Günstige Hauskredite im Vergleich für Österreich

Geschrieben von Robert Prazak
Stand: Juli 2022
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Wir stellen in unseren Übersichten und Vergleichen alle Banken und Versicherungen dar, die damit einverstanden sind, ihre Konditionen zu veröffentlichen und damit vergleichbar zu machen. Dabei werden keine Unternehmen bevorzugt bzw. bessergestellt. Wir erhalten als Plattformbetreiber eine Tippgebervergütung. Wie wir uns finanzieren, erklären wir Ihnen hier.

Was Sie zuerst wissen sollten

Bei einem Hauskredit, oft auch als Hypothekarkredit oder Baudarlehen bekannt, handelt es sich um ein spezielles Darlehen für den Hauskauf.

Gerade die Immobilienpreise sind in den vergangenen Jahren in Österreich rasant gestiegen. Da solch hohe Summen, die für den Kauf oder den Bau einer Immobilie heute anfallen, die wenigsten Konsumenten auf dem Konto angespart haben oder überhaupt ansparen können, ist fast immer ein Hauskredit für die Finanzierung des Eigenheims nötig.

Immobilienkäufer oder Häuslebauer müssen daher für gewöhnlich bei einer Bank oder speziellen Vermittlern ein solches Darlehen aufnehmen und bezahlen ihre Immobilienfinanzierung meist über eine lange Laufzeit in monatlichen Raten zurück. Bei den meist hohen Kreditsummen von 100.000 Euro oder mehr, kann die Rückzahlung des Hauskredites aber Jahrzehnte dauern. Entsprechend sorgsam sollte die Aufnahme eines solchen Darlehens geplant und die Konditionen eines Immobilienkredits genau verglichen werden.

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Inhalt dieser Seite

    So kommen Sie zielsicher zu Ihren passenden Hauskredit

    • Bestimmen Sie den genauen Finanzierungsbedarf: Dieser ergibt sich aus dem Immobilienpreis inklusive aller sonstigen Kosten, abzüglich Ihrer Ersparnisse und kurzfristig möglichen Erlösen. Als Eigenkapital sollten mindesten 20 % der Gesamtsumme parat stehen.
    • Wählen Sie die passende Monatsrate: Diese sollte möglichst über die gesamte Laufzeit bequem in Ihr Monatsbudget passen – auch im Falle eines geringeren Einkommens oder überraschender Ereignisse wie bspw. eines Unfalls oder einer dauerhaften Krankheit.
    • Vergleichen Sie die Angebote für Hauskredite genau: Gerade bei einem Hauskredit mit hohen Summen und längeren Laufzeiten ist ein Zinsvergleich sehr entscheidend. Bereits mit ein paar Zehntel Prozent Zinsunterschied sparen Sie schnell einige Tausend Euro an Zinsen und Kosten.
    • Lassen Sie sich zusätzlich von einem Experten beraten: Jeder Immobilienkredit sollte gut durchdacht und geplant sein. Die Kreditprofis von OPTIFIN helfen Ihnen hier gerne weiter – beispielsweise auch bei Fragen einer zusätzlichen Kreditabsicherung.

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    Bevor Sie bei einer Bank Ihren Hauskredit aufnehmen, ist es ratsam, die Konditionen der verschiedenen Anbieter am Markt genau zu vergleichen. Als künftiger Haus- oder Wohnungskäufer müssen Sie sich dabei aber nicht mühsam und zeitaufwendig die einzelnen Angebote für Hauskredite von Banken oder Vermittlern einholen. Einfacher und rascher finden Sie Ihren günstigen Immobilienkredit mit dem Hauskredit Vergleich bei CAPITALO.

    Um das passende und günstigste Angebot flott zu erkunden, geben Sie in den Kreditrechner einige wenige Eckdaten zu Ihrer Immobilie sowie zu Ihrer beruflichen und finanziellen Situation ein. In Kooperation mit einem der größten Baufinanzierungsvermittler Österreichs, OPTIFIN, finden wir für Sie stets das optimale Angebot: Mit besten Konditionen, persönliche Betreuung und exklusivem Service!

    Tipps der Redaktion: In unserem Hauskreditrechner können Sie sich einen Überblick über die Raten zu allen aktuellen Zinssätzen verschaffen. Ihren individuellen Immobilienkredit können Sie sowohl mit variablen Zinsen online berechnen – als natürlich auch als Fixzinskredit. Unser Hauskredit Vergleich ist unverbindlich, kostenlos und KSV-neutral: Erst bei der konkreten Beantragung der Finanzierung erfolgt eine Meldung – allerdings stets über das neutrale Merkmal „Anfrage Immobilienkreditkonditionen“, ohne negativen Einfluss auf Ihren persönlichen Score.

    Häufige Fragen zum Hauskredit

    Zinsbindung und Co. – die Besonderheiten beim Hauskredit

    Wie bei jedem anderen Kredit auch, fallen für einen Hauskredit Zinsen an. Da die Darlehenssummen meist hoch und die Laufzeiten lang sind, wirkt sich bei einem Kredit für ein Haus ein günstiger Zinssatz aber besonders auf die Gesamtkosten des Darlehens aus. Bei der Aufnahme eines Kredites für den Hauskauf vereinbaren Sie mit Ihrer Bank eine sogenannte Sollzinsbindung. Für einen gewissen Zeitraum bezahlen Sie also den mit Vertragsabschluss festgelegten Zinssatz und sind vor kurzfristigen Zinsschwankungen am Markt geschützt. In Österreich sind meist Zinsbindungsfristen von 10, fünfzehn oder zwanzig Jahren die Regel. Allerdings können Sie bei einigen Banken den Zins sogar deutlich länger festschreiben lassen. Da die meisten Hauskredite aber nach Ablauf der Zinsbindungsfrist noch nicht vollständig getilgt sind, ist eine Anschlussfinanzierung in der Regel nötig und üblich. Für diese müssen dann wiederum Zinssatz und Zinsbindung neu verhandelt werden – entweder bei Ihrer jetzigen Bank oder aber bei einem anderen Kreditinstitut.

    Besicherung und Zweckbindung

    Im Gegensatz zum klassischen Ratenkredit werden Hauskredite mit einer sogenannten Zweckbindung vergeben. Das von der Bank geliehene Geld müssen Sie also auch tatsächlich für den Kauf oder Bau der angegebenen Immobilie – oder für den Erwerb eines Grundstücks – verwenden. Für jeden Immobilienkredit ist zudem eine besondere Besicherung notwendig. Banken in Österreich sichern sich dazu bei der Vergabe von Hauskrediten zusätzlich gegen eine mögliche Zahlungsunfähigkeit des Kreditnehmers ab. In der Regel geschieht dies entweder über eine Grundschuld oder über eine Hypothek. Mit der Bestellung der Grundschuld geht ein sogenanntes Grundpfandrecht einher. Die finanzierende Bank ist dabei bis zur vollständigen Tilgung des Hypothekardarlehens im Grundbuch erstrangig genannt. Im Falle einer Zahlungsunfähigkeit des Kunden kann das Kreditinstitut die Immobilie oder das Grundstück damit selbst veräußern und die Restschuld einbehalten. Tipp: Vorteil für Sie bei der Immobilienfinanzierung: Durch das geringere Ausfallrisiko der Banken bekommen Sie einen Hauskredit zu deutlich günstigeren Zinsen als etwa einen gewöhnlichen Raten- oder Konsumentenkredit.

    Hauskredit als Annuitätendarlehen

    Kredite für ein Haus oder eine Wohnung sind in der Regel sogenannte Annuitätendarlehen. Ihren Kredit für den Hauskauf zahlen Sie hierbei in gleichbleibenden monatlichen Raten an Ihre Bank zurück. Die Rückzahlungsrate, auch Annuität genannt, besteht stets aus einem Zinsanteil und einem Tilgungsanteil. Das Verhältnis verändert sich allerdings während der Laufzeit des Hauskredits: Ist der Zinsanteil zu Beginn meist sehr hoch, wird die Zinsbelastung mit sinkender Restschuld immer geringer. Folglich steigt der Tilgungsanteil im Laufe der Finanzierung immer mehr an. Die anfängliche Tilgung wird meist als Prozentsatz der Gesamtsumme angegeben. Tipp: Welche Tilgung Sie wählen, sollte vom Zinsniveau sowie Ihren finanziellen Möglichkeiten als Darlehensnehmer abhängen. Die aktuell günstigen Zinsen sollten Sie für eine höhere Tilgung nutzen. Denn: Je höher die anfängliche Tilgungsrate, desto schneller sind Sie schuldenfrei.

    Sonstige Kosten bei der Hausfinanzierung

    Neben dem Jahreszins des Baudarlehens können bei einem Hauskredit unter Umständen auch weitere Kosten für Sie entstehen. Beispielsweise sogenannte Bereitstellungszinsen, falls Sie Ihren Kreditbetrag nicht sofort, sondern erst nach einigen Monaten in Anspruch nehmen. Oder aber auch eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung: Diese verlangen Sparkassen und Co. als Entschädigung für entgangene Zinseinnahmen, wenn Sie Ihr Baudarlehen vor Ablauf der vereinbarten Zinsbindungsfrist kündigen. Auch die Immobilie selbst verursacht zusätzliche Kosten. Beispielsweise durch Steuern und Versicherungen für Haus und Grunderwerb, den Notar oder den Eintrag im Grundbuch. Tipp: Planen Sie bei Ihrer Hausfinanzierung zusätzliche Nebenkosten von mindestens 15 Prozent der Gesamtsumme mit ein. So bleiben Sie vor plötzlichen Überraschungen gefeit und vermeiden unter Umständen eine teure Nachfinanzierung.

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    Dieser Ratgeber wurde verfasst von Robert Prazak

    Robert Prazak verantwortet die Online-Redaktion von CAPITALO und begleitet unsere Social Media und PR-Arbeit in seinem Alltag. Seit 1995 schreibt er über spannende Themen für Finanz-Channels und Vergleichsportale, aber auch für Social Media Agenturen, Banken sowie PR-Verlage.

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