab, ob Sie eine derartige Versicherung nicht bereits über einen Automobilclub oder über Ihre Kfz Versicherung abgeschlossen haben.

Tipp: Häufig wird ein Kfz Rechtsschutz als Zusatzpaket zur Autoversicherung verkauft. Diese Polizzen haben aber oft eine mehrjährige Vertragslaufzeit während die Kfz Versicherung in der Regel jährlich kündbar ist. Um unnötig lange Vertragsbindungen zu vermeiden, empfiehlt es sich diesen Bereich mit einer separaten Polizze abzudecken.

Der Privatrechtsschutz – Versicherungsschutz im Privatbereich

Wie bereits erwähnt, kann sich jede Kundin und jeder Kunde in Österreich beim Rechtsschutz für diverse Einzel-Bausteine entscheiden. Dies gilt gerade für den zweiten großen Bereich in Sachen Rechtsschutz: den Privatrechtsschutz. Um einen möglichst umfassenden individuellen Schutz zu genießen, empfiehlt es sich folgende Lebensbereiche als Bestandteile in einen Rechtsschutzvertrag mit aufzunehmen – falls diese nicht ohnehin schon im Basisschutz der jeweiligen Versicherung enthalten sind:

Der Basisschutz: Die Basis einer jeder Rechtsschutzversicherung sind der Schadensersatz-Rechtsschutz und der Straf-Rechtsschutz. Darüber hinaus ist ein Vertrags-Rechtsschutz für Rechtsstreitigkeiten über typische Konsumenten-Verträge obligatorisch.

Der Privat- und Familienrechtsschutz: Der Privat- und Familienrechtsschutz sollte als Basisbaustein in jeder Polizze vorhanden sein. Er bietet Ihnen einen umfassenden Rechtsschutz für zahlreiche mögliche Streitigkeiten im privaten und familiären Bereich. Hier sind beispielsweise Erbstreitigkeiten oder Streitigkeiten unter Nachbarn inkludiert, die leider nicht zu selten vorkommen. Neben dem angesprochenen Verkehrsrechtsschutz ist der Privat- und Familienrechtsschutz für Konsumenten die wichtigste Grundlage in Sachen Rechtsschutz.

Der Arbeits- und Dienstrechtsschutz: Ein weiterer Rechtsschutz-Baustein, den viele Konsumenten in Österreich in Anspruch nehmen, ist der sogenannte Arbeits- bzw. Berufsrechtsschutz. Sinnvoll ist eine solche Versicherung vor allem dann, wenn Sie als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer in einem Angestelltenverhältnis tätig sind. Denn Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber, während oder auch nach einem Dienstverhältnis, enden in der Regel fast immer beim Anwalt oder sogar vor Gericht. Ist etwa aus Sicht der oder des Beschäftigten eine Abmahnungen, oder gar eine Kündigung unberechtigt, sind Sie hier gegen jedwede Kosten im Falle eines Rechtsstreits mit dem Arbeitgeber geschützt.

Der Sozialrechtsschutz: Konflikte kann es natürlich auch im Falle einer Krankheit, bei verfrühtem Renteneintritt oder nach dem regulären Ausscheiden aus einem Dienstverhältnis geben. Weigern sich hier Sozialversicherungsträger und die Rentenkassen, Leistungen fristgerecht oder in voller Höhe zu erbringen, ist guter Rat fürs eigene Recht natürlich auch teuer. Oft ziehen sich Auseinandersetzungen um Krankengeld, Frühverrentung oder die Anerkennung um Versicherungszeit über Jahre in die Länge – mit hohen finanziellen Risiken für die oder den Betroffenen. Ein Sozialversicherungsrechtsschutz als weiterer Versicherungs-Baustein ist hier eine gute Wahl.

Der Grundstücks- und Mietrechtsschutz: Sie sind Mieter einer Wohnung oder Vermieter einer Immobilie als Eigentümer? Geht es um Mieterhöhung, Eigenbedarf oder Nebenbedingungen des Mietvertrages, sind auch hier Streitigkeiten oft an der Tagesordnung. Ein Mietrechtsschutz ist natürlich nur für Mieter sinnvoll, während für Immobilieneigentümer beispielsweise der Vermieter-Rechtsschutz oder ein Grundstücks-Rechtsschutz infrage kommen – falls Sie beispielsweise das Objekt nicht selbst bewohnen. In den meisten Fällen benötigen Besitzer eines Hauses oder einer Eigentumswohnung keinen Mietrechtsschutz.

Tipp: Überlegen Sie genau, welcher Vertragsbaustein für Sie im Bereich des Privatrechtsschutzes nötig und sinnvoll ist, und ob unter Umständen bereits die ein oder andere Versicherung bei einer Mitgliedschaft – beispielsweise dem Mieterbund oder einer Arbeitnehmergewerkschaft – mit inkludiert sind.

Welche Kosten sind durch eine Rechtsschutzversicherung besichert?

Eine Versicherung ist recht und schön, aber übernimmt sie im Schadensfall auch genau die Kosten, die die eigene Geldbörse dann am meisten belasten? Entscheidend ist dabei natürlich auch die Frage, ob die Versicherung Kosten und Gebühren bei Streitigkeiten außerhalb Österreichs übernimmt – also im europäischen Ausland und darüber hinaus. Diese Kosten sollte der Versicherer in der Regel übernehmen:

  • Kosten für den Rechtsanwalt
  • Kosten bei Gerichtsverfahren oder Behördenangelegenheiten
  • Aufwendungen für die Ermittlung des Streitwertes (Zeugen, Sachverständige und Gutachter)
  • Kosten und Kautionen für Verfahren im Ausland

Wen können Sie mit einer Rechtsschutzversicherung besichern?

Wie bei jeder Versicherung ist natürlich die Frage entscheidend: wer ist eigentlich genau versichert. Hier haben Sie selbst die Wahl: Eine Rechtsschutzversicherung kann für eine einzelne Person – also beispielsweise nur für Sie selbst – abgeschlossen werden. Möglich ist auch eine Versicherung für den gesamten Haushalt, also beispielsweise für Alleinerziehende mit Kindern oder die gesamte Familie.

Tipp: Um einen optimalen Schutz für Sie und Ihre Familie zu erhalten, können Sie in unserem Tarif-Vergleich gezielt alle zu versichernden Personen in den Details auswählen.

Wie kommt die Versicherungsprämie bei der Rechtsschutzversicherung zustande?

Für welche Deckungssumme Sie sich als Versicherungsnehmer entscheiden, etwa ob 400.000 Euro oder 800.000 Euro, ist für die Höhe der Versicherungsprämie eher zweitrangig. Einen erheblich größeren Einfluss auf den monatlichen, halbjährlichen oder jährlichen Versicherungsbeitrag haben vor allem die verschiedenen Bausteine, für die Sie sich als Versicherungsnehmer beim Abschluss einer Rechtsschutzversicherung entscheiden.

So ist beispielsweise eine Rechtsschutzversicherung, die ausschließlich Ihren Privat- und Familien-Bereich integriert hat, deutlich preiswerter, als wenn Sie etwa den Bereich des Berufsrechtsschutz bzw. Arbeitsrechtsschutz, des Mietrechtsschutzes oder des Verkehrsrechtsschutzes in Ihrer Versicherung mit inkludiert haben. Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Preisgestaltung ist auch die gewählte Selbstbeteiligung. Je höher dieser ausfällt, desto günstiger wird Ihr Versicherungsschutz. Bei neuen Versicherungen sind hier um die 10 bis 20 Prozent an Prämien-Ersparnis durchaus möglich.

Tipp: Je nach den gewählten Bausteinen, können Sie für einen durchschnittlichen privaten Rechtsschutz-Tarif in Österreich mit einer Prämie zwischen 150 und 300 Euro im Jahr rechnen. Mit Selbstbehalt und jährlicher Zahlungsmethode kann dieser Wert noch deutlich sinken.

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