Bestes Geschäftskonto Vergleich 2022 für Österreich

Geschrieben von Robert Prazak
Stand: September 2022
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Wir stellen in unseren Übersichten und Vergleichen alle Banken und Versicherungen dar, die damit einverstanden sind, ihre Konditionen zu veröffentlichen und damit vergleichbar zu machen. Dabei werden keine Unternehmen bevorzugt bzw. bessergestellt. Wir erhalten als Plattformbetreiber eine Tippgebervergütung. Wie wir uns finanzieren, erklären wir Ihnen hier.

Was Sie zuerst wissen sollten

Ein Geschäftskonto bzw. Firmenkonto ist für Unternehmen in Österreich unverzichtbar - vom Selbstständigen über das wachsende Start-up bis zum größeren Betrieb benötigen die meisten ein solches Konto. Es gibt einerseits die Sicherheit, die diversen Geldflüsse genau unter Kontrolle zu haben und verschafft andererseits gewisse Vorteile, die es nur für ein solches Konto gibt. Dazu zählen Integration der Finanzdaten in die eigene Buchhaltung, Treuhandgeschäfte oder Eilüberweisungen. Außerdem kann das Stammkapital des Unternehmens auf diese Weise bestätigt werden - daher ist für GesmbHs und KGs ein Firmenkonto ein Muss. Weiterhin bekommen Unternehmen bei einem Geschäftskonto bzw. Firmenkonto eine bessere Beratung - in Zeiten steigender Automatisierung und Anonymisierung im Bankenwesen ein gutes Argument.

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Inhalt dieser Seite

    Firmenkonten Vergleich: Darauf sollte man achten

    Während bei Girokonten für Privatkunden die Auswahl durch neue Anbieter wie Direktbanken inzwischen groß ist, dominieren bei den Firmenkonten nach wie vor die klassischen Banken. Das liegt daran, dass Geschäftskonten mehr Aufwand und teils auch persönliche Betreuung erfordern. Doch schön langsam tut sich auch in diesem Bereich einiges, sehr zum Vorteil der Unternehmen – je größer der Wettbewerb, desto attraktiver die einzelnen Angebote.

    Vor diesem Hintergrund heißt es heute genau vergleichen, was man wirklich braucht, welche Konditionen die einzelnen Anbieter haben und vor allem die Kosten genau zu analysieren. Das ist bei einem Geschäftskonto allerdings etwas mühsamer als bei einem klassischen Girokonto für Private. Denn oftmals muss für Buchungen einzeln bezahlt werden – und eine Einschätzung ist vor allem für Kleinunternehmen sowie wachsende Firmen oftmals schwierig.

    Welche Kosten fallen bei einem Geschäftskonto an?

    Mit folgenden Kosten ist für ein Konto für das Business zu rechnen:

    • grundsätzliche Kontoführungsgebühren
    • Transaktionskosten – also für einzelne Überweisungen.
    • Kosten pro Buchungszeile: Vielfach wird für jede einzelne Buchungszeile etwas verlangt. Das kann teuer werden, wenn man viele (kleinere) Beträge kassiert.
    • Karte (Bankomat- und Kreditkarte) – ist diese kostenlos oder wie viele Euro kostet sie?
    • extra Kosten für weitere Services wie Kontoauszüge oder Übernahme von Daten.

    Worauf sollten man sonst noch bei einem Geschäftskonto achten?

    Neben den oben erwähnten Kosten spielen folgende Kriterien eine Rolle:

    • Zinsen für Überziehung bzw. Kontokorrentkredite – da können die Unterschiede zwischen den Anbietern sehr groß sein.
    • Bei der Eröffnung eines Firmenkontos werden je nach Bank unterschiedliche Dokumente verlangt, etwa Jahresabschlüsse und SVS-Auszüge (Sozialversicherung). Hier trennt sich schon die Spreu vom Weizen: Bei manchen Anbietern ist die Eröffnung ein langwieriger Prozess, bei anderen geht es ruck-zuck.
    • Gibt es besondere Angebote für Gründer und Jungunternehmer?
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    So wählt man das passende Geschäftskonto fürs Business

    Bei einem Geschäftskonto besteht kein prinzipieller Unterschied zu einem privaten Girokonto. Es handelt sich lediglich um ein Konto, das genutzt wird, um den geschäftlichen Zahlungsverkehr abzuwickeln. Anhand der IBAN lässt sich nicht erkennen, dass es sich um Firmenkonto handelt. Auch der Leistungsumfang muss sich nicht von einem privat genutzten Girokonto unterscheiden. Allerdings tut er das in vielen Fällen. So bieten manchen Banken zusätzliche Leistungen, etwa zusätzliche Kreditkarten oder Fremdwährungskonten. Hinzu kommen Gründungs- oder Investitionskredite oder die Möglichkeit, Bargeld-Transaktionen vorzunehmen.

    Vor einem Vergleich der einzelnen Angebote und Kosten sollte man überlegen, wozu man das Firmenkonto überhaupt benötigt und welche Bankleistungen in Anspruch genommen werden sollen. Wer beispielsweise öfters Bargeld einzahlen möchte, braucht dementsprechend Filialen in seiner Nähe.

    Worauf sollten Einzelunternehmer achten?

    Vielfach können Einzelunternehmer einfach ein „normales“ Girokonto für Privatpersonen als Geschäftskonto bein einer Bank nutzen. Die Voraussetzung dafür ist, dass nicht mehr Serviceleistungen als bei einem solchen Privatkonto benötigt werden – also etwa keine dezidierte Beratung für Unternehmer. Dafür sind die Kosten deutlich niedriger als für ein Firmenkonto. Günstige Konten bieten heute vor allem die Direktbanken ab. Dem Finanzamt ist es im Prinzip egal, über welches Konto man seine Geldflüsse führt. Im Zweifelsfall muss aber nachgewiesen werden, dass die Einzahlung keine steuerliche Relevanz hat. Das kann bei einem Privatkonto umständlich sein: Wenn man von Tante Mizzi monatlich unterschiedliche Beträge überwiesen bekommt, muss das extra nachgewiesen werden. Insofern ist ein Geschäftskonto in dieser Hinsicht unkomplizierter.

    Gibt es spezielle Angebote für Selbstständige und Freiberufler?

    Inzwischen haben die meisten Banken, darunter zunehmend Direktbanken und auch Anbieter aus Deutschland wie Kontist, spezielle Konten für Selbstständige und Freiberufler (Freelancer). Deren Kosten sind zum Teil deutlich niedriger als bei üblichen Firmenkonten, dafür ist beispielsweise die Zahl der Transaktionen begrenzt oder kostet jeweils extra. Bei der Auswahl sollte man darauf achten, ob in späterer Folge ein Umstieg auf ein anderes Kontopaket (zum Beispiel mit mehr inkludierten Transaktionen oder gratis Kreditkarten) möglich ist.

    Worauf sollte ich bei einem Geschäftskonto achten?

    • Was kostet die einzelne Transaktion? Manchmal wird beispielsweise zwischen Online-Transaktionen und Schalter-Transaktionen (also etwa Einzahlungen von Bargeld) unterschieden. Die Differenzen können hier groß sein.
    • Bei Angeboten einer Bank bzw. Direktbank für ein „kostenloses Firmenkonto“ bzw. „kostenloses Geschäftskonto“ sollte man stets auf die genauen Bedingungen, also das Kleingedruckte, achten. So werden vielfach regelmäßige Eingänge am Konto verlangt, damit es kostenlos bleibt. Zuweilen wird auch das Anlegen eines Wertpapierdepots mit bestimmten Einlagen gefordert.
    • Können über das Geschäftskonto gleich Rechnungen erstellt werden? Das kann für manche Unternehmen interessant sein und Aufwand sparen.

    Tipps und Tricks für die Auswahl des Geschäftskontos

    • Die Kosten für die Kontoführung sollten jährlich, spätestens aber alle 2 Jahre überprüft werden. Nicht nur, weil es oft zu schleichenden Erhöhungen kommt, über die Kontoinhaber zwar informiert werden, die sie aber dennoch vergessen. Es gibt vielleicht attraktive Konkurrenzangebote und ein Wechsel zahlt sich auch – zumindest hat man damit ein gutes Argument für Verhandlungen.
    • Die Kosten sind oft abhängig vom Umsatz des Unternehmens – je höher, desto höher die Kosten für die Kontoführung.
    • Wer das Angebot von Banken bzw. Direktbanken aus anderen Ländern – beispielsweise aus Deutschland oder Finnland – in Anspruch nimmt, könnte einen IBAN mit der jeweiligen Kennung dieses Landes für sein Konto bekommen.

    Online-Werkzeuge werden wichtiger

    Eine immer größere Rolle spielen Online-Tools wie Online-Banking oder eine App für das Smartphone – damit lassen sich Bankgeschäfte rasch und unkompliziert erledigen. Bei der Auswahl des Kontos sollte man daher auch darauf achten, ob es solche Zusatzleistungen gibt und was sie kosten. Mit manchen Apps können unter anderem Rechnung oder Offerte gleich direkt am Handy oder Tablet erstellt werden.

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    Dieser Ratgeber wurde verfasst von Robert Prazak

    Robert Prazak verantwortet die Online-Redaktion von CAPITALO und begleitet unsere Social Media und PR-Arbeit in seinem Alltag. Seit 1995 schreibt er über spannende Themen für Finanz-Channels und Vergleichsportale, aber auch für Social Media Agenturen, Banken sowie PR-Verlage.

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