Berufsunfähigkeitsversicherung Österreich

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Was ist eine Berufs­unfähig­keits­versicherung?

Das Wichtigste in Kürze

Eine Absicherung gegen Berufsunfähigkeit zahlt Ihnen Geld, sobald Sie in dem versicherten Beruf nicht mehr als 50% der bisherigen Arbeitszeit leisten können und dies voraussichtlich für mindestens 6 Monate. Damit ist die Berufsunfähigkeit eine Ergänzung bzw. ein Ersatz für staatliche Leistungen, die in den vergangenen Jahren mehr und mehr eingeschränkt wurden.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist neben der Unfallversicherung der bekannteste Zweig der Invaliditätsabsicherung. Sie kann als Zusatzversicherung zu einer Lebensversicherung oder Rentenversicherung oder als selbständige Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden.

Wenn Sie morgen Ihren Beruf nicht mehr ausüben können, fällt nicht nur Ihr Einkommen weg. Medikamente, teure Krankenhausaufenthalte und medizinische Betreuung belasten den Geldbeutel. Vor allem junge Leute und Familien mit geringem Finanzpolster geraten schnell in finanzielle Not.

Zwar federt der Staat mit einer Erwerbsminderungsrente einen kleinen Teil der monatlichen Ausgaben ab. Die Auszahlung reicht jedoch bei weitem nicht aus, um den Lebensunterhalt zu finanzieren.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung macht daher bereits für Berufseinsteiger Sinn.

Ursachen einer Berufsunfähigkeit

Vorteile einer Berufsunfähigkeits­versicherung

  • Sie erhalten volle Leistung bereits ab 50 Prozent Berufsunfähigkeit
  • Sie erhalten eine Rente aus Ihrer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung auch dann, wenn Sie trotz Berufsunfähigkeit einen anderen Beruf ausüben könnten
  • Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt unabhängig davon aus, wie viele Arbeitsstunden Sie leisten können
  • Die meisten privaten Berufsunfähigkeitsversicherer verzichten auf eine Wartezeit. Das heißt, auch wenn Sie kurz nach Vertragsabschluss berufsunfähig werden, erhalten Sie die Leistung.
  • Im Leistungsfall zahlt die private Berufsunfähigkeitsversicherung umgehend aus. Voraussetzung Ihr Arzt bestätigt, dass Sie voraussichtlich sechs Monate oder länger arbeitsunfähig sind.

Berufsunfähigkeit einfach erklärt

Die Berufsunfähigkeitsversicherung: Was sie leistet und worauf Sie beim Abschluss achten sollten.

Quelle: blau direkt

So können Sie den Beitrag senken

Die Höhe der Beiträge hängt von Ihren Vorerkrankungen, wie viel Rente Sie bei Berufsunfähigkeit erhalten wollen, Ihrem Alter, Ihrem Berufsrisiko und den Leistungsmerkmalen des Tarifs ab.

  1. Möglichkeit: Beiträge sind in Kombination mit einer Rürup-Vorsorge steuerlich absetzbar.
  2. Möglichkeit: Besteuerung des geringeren Ertragsanteils im Leistungsfall, wenn die Versicherung nicht an eine Rürup-Rente gekoppelt ist.

Für wen eignet sich die Berufsunfähigkeits­versicherung?

Verlust der Arbeitskraft bedeutet Verlust des Einkommens. Daher eignet sich die Berufsunfähigkeit für alle Menschen, die sich finanziell gegen Berufsunfähigkeit absichern wollen.

  • Selbstständige und Freiberufler
  • Schüler und Studenten
  • Arbeitnehmer aller Art
  • Berufsanfänger

Welche Leistungen können Sie erwarten?

  • Wann wird gezahlt? Die plötzliche Berufsunfähigkeit durch Erkrankung oder Unfall gehört zu den größten sozialen Risiken. Sie erhalten volle Leistung bereits ab 50 Prozent Berufsunfähigkeit.
  • Was wird gezahlt? Die Leistungen der Berufsunfähigkeitsversicherung werden in der Regel in Form der Zahlung einer monatlichen Sofortrente gewährt.
  • Wann zahlt eine Berufsunfähigkeitsversicherung nicht? Wenn Sie weniger als sechs Monate arbeitsunfähig sind.

Darauf sollten Sie achten

  • Prüfe das Kleingedruckte: Prüfe und vergleiche, wie der Versicherer „Berufsunfähigkeit“ definiert. "
  • Zu kurze Laufzeit: Wähle kein zu frühes Ende der Versicherung. Beispiel: Ihre Versicherung endet bereits mit dem 60. Lebensjahr und Sie werden mit 62 Jahren berufsunfähig.
  • Achte auf kurze Prognosezeiträume: Dieser gibt an,  wie lange die Berufsunfähigkeit andauern muss, damit der Versicherte Anspruch auf die Rente hat. Je kürzer desto besser: Denn, viele Ärzte weigern sich, langfristige Prognosen abzugeben.
  • Nicht lügen bei den Gesundheitsfragen: Beantworten Sie die Gesundheitsfragen in keinem Fall mit Ihrem Vermittler, sondern klären Sie die Antworten mit Ihren Ärzten ab – nur sie kennen die relevanten Eintragungen in den Patientenakten. Achten Sie zudem darauf, dass Sie maximal Ihren Gesundheitszustand der letzten fünf Jahre beurteilen müssen und bleiben Sie bei der Wahrheit.
  • Richtige Versicherungssumme wählen: Die Berufsunfähigkeitsrente sollte sich an Ihrem derzeitigen Einkommen orientieren und nicht erheblich weniger betragen.
  • Versicherungssumme anpassen: Passen Sie regelmäßig Ihren Beitrag und die daraus resultierende Berufsunfähigkeitsrente an Gehaltserhöhungen und Ihren Lebensstandard an. Nutze dafür die Möglichkeit der sogenannten „Dynamik“ – so steigt Ihr Beitrag zum Beispiel automatisch alle zwei Jahre  ohne erneute Gesundheitsprüfung.
  • Achte auf Verträge „ohne abstrakte Verweisung“: Der Versicherer will sich vor der Leistung drücken und darf Ihnen einen anderen Job verordnen, der Ihrer Ausbildung und Erfahrung entspricht. Ob Sie in diesem Beruf eine Anstellung finden, interessiert den Versicherer nicht – er verweigert Ihnen einfach die Leistung. Verzichten Sie auf solche Versicherungsangebote.
  • Weltweite Gültigkeit: Achten Sie darauf, dass Sie weltweiten Schutz genießt. Dann sind Sie weiterhin versichert, auch wenn Sie Ihren Wohnsitz ins Ausland verlegst.
  • Rentenzahlung „sofort“: Achte darauf, dass die Rente im Leistungsfall sofort und nicht erst nach einer Wartezeit gezahlt wird. Zahlen Sie dafür lieber etwas mehr Beitrag und suchen sich einen passenden Anbieter – wir helfen Ihnen gerne dabei.

Häufige Fragen zur Berufsunfähigkeits­versicherung

Warum ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung so wichtig?

Eine Berufsunfähigkeitsrente der gesetzlichen Rentenversicherung können nur noch Versicherte erhalten, die vor dem 2. Januar 1961 geboren sind. Wer danach geboren ist, der erhält im besten Fall lediglich eine Rente wegen voller oder teilweiser Erwerbsminderung. Diese Rente wird jedoch nur dann ausgezahlt, wenn man "dem allgemeinen Arbeitsmarkt" weniger als 3 (Voraussetzung für volle Erwerbeminderung) bzw. zwischen 3 und 6 Stunden täglich zur Verfügung steht (teilweise Erwerbsminderung). Kann irgendeine Arbeit (!!) mindestens sechs Stunden täglich durchgeführt werden, so liegt keine Erwerbsminderung vor und es wird auch dem entsprechend keine Rente ausgezahlt. Die Rentenhöhe hängt von den bei Renteneintritt erzielten Anwartschaften ab, die Sie Ihrer Rentenbescheinigung entnehmen können. In der Regel handelt es sich gerade bei Berufsanfängern um wenige 100 Euro, die sogar den Hartz IV-Satz unterschreiten. Eine private Absicherung gegen Berufsunfähigkeit hingegen sichert Sie dagegen ab, dass Sie Ihren versicherten Beruf nicht mehr ausüben können. Stellt ein Arzt die Berufsunfähigkeit fest, so wird Ihnen die vereinbarte Rentenhöhe ausgezahlt. Die private Zusatzrente wird dabei nicht auf die staatliche Erwerbsminderungsrente angerechnet.

Welche Höhe oder wie hoch sollte man bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung absichern?

Die private BU-Zusatzrente wird zwar nicht auf die staatliche Erwerbsminderungsrente angerechnet, dafür jedoch auf die Grundsicherung bei Erwerbsunfähigkeit. Daher sollte man zumindest diese Höhe absichern, um auch von der Rente zu profitieren. Es empfehlen sich für Studenten/Auszubildende minimal 1000 Euro monatlich und für Arbeitnehmer minimal 1500 Euro monatlich bzw. 80 % des Nettoeinkommens (eine höhere Absicherung ist meist bei Versicherungen nicht möglich). Außerdem sollte man vertraglich vereinbaren, dass die BU-Rente jährlich ansteigt. Hierbei sind 2% das Minimum (gegen die Inflation) und 5% sollten das Ziel sein, um auch Einkommenssteigerungen zu berücksichtigen.

Was ist bei Abschluß einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu beachten?

Neben der passenden Höhe der Absicherung ist es auch wichtig, dass man sich lange genug absichert. Wer seinen Rentenbeginn mit 67 Jahren plant, sollte auch bis dahin gegen Berufsunfähigkeit geschützt sein. Altersvorsorge und Absicherung gegen Berufsunfähigkeit müssen eng abgestimmt werden. 

Wann zahlt die Berufsunfähigkeitsversicherung?

Relevante Faktoren sind hierbei die geleistete Arbeitszeit und die voraussichtliche Dauer der Beeinträchtigung. In Bezug auf die Arbeitszeit gilt jemand in der Regel als berufsunfähig, wenn er in seinem aktuellen Beruf weniger als 50 Prozent der vorher geleisteten Arbeit leisten kann. Grundlage sind die durchschnittlichen Arbeitsstunden. Vorübergehende Kurzarbeit zählt nicht, andauernde Überstunden hingegen schon. Ein Anwalt beispielsweise, der in der Woche auf 60 Arbeitsstunden kommt, wäre schon berufsunfähig, wenn er weniger als 30 Stunden als Anwalt arbeiten kann. Eine Bibliothekarin hingegen, die einen 20-Stunden-Job hat, wäre erst berufsunfähig, wenn sie nur noch weniger als 10 Stunden pro Woche arbeiten kann. Der zweite wichtige Faktor ist die voraussichtliche Dauer der Beeinträchtigung. Wer sich beispielsweise einen Arm bricht, ist zwar für kurze Zeit stark eingeschränkt, kann danach aber wieder seiner Arbeit nachgehen. Eine BU wäre dann gegeben, wenn ein komplizierter Bruch zu einem steifen Handgelenk führt und der Betroffene dadurch dauerhaft einen wichtigen Teil seiner Arbeit nicht mehr erledigen kann. Gute Policen legen hier eine Beeinträchtigungsdauer von sechs Monaten zugrunde.

Welche Berusunfähigkeitsversicherung ist die beste?

Wichtigste Faktoren sind der Preis, die Höhe, die Dauer der Absicherung und die Definition der Berufsunfähigkeit, also unter welchen Umständen die BU zahlt. Je nach Leistungsumfang und Beruf gibt es hier die unterschiedlichsten Anbieter und erst nach einem umfassenden Vergleich aller in Frage kommenden Versicherer kann hier eine Empfehlung abgegeben werden. Wichtig ist dabei auch, dass man alle Vorerkrankungen berücksichtigt und betrachtet, welcher Versicherer die volle Absicherung gewährleistet.

Was ist steuerlich bei der BU zu beachten?

Hierbei muss zwischen der reinen

  • Absicherung gegen Berufsunfähigkeit (Single BU, auch SBU genannt), der
  • BU in Kombination mit einer Rürup-Rente (auch Basis-Renete genannt) und der
  • BU in Form einer Direktversicherung über den Arbeitgeber.

Bei einer SBU ist die steuerlich steuerliche Absetzbarkeit auf 1.900 Euro für Angestellte und Beamte und 2.800 Euro für selbstständige begrenzt. In Kombination mit einer Rürup-Rente können hingegen bis zu 20.000 Euro jährlich bei Singles und 40.000 Euro bei Ehepaaren abgesetzt werden. Stand heute werden diese Beiträge zu 82% berücksichtigt - 1.000 Euro Beitrag mindern die Steuerlast also um 820 Euro. Bis zum Jahr 2025 steigt die Absetzbarkeit auf 100% an. Wer eine BU über den Arbeitgeber abschließt, der profitiert am meisten. In diesem Fall werden durch die Beiträge sowohl die Steuerlast als auch die Sozialabgaben gesenkt. Allerdings wird eine BU mit Rürup-Rente auch im Leistungsfall in der Regel stärker besteuert als eine SBU. Bei einer BU in Form einer Direktversicherung über den Arbeitgeber wiederum steht den eingesparten Steuern und Sozialabgaben in der Beitragsphase eine mit Sozialabgaben und Steuern belastete BU-Rente gegenüber. Welche Variante sich für welchen Versicherten empfiehlt, hängt vom individuellen Steuersatz und der Wahl der Krankenversicherung (privat oder gesetzlich) ab.

Ist eine Dread Disease-Versicherung ein Ersatz für eine BU?

Dread Disease-Versicherung kann eine sinnvolle Ergänzung zur BU darstellen oder aber als Alternative angeboten werden, wenn der Abschluss einer BU nicht möglich ist. Die BU bietet einen umfassenderen Schutz, da hier der Fakt der Berufsunfähigkeit abgesichert ist - unabhängig davon, ob man durch Krankheiten, Unfälle oder psychische Probleme berufsunfähig wurde. Eine "Dread Disease" zahlt dafür unter Umständen - im Fall einer Krankheit - eher als eine "BU". Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn ein Krankheit bereits diagnostiziert und die Versicherungssumme der "Dread Disease" ausgezahlt wurde, jedoch der Versicherte nicht oder noch nicht für berufsunfähig erklärt wurde.

Welche Alternativen bieten sich zur BU?

Wenn der Abschluss einer BU - bspw. aufgrund von Vorerkrankungen - nicht möglich ist oder aber der Beitrag - bspw. aufgrund eines schwer versicherbaren Berufs - nicht finanzierbar ist, dann bieten sich diverse Alternativen. Die bekanntesten und meist auch empfehlenswertesten sind die Absicherung gegen Schwere Krankheiten (Dread Diseases) und die private Unfallversicherung. Da die Gründe für Berufsunfähigkeit neben Unfällen und Krankheiten auch vielmals psychische Probleme, Gelenkschäden oder allgemein Schäden des Bewegungsapparates sind, bietet die BU einen umfassenderen Schutz. Eine Kombination von Unfall- und Dread Disease-Versicherung deckt circa 30% der BU-Fälle ab. Der Vorteil ist hierbei, dass die Leistung meist schneller als bei einer BU erfolgt, da die Diagnose bereits den Grund für die Auszahlung darstellt. Die Tatsache, dass eine BU in der Regel eine Rentenzahlung leistet, Unfall- und Dread Disease-Versicherung jedoch meist Einmalzahlungen, ist Vor- und Nachteil zugleich. Einmalzahlungen bieten die Möglichkeit, umgehend Geld bspw. in die Heilung einer Krankheit zu investieren, dafür wiederum kann das Kapital im Gegensatz zu einer Rente schnell aufgebraucht sein.

Wie kann ich die Berufsunfähigkeitsversicherung steuerlich absetzen?

Für die steuerliche Anerkennung von Versicherungsbeiträgen gelten bestimmte Höchstgrenzen. Bei sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern liegt die Grenze bei 1.900 Euro im Jahr, bei Freiberuflern und Selbstständigen bei 2.800 Euro. Oft werden diese Höchstgrenzen bereits durch die Beiträge für die Sozialversicherungen (Kranken- und Pflegeversicherung) erreicht und überschritten. Schließen Sie jedoch die BU in Kombination mit einer Rürup-Rente ab, sind die Kosten bis zu Beträgen von 20.000 Euro (Alleinstehende) bzw. 40.000 Euro (Verheiratete) im Jahr absetzbar. Der Schutz der Berufsunfähigkeitsversicherung muss für die Steuer lediglich so vereinbart sein, dass mehr als 50 Prozent der Beiträge auf die Altersvorsorge entfallen – dann sind die Kosten für die Berufsunfähigkeitsversicherung steuerlich voll absetzbar. Wenn Sie eine BU über Ihren Arbeitgeber in Form einer Direktversicherung abschließen, dann sind sowohl Sozialabgaben als auch Steuern absetzbar.

Was bedeutet „Dynamik“ bei der Berufsunfähigkeitsversicherung?

Wer sich eine ausreichende Berufsunfähigkeitsrente sichern will, sollte darauf achten, dass die Beiträge regelmäßig steigen. Denn mit den Prämien steigen auch die Rentenansprüche. So ist sichergestellt, dass die vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente nicht sukzessive von der Inflation entwertet wird. Diese Form der dynamischen Absicherung wird von allen Versicherern angeboten. Über die Dynamik erhöht der Versicherer jedes Jahr Leistung und Beitrag in der vereinbarten Höhe. Man kann – je nach eigener, finanzieller Situation – widersprechen oder die Erhöhung annehmen. Meist muss die erste Erhöhung und danach jede dritte angenommen werden. Sonst verfällt die Dynamik im Vertrag.

Wie lange sollte man sich gegen Berufsunfähigkeit absichern?

Wer seinen Rentenbeginn bspw. mit 67 Jahren plant, sollte auch bis dahin gegen Berufsunfähigkeit geschützt sein. Wichtig ist hierbei, dass man sich lieber länger als geplant absichert und einen Puffer einbaut, um die Altersvorsorge nicht zu gefährden.

Wie teuer ist eine Absicherung gegen Berufsunfähigkeit?

Der Preis hängt insbesondere von der Laufzeit, der Höhe der Absicherung, dem versicherten Beruf, dem Alter des Versicherungsnehmers, den Überschüssen der Versicherung und den Verwaltungskosten der Versicherung ab. Die Preise schwanken dabei in der Regel von circa 20 Euro je 1000 Euro Absicherungshöhe bis hin zu 200 Euro je 1000 Euro Absicherungshöhe bei einem Schutz bis 67 Jahre.

Wann sollte man eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen?

Je früher, desto besser. Wer frühzeitig eine BU abschließt zahlt geringere Beiträge, da die Wahrscheinlichkeit für Berufsunfähigkeit im Alter steigt. Außerdem sinkt so für den Versicherungsnehmer die Gefahr, dass eine bereits vorliegende Krankheit den Abschluss der Versicherung verhindert.

Wie lange zahlt private Berufsunfähigkeitsversicherung?

Sie zahlt bis zum vertraglich vereinbarten Ende des Versicherungsschutzes, also bspw. bis zum 67. Lebensjahr.

Wo soll ich eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen?

Wer seinen Rentenbeginn bspw. mit 67 Jahren plant, sollte auch bis dahin gegen Berufsunfähigkeit geschützt sein. Wichtig ist hierbei, dass man sich lieber länger als geplant absichert und einen Puffer einbaut, um die Altersvorsorge nicht zu gefährden.

Was ist bei der Absicherung gegen Berufsunfähigkeit zu beachten?

Die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit zählt zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. Von staatlicher Seite her besteht hier ein in der Regel unzureichender Schutz. Wer bereits in jungen Jahren eine solche Versicherung abschließt, spart zudem viel Geld, da die Beiträge im Alter extrem ansteigen. Daher ist es notwendig, dass man sich bereits frühzeitig mit diesem Thema auseinandersetzt.

Wer in jungen Jahren eine BU abschließt, spart viel Geld, da die Beiträge im Alter ansteigen.

Allerdings ist dabei auf einige Punkte zu achten. Die wichtigsten findst du in der folgenden Liste:

  • die Versicherung sollte auf die sogenannte „Abstrakte Verweisung“ verzichten, da sonst in vielen Fällen die Zahlung an den Berufsunfähigen verweigert werden kann
  • die Versicherung sollte auch rückwirkend Leistungen gewähren (wenn bspw. die Berufsunfähigkeit im Januar 2020 rückwirkend zum Juni 2019 anerkannt wird)
  • überprüfe, ob weitere Versicherungen (wie eine Sterbeversicherung) an die „BU“ gekoppelt sind. Oft erhöhen diese Zusatzversicherungen den Preis unnötigerweise und sind separat abgeschlossen günstiger
  • überprüfe, ob eine andere Versicherung bereits gegen die gewünschte Gefahr absichert (wer über eine Absicherung gegen Berufsunfähigkeit, Unfälle und Schwere Krankheiten verfügt, der ist ggf. überversichert)
  • überprüfe, ob eine Kombination mit einer Rürup-Rente ggf. zu hohen Steuereinsparungen verhelfen kann (hier kann eine „Kopplung“ mit einem anderen Produkt – in diesem Fall Altersvorsorge – durchaus sinnvoll sein)
  • fülle die Gesundheitsfragen unbedingt wahrheitsgemäß aus, ansonsten kann die Versicherung die Leistung vollständig oder teilweise verweigern
  • vergleiche vor Abschluss eines Vertrages unbedingt verschiedene Anbieter. Die Preisunterschiede betragen teilweise einige hundert Euro im Jahr für die gleiche Leistung
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