Zu geringes Einkommen – immer mehr Österreicher ohne Ersparnisse

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Die Zahl von Österreicherinnen und Österreichern ohne Ersparnisse steigt weiter an, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage im Rahmen der ING International Survey. Hauptgrund: Die monatlichen Einkommen sind vielfach schlicht zu gering.

Durchaus dramatische Zahlen fördert die jüngste Umfrage der ING Austria zutage. So verfügen aktuell rund 27 % der österreichischen Haushalte über keinerlei finanzielle Rücklagen – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr von immerhin 3 %. Dabei verschärft sich die finanzielle Lage bei vielen Konsumenten offenbar nicht nur in Österreich, sondern ebenso in zahlreichen anderen europäischen Ländern.

„Die schönen Sparquoten im Euroraum sollten nicht über die problematische Lage hinwegtäuschen, nämlich über die Schere zwischen Arm und Reich, die weiter auseinander geht: Der Anteil derjenigen, die gar nicht sparen (können), steigt an“ konstatiert ING Chefökonom Carsten Brzeski zu den Zahlen der aktuell veröffentlichten Studie.

ING Chefökonom Carsten Brzeski
Ersparnisse in österreichischen Haushalten

Dabei würden jene, die es sich leisten können durchaus mehr Geld als früher zur Seite legen. Immerhin verfügen gut 40 % der Sparer über ein finanzielles Polster zwischen ein und sechs Monatsgehältern.

„Erst ab etwa drei Monatseinkommen kann man von einer ausreichenden Rücklage sprechen, die notfalls unerwartete dringende Ausgaben abdeckt“, so die Finanzexperten der ING.

Jeder Zweite ohne Geld am Monatsende

Weiters zeigt die Umfrage, dass rund 50 % der Befragten gegen Monatsende oft kein Geld mehr am Konto haben. Hauptverantwortlich hierfür sind aber vor allem geringere Einkommen, seltener ein sorgloser Umgang mit den eigenen Finanzen. Denn die überwiegende Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher haben Ihre Kassa per Haushaltsbuch, modernen Apps oder durch regelmäßige Kontrolle der Kontoauszüge durchaus im Blick.

Können Banken betroffenen Konsumenten helfen?

Bleibt die wichtige Frage: Können auch Österreichs Banken betroffenen Haushalten helfen? Hier lautet die schlichte Antwort ja – und sie müssen dies heute vielfach sogar.

Denn „je weniger den Menschen zum Sparen bleibt, desto größer wird auch der Druck auf Banken. Hier haben wir besondere Verantwortung und müssen beitragen, das Sparen zu vereinfachen“, rät Barbaros Uygun, der ING Chef in Österreich. Dies sei auch auf vielfältige Weise durchaus möglich: Beispielsweise mit modernen Gratis Konten, günstigem Fondssparen oder niedrigen Kreditzinsen.

Barbaros Uygun

Geld sparen im täglichen Leben – oft ganz einfach

Unabhängig davon hat aber auch jeder Einzelne durchaus eine Vielzahl von Möglichkeiten, im Alltag zusätzlich Geld zu sparen. Egal ob Konto, Wohnung, Auto, Handy, Strom und Gas oder Versicherungen: Für so manches geben viele Haushalte bei uns Monat für Monat immer noch fixe Geldsummen aus, ohne eigentlich zu wissen, ob dies überhaupt nötig ist. Oft geschieht dies automatisch per Bankeinzug oder aus Bequemlichkeit bestehende Verträge zu prüfen und nach Alternativen Ausschau zu halten. Doch gerade bei den regelmäßigen langfristigen Ausgaben lässt sich mit am meisten Geld einsparen.

Fazit und Tipp

Kosten kontrollieren und regelmäßig aktuelle Angebote vergleichen, das bringt in den allermeisten Fällen zusätzliche Euro in die Kassa. Und zwar egal, ob bei Krediten, Versicherungen, Girokonto und Gehaltskonten oder Energieverträgen, Kreditkarten und dem Online Depot. Achten Sie beim nächsten Vergleich einfach auf gute und günstige Angebote.

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