Bestes Sparkonto im Vergleich für Österreich

Geschrieben von Robert Prazak
Stand: September 2022
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Wir stellen in unseren Übersichten und Vergleichen alle Banken und Versicherungen dar, die damit einverstanden sind, ihre Konditionen zu veröffentlichen und damit vergleichbar zu machen. Dabei werden keine Unternehmen bevorzugt bzw. bessergestellt. Wir erhalten als Plattformbetreiber eine Tippgebervergütung. Wie wir uns finanzieren, erklären wir Ihnen hier.

Was Sie zuerst wissen sollten

Die Schlange vor dem Schalter in der Bankfiliale ist recht lang - doch zum Eintragen des aktuellen Guthabens am Sparbuch bleibt einem gar nichts anderes übrig als sich dennoch anzustellen. Das Sparbuch gehört zu Österreich wie Stephansdom, Mozartkugel und Bausparvertrag - es zählt nach wie vor zu den beliebtesten Formen, Geld für sich selbst oder andere zu sparen. Dabei sind die Vorteile überschaubar: Die Zinsen sind niedrig, die Sicherheit bieten andere Varianten längst ebenso.

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Inhalt dieser Seite

    Sparkonto online eröffnen

    Eine gute Möglichkeit, die klassischen Vorzüge des Sparbuchs auf eine angenehmere Weise zu nutzen, ist das Sparkonto. Es verbindet die Vorteile eines Kontos mit jenen eines Sparbuchs – auf diese Weise können Geldbeträge sicher angelegt werden. Das Geld ist bei einem täglich fälligen Sparkonto (auch als Tagesgeld oder Tagesgeldkonto bezeichnet) jederzeit verfügbar und wird im Regelfall besser verzinst als beim klassischen Sparbuch (Sparurkunde). Das Sparkonto ist also das digitale Sparbuch.

    Tatsächlich haben einige Banken in Österreich schon damit begonnen, das alte Sparbuch abzuschaffen und nur noch Sparkonten anzubieten. In einigen Banken wurden Kunden, die ein klassisches Sparbuch eröffnen wollten, sogar weggeschickt. Es ist einfach für beide Seiten ein Verlustgeschäft. Der Trend ist also ohnehin nicht aufzuhalten, selbst wenn die Österreicher ihr Verhalten nur langsam ändern. Laut einer Untersuchung von Beginn des Jahres wollen mehr als 60 Prozent der Österreicher ihr Erspartes weiterhin auf einem klassischen Sparbuch liegen lassen.

    Der Grund für die besseren Konditionen und den höheren Zinssatz für ein Sparkonto: Weil die Banken damit weit weniger Aufwand haben als beim Führen eines Sparbuchs (Schalter, persönlicher Kontakt mit den Beratern), können sie Kostenvorteile sowie einen besseren Zinssatz an ihre Kunden weitergeben. Außerdem ist durch neue Anbieter wie Direktbanken der Wettbewerb in diesem Bereich groß – ganz zum Vorteil der Kunden. Hier lohnt es sich, genau zu vergleichen.

    Bei einem Sparkonto wird den Kunden in den meisten Fällen gar kein gedrucktes, beschriebenes Sparbuch (also die sogenannte Sparurkunde) mehr ausgehändigt. Stattdessen wird eine Sparkarte (Spar-Card) verwendet – über diese können an den Geldautomaten der Banken Ein- und Auszahlungen bis zu einem gewissen Höchstbetrag pro Monat getätigt werden. Im Gegensatz zu anderen Karten wie der Maestro-Karte können damit aber keine Überweisungen oder beispielsweise Abbuchungsaufträge erledigt werden. Achten sollten man aber jedenfalls darauf, ob es für das jeweilige Sparkonto eine Kündigungsfrist gibt, denn es gibt neben den täglich fälligen Sparkonten auch solche mit einer Bindung, beispielsweise über 3 Monate.

    Vorteile eines Sparkontos

    • Hohe Flexibilität, weil Kunden beim täglich fälligen Sparkonto das Geld jederzeit abheben können.
    • Höhere Zinsen als bei einem klassischen, gedruckten Sparbuch.
    • Bequeme Handhabung: Online-Kontoführung, Einzahlungen von daheim oder unterwegs mit Sparcard möglich.
    • Großes Angebot an gratis Sparkonten (kostenlose Kontoführung) bei vielen Anbietern.
    • Laufend interessante Aktionen, vor allem von Direktbanken.

    Nachteile eines Sparkontos

    • Niedrigere Verzinsung beim täglich verfügbaren Sparkonto oder auch beim Sparkonto mit kurzen Bindungsfristen als beispielsweise bei einem Festgeldkonto mit fixen Zinsen und einer fixen Laufzeit.
    • Für die Hinterlegung einer Kaution – vor allem nötig bei Immobiliengeschäften – kann das klassische Sparbuch eine bessere Option als das Online Sparen sein. Dieses kann beispielsweise vom Vermieter aufbewahrt und nach Ende des Mietvertrags zurückgegeben werden.

    Fragen und Antworten zum Sparkonto

    Wofür ist ein Sparkonto nicht geeignet?

    Wer Überweisungen durchführen möchte, kann dies mit einem Sparkonto nicht machen, außerdem muss dieses Konto immer im Plus sein. Für langfristige Geldanlage mit Bindungsfristen ist das Sparkonto auch nicht geeignet, da die Zinsen wegen der höheren Flexibilität im Vergleich dazu niedriger sein werden.

    Welche Voraussetzungen gibt es für die Eröffnung eines Sparkontos?

    Volljährige Personen in Österreich mit Hauptwohnsitz im Land können ein Sparkonto eröffnen; fallweise kann man auch im Ausland wohnen. Wer zwischen 16 und 18 Jahren alt ist, braucht die Zustimmung des Erziehungsberechtigten. Außerdem muss es in den meisten Fällen ein Referenzkonto bei einer österreichischen Bank geben.

    Eignet sich das Sparkonto für einen Sparplan?

    Ja, denn durch regelmäßige Einzahlungen auf das Sparkonto – beispielsweise in Form eines Abbuchungsauftrags vom Girokonto – vermehrt sich das Vermögen und man nutzt die vergleichsweise höheren Zinsen. Außerdem können auch Einmalzahlungen durchgeführt werden.

    Wie sicher ist das Geld auf einem Sparkonto?

    Genauso sicher wie auf einem Sparbuch. Durch die Einlagensicherung je Kunde und Konto bzw. Sparkonto von bis zu 100.000 Euro in Österreich und für alle Banken im EU-Raum kann mit dem Geld nichts passieren, selbst wenn es einen Crash der Bank geben sollte. Diese Einlagensicherung gilt allerdings nur für natürliche Personen, also nicht für Unternehmen.

    Worauf sollte man als Kunde beim Sparkonto aufpassen?

    – Bei Aktionen von Banken und Direktbanken – etwa höhere Zinsen bei der Neueröffnung – auf die Gültigkeit des Angebots (Zinsgarantie) und den Maximalbetrag dafür achten.
    – Ist die Kontoführung kostenlos? Fallen sonstige Gebühren – etwa bei der Eröffnung – an?
    – Wann erfolgt die Zinsgutschrift (monatlich, vierteljährlich, jährlich)?
    – Gibt es eine Mindestveranlagung?
    – Gibt es ein passendes Angebot für Festgeld, mit dem ein bestimmter Betrag zu besseren Zinsen für einen fixen Zeitraum gebunden wird?
    – Kann das Konto auch online eröffnet werden? Welches Identifikationsverfahren wird dazu verwendet (beispielsweise Video-Ident über Webcam)?

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    Dieser Ratgeber wurde verfasst von Robert Prazak

    Robert Prazak verantwortet die Online-Redaktion von CAPITALO und begleitet unsere Social Media und PR-Arbeit in seinem Alltag. Seit 1995 schreibt er über spannende Themen für Finanz-Channels und Vergleichsportale, aber auch für Social Media Agenturen, Banken sowie PR-Verlage.

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