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Österreich
Aktuelle Bauzinsen Österreich
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Vor 1 MonatVor 1 Monat aktualisiert
Stand: 3. April 2026
|
Fixzins ab· 2,8%/5J.
Quelle· OeNB/FMA
Aktualisiert· 05/2026

Aktuelle Bauzinsen Österreich

Wie hoch sind die Bauzinsen in Österreich heute? Aktuelle Fixzins- und variable Zinssätze aller grossen Banken im Überblick.

  • OeNB-basierte Zinsdaten
  • Fixzins und variabel im Vergleich
  • Historische Zinsentwicklung
Jetzt unverbindlich anfragenJetzt Finanzierung berechnen

Zuletzt aktualisiert: 3. April 2026

Bauzinsen Österreich im Überblick

Das Wichtigste auf einen Blick

  • 🏠 Aktuelle Fixzinsen: 10 Jahre ab 3,40%, 20 Jahre ab 3,67%, 30 Jahre ab 3,92% (Stand: Mai 2026, Quelle: OPTIFIN)
  • 📉 Variable Zinsen: Ab ca. 2,75% p.a. (3M-Euribor bei 2,25% + Aufschlag)
  • 📈 Trend: Fixzinsen seit Februar um 0,20–0,25 Prozentpunkte gestiegen
  • 🔮 Prognose 2026: Leichte Aufwärtstendenz — EZB-Sitzung am 11. Juni entscheidend

Du planst eine Baufinanzierung in Österreich und fragst dich, wie hoch die Bauzinsen gerade sind? Nach dem Zinsschock von 2022/2023 hat sich die Lage zwischenzeitlich beruhigt — doch seit Februar 2026 ziehen die Fixzinsen wieder an. Der 3M-Euribor liegt bei 2,25%, die Kreditzinsen für Wohnbaukredite haben sich nach oben bewegt.

Aktuell gilt: Variable Zinsen sind wieder günstiger als langfristige Fixzinsen. Der Aufpreis für 10 Jahre Fix gegenüber variabel beträgt rund 0,65 Prozentpunkte — auf 300.000 Euro Kreditsumme entspricht das etwa 100 Euro mehr pro Monat für Planungssicherheit auf 10 Jahre.

Aktuelle Bauzinsen in Österreich (Stand: Mai 2026)

Die Kreditzinsen in Österreich variieren je nach Zinsbindung, Bonität und Eigenkapitalquote. Grundsätzlich gilt: Je mehr Eigenkapital du einbringst und je besser deine Bonität, desto günstiger der Zinssatz.

Hier ein Überblick über die aktuellen Richtwerte:

Zinsbindung Zinssatz (ca.) Rate/Monat (100k EUR) Änderung seit Feb. 2026
Variabel (3M-Euribor + Aufschlag) 2,75–3,30% p.a. ca. 403 EUR ±0,00 PP
Fixzins 5 Jahre 2,90–3,20% p.a. ca. 420 EUR ca. +0,15 PP
Fixzins 10 Jahre 3,40–3,70% p.a. 443 EUR +0,25 PP
Fixzins 15 Jahre 3,50–3,80% p.a. ca. 450 EUR ca. +0,20 PP
Fixzins 20 Jahre 3,67–3,90% p.a. 456 EUR +0,20 PP
Fixzins 25 Jahre 3,70–4,00% p.a. ca. 465 EUR ca. +0,20 PP
Fixzins 30 Jahre 3,92–4,10% p.a. 472 EUR ca. +0,20 PP
Fixzins 35 Jahre 3,96–4,15% p.a. 475 EUR ca. +0,20 PP

Quelle: OPTIFIN Zinsnews 15.05.2026 (Basis: 100.000 EUR, 35 Jahre, inkl. Nebenkosten und Kontoführung). Tatsächliche Konditionen abhängig von Bonität, Eigenkapital und Bank.

Fixzinsen ziehen wieder an: Seit Februar 2026 sind 10- und 20-Jahres-Fixzinsen um 0,20 bis 0,25 Prozentpunkte gestiegen. Variable Zinsen sind dagegen nahezu unverändert. Wer eine längere Zinsbindung plant, sollte die Konditionen jetzt prüfen — vor der EZB-Sitzung am 11. Juni 2026.

Fixzins vs. variabler Zins: Was lohnt sich aktuell?

Die Wahl zwischen Fixzins und variabler Verzinsung ist eine der wichtigsten Entscheidungen bei der Baufinanzierung. Hier ein Überblick:

Vorteile Fixzins

  • Planungssicherheit über die gesamte Fixzinsperiode
  • Schutz vor künftigen Zinserhöhungen
  • Im historischen Vergleich (Hoch 2023: über 4%) noch moderat
  • 89% der österreichischen Kreditnehmer wählen Fixzins (OeNB, 2024)

Nachteile Fixzins

  • Seit Februar 2026 um 0,20–0,25 PP teurer geworden
  • Kein Profitieren bei weiter sinkenden Zinsen
  • Nach Ablauf der Fixzinsperiode erfolgt Umstellung auf variablen Zins
  • Vorzeitige Rückzahlung kann mit Pönale verbunden sein

Vorteile Variabler Zins

  • Aktuell günstiger als Fixzins (2,75% vs. 3,40% für 10J)
  • Profitiert von sinkenden Referenzzinsen (Euribor)
  • Flexibler bei vorzeitiger Rückzahlung

Nachteile Variabler Zins

  • Kein Schutz vor Zinsanstiegen
  • Monatliche Rate kann schwanken
  • 3M-Euribor seit Februar bereits um 0,35 PP gestiegen

Die Einschätzung für Mai 2026: Wenn du Planungssicherheit schätzt, solltest du jetzt handeln — bevor die Fixzinsen weiter steigen. Der Aufpreis für 10 Jahre Fix gegenüber variabel beträgt aktuell rund 0,65 Prozentpunkte. Wer erwartet, dass die EZB am 11. Juni die Zinsen senkt, könnte beim variablen Zins bleiben — das Risiko einer weiteren Anhebung ist aber nicht von der Hand zu weisen.

Was beeinflusst die Bauzinsen in Österreich?

Die Höhe der Bauzinsen hängt von mehreren Faktoren ab — sowohl gesamtwirtschaftlichen als auch individuellen.

Gesamtwirtschaftliche Faktoren

EZB-Leitzins: Der wichtigste Hebel. Die Europäische Zentralbank steuert mit dem Leitzins die Kreditkosten im Euroraum. Aktuell liegt der Hauptrefinanzierungssatz bei 2,15%. Die EZB hat Ende April 2026 die Leitzinsen zum siebten Mal in Folge unverändert gelassen. Die nächste Sitzung findet am 11. Juni 2026 statt.

3-Monats-Euribor: Der Referenzzinssatz für variable Wohnbaukredite in Österreich liegt aktuell bei 2,25% (Stand: Mai 2026) — seit Februar um rund 0,35 Prozentpunkte gestiegen. Die Banken addieren darauf ihren individuellen Aufschlag (meist 0,5–1,5 Prozentpunkte).

Inflation: Die Inflationsrate lag im April 2026 bei 3,3% in Österreich und 3,0% im Euroraum — damit weiterhin über dem EZB-Ziel von 2%. Ein wesentlicher Treiber sind Energiepreise, die durch geopolitische Spannungen seit März wieder angezogen haben.

Swap-Sätze: Für Fixzinsen sind die Euro-Swapsätze relevant — sie bestimmen, zu welchem Preis Banken den Fixzinssatz am Markt einkaufen können. Der 10-Jahres-SWAP liegt aktuell bei 3,11%, der 15-Jahres-SWAP bei 3,27%. Der Anstieg der SWAP-Sätze seit Februar erklärt direkt die höheren Fixzinsen.

Individuelle Faktoren

  • Eigenkapital: Je höher dein Eigenkapitalanteil, desto niedriger die Beleihungsquote — und desto besser der Zinssatz. Ab 20% Eigenkapital verbessern sich die Konditionen spürbar.
  • Bonität: Ein positiver KSV1870-Score und regelmäßiges Einkommen sind entscheidend.
  • Beleihungsquote (LTV): Bei einer Beleihung unter 80% des Immobilienwerts bekommst du bessere Zinsen.
  • Laufzeit: Längere Fixzinsperioden kosten mehr — der Unterschied hat sich zuletzt wieder vergrößert.

Zinsentwicklung in Österreich seit 2022

Die Zinsentwicklung der letzten Jahre war eine Achterbahnfahrt. Hier die wichtigsten Stationen:

1

Jänner 2022: Historisches Tief

Der durchschnittliche Zinssatz für Wohnbaukredite lag bei nur 1,18% p.a. — ein Rekordtief laut OeNB-Statistik. Die EZB hielt den Leitzins bei 0%.

2

Juli 2022 – September 2023: Zinsschock

Die EZB erhöhte den Leitzins in schneller Folge von 0% auf 4,50%. Die Kreditzinsen vervierfachten sich nahezu. Gleichzeitig trat im August 2022 die KIM-Verordnung in Kraft: mindestens 20% Eigenkapital, maximal 40% der Einkünfte für die Rate, maximal 35 Jahre Laufzeit. Das Kreditvolumen brach 2023 um 55,8% ein.

3

2024: Wende und erste Senkungen

Ab Juni 2024 begann die EZB mit Zinssenkungen. Neukreditzinsen sanken auf durchschnittlich 3,51% (minus 0,8 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr, laut OeNB). Das Kreditvolumen stieg im 2. Halbjahr 2024 wieder auf 6,2 Mrd. EUR. 89% der Kreditnehmer wählten Fixzinsen.

4

2025: Stabilisierung und KIM-Ende

Die EZB senkte den Leitzins weiter auf 2,15% (Juni 2025). Die KIM-Verordnung lief im Juni 2025 aus. Die Bauzinsen stabilisierten sich auf moderatem Niveau, Fixzinsen lagen kurzzeitig unter variablen Zinsen.

5

Frühjahr 2026: Fixzinsen drehen wieder nach oben

Seit Februar 2026 steigen die Marktzinsen wieder. Der 3M-Euribor kletterte von rund 1,90% auf 2,25%. Der 10-Jahres-SWAP liegt bei 3,11%, weshalb die Banken 10-jährige Fixzinsen auf 3,40% anheben. Hintergrund: Inflation in Österreich bei 3,3% (April 2026), Energiepreise steigen durch geopolitische Spannungen.

Historische Einordnung: Im historischen Vergleich liegen die aktuellen Bauzinsen noch in einem moderaten Bereich. Im Hoch Ende 2023 lagen 10-jährige Fixzinsen über 4%. Zur Jahrtausendwende waren bei einer 10-jährigen Zinsbindung noch 6,4% p.a. fällig. Die Niedrigzinsphase von 2015–2021 mit Zinsen unter 2% war historisch gesehen die Ausnahme, nicht die Regel.

Zinsprognose 2026: Was erwarten Experten?

Prognosen sind immer mit Unsicherheit behaftet. Dennoch zeichnet sich für das 2. Halbjahr 2026 ein klares Bild ab:

EZB-Leitzins: Die meisten Experten rechnen mit einer Stabilisierung bei rund 2,00–2,15%. Die EZB tagt am 11. Juni 2026 — bleibt die Inflation hartnäckig über der 3-Prozent-Marke, dürfte der Aufwärtsdruck auf Euribor und SWAP-Sätze anhalten. Ein schnelles Sinken der Zinsen ist laut OPTIFIN-Analyse aus aktueller Sicht eher unwahrscheinlich.

Euribor-Prognose: Der 3M-Euribor liegt aktuell bei 2,25% und ist seit Februar bereits um 0,35 PP gestiegen. Bei anhaltend hoher Inflation könnte er weiter steigen.

Fixzinsen: Die Richtung bei den Marktzinsen zeigt eher nach oben. Finanzierungsexperten erwarten für das 2. Halbjahr 2026 eine weitere leichte Aufwärtstendenz bei Fixzinsen. Die Phase der Tiefstzinsen liegt hinter uns — das aktuelle Niveau ist aber noch solide planbar.

Timing-Hinweis für Mai 2026: Wer eine längere Zinsbindung überlegt, sollte die Konditionen jetzt prüfen — vor der EZB-Sitzung am 11. Juni. Bleibt die Teuerung über 3%, dürfte der Aufwärtsdruck anhalten. Prognosen sind keine Garantie, aber die Risiken zeigen aktuell nach oben.

5 Tipps für günstigere Bauzinsen

1

Eigenkapital erhöhen

Je mehr Eigenkapital du einbringst, desto niedriger die Beleihungsquote — und desto besser der Zinssatz. Mindestens 20% Eigenkapital sollten es sein, besser 25–30%. Bei 300.000 EUR Kaufpreis sind das 60.000–90.000 EUR.

2

Fixzinsphase jetzt prüfen

Fixzinsen steigen — wer eine längere Bindung plant, sollte nicht zu lange warten. Der Aufpreis für 10 Jahre Fix gegenüber variabel beträgt aktuell rund 0,65 Prozentpunkte, was auf 300.000 EUR etwa 100 EUR mehr pro Monat bedeutet. Je nach persönlicher Risikobereitschaft und Planungshorizont kann sich das rechnen.

3

Mehrere Angebote einholen

Die Zinsunterschiede zwischen Banken betragen oft 0,3 bis 0,5 Prozentpunkte. Das macht bei einer Kreditsumme von 300.000 EUR und 25 Jahren Laufzeit schnell 20.000–40.000 EUR Unterschied. Vergleiche die Konditionen und berechne deine Rate.

4

Wohnbauförderung prüfen

Jedes Bundesland bietet eigene Wohnbauförderungen — von zinsgünstigen Landesdarlehen bis zu Einmalzuschüssen. Diese können die effektive Zinsbelastung deutlich senken.

5

Sondertilgung vereinbaren

Achte darauf, dass dein Kreditvertrag kostenlose Sondertilgungen ermöglicht. Damit kannst du bei finanziellen Polstern die Restschuld schneller abbauen und Zinsen sparen.

Häufige Fragen zu Bauzinsen in Österreich

Wie hoch sind die Bauzinsen aktuell in Österreich?

Die aktuellen Bauzinsen in Österreich liegen bei variablen Zinsen ab ca. 2,80% p.a. und bei Fixzinsen (10 Jahre) ab ca. 3,15% p.a. Die genauen Konditionen hängen von Bonität, Eigenkapital und Bank ab. (Stand: April 2026)

Werden die Zinsen 2026 noch weiter sinken?

Die meisten Experten rechnen für 2026 mit einer Seitwärtsbewegung. Der EZB-Leitzins liegt stabil bei 2,15%. Variable Zinsen könnten leicht sinken, während Fixzinsen tendenziell stabil bleiben oder leicht steigen. Starke Senkungen wie 2024/2025 sind unwahrscheinlich.

Was ist besser: Fixzins oder variabler Zins?

Aktuell ist der Fixzins für viele die bessere Wahl, da eine inverse Zinskurve herrscht: Fixzinsen sind teilweise günstiger als variable Zinsen. 89% der österreichischen Kreditnehmer wählten 2024 eine Fixzinsbindung (OeNB).

Wie hoch ist der aktuelle EZB-Leitzins?

Der EZB-Hauptrefinanzierungssatz liegt bei 2,15%, der Einlagenzins bei 2,00%. Die EZB hat am 5. Feber 2026 eine Zinspause beschlossen und diese am 19. März 2026 bestätigt. (Stand: April 2026)

Was ist der EURIBOR und wie beeinflusst er meine Kreditrate?

Der EURIBOR (Euro Interbank Offered Rate) ist der Zinssatz, zu dem sich europäische Banken untereinander Geld leihen. Der 3-Monats-EURIBOR (aktuell ca. 2,08%) ist die häufigste Basis für variable Wohnbaukredite in Österreich. Deine Bank addiert darauf einen Aufschlag – zusammen ergibt das deinen variablen Zinssatz.

Welche Rolle spielt die KIM-Verordnung?

Die KIM-Verordnung (Kreditinstitute-Immobilienfinanzierungsmaßnahmen-Verordnung) galt von August 2022 bis Juni 2025 und schrieb 20% Eigenkapital, maximal 40% Schuldendienstquote und maximal 35 Jahre Laufzeit vor. Nach dem Auslauf gelten die Vergaberichtlinien der Banken weitgehend unverändert.

Wie bekomme ich einen günstigeren Zinssatz?

Mehr Eigenkapital einbringen (senkt die Beleihungsquote), Bonität verbessern (keine negativen KSV-Einträge), mehrere Bankangebote vergleichen und die Wohnbauförderung des Bundeslandes prüfen. Auch Verhandeln lohnt sich – Banken haben Spielraum bei den Konditionen.

Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Baufinanzierung?

Den perfekten Zeitpunkt gibt es nicht. Grundsätzlich gilt: Wenn die Finanzierung leistbar ist und du eine passende Immobilie gefunden hast, ist der Zeitpunkt richtig. Die aktuellen Zinsen sind im historischen Vergleich moderat. Wer auf noch niedrigere Zinsen wartet, riskiert steigende Immobilienpreise.

Geprüft und freigegeben von

Alexander Senger

Alexander Senger

GründerGeschäftsführerKooperationen & Marketing

Als Diplom-Finanzfachwirt (FH) und Gründer der Capitalo Finanzservices GmbH bewertet er seit 2014 systematisch Finanzprodukte im DACH-Raum. Capitalo steht für unabhängige, transparente Vergleiche – kostenlos und im Interesse der Nutzer. Erstellt mit KI-Unterstützung, fachlich geprüft und freigegeben von Alexander Senger.

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Deine Angaben

€
€ 50.000€ 3.000.000
€
€ 0€ 175.000
Finanzierungsbetrag280.000 €
Jahre
535
%
1,00%8,00%

Dein Ergebnis

Geschätzte monatliche Rate

1.638,31 €

Gesamtbetrag

393.194 €

Zinskosten gesamt

113.194 €

Beleihungsquote (LTV)80 %
Eigenkapital: 20 %Finanzierung: 80 %

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