Schließfach & Tresor in Wien mieten

Wer Dokumente, Wertsachen, Bargeld oder Gold sicher aufbewahren möchte, sollte das eher nicht daheim tun. Schließfächer bei Banken sind eine sehr sinnvolle Möglichkeit zur Aufbewahrung von Wertsachen, doch immer mehr Banken schließen Filialen und die Anzahl der Schließfächer sinkt dadurch erheblich, was tun?

Es gibt so viel, das wichtig und wertvoll ist: Goldmünzen, das Sparbuch für die Enkelkinder, wichtige Dokumente, der Notgroschen oder Schmuck können dazu zählen. Doch wo bewahren wir Wertgegenstände und wichtige Gegenstände, die eher eine emotionale als eine finanzielle Bedeutung haben, am besten auf? Daheim wäre es wohl am bequemsten: Man hat die Sachen rasch zur Hand und die Verwahrung ist kostenlos.

Allerdings ist das eine Variante, die große Risiken birgt: Nach einem Einbruch oder einem Brand könnte alles verschwunden oder vernichtet sein. Und die Haushaltsversicherung zahlt nicht immer, zumindest nicht den vollen Betrag. Je nach Versicherungsvertrag gibt es nämlich eine Deckelung des Betrags, den man geltend machen kann. Zudem kann man manche Sachen auch trotz finanziellem Ausgleich durch eine Versicherung nicht mehr ersetzen.

Und die Gefahr eines Einbruchs ist durchaus gegeben: In Österreich werden pro Tag rund 30 Einbrüche in Wohnungen bzw. Häusern begangen und nur jedes 10. Verbrechen dieser Art wird von der Polizei aufgeklärt. Wer Wertgegenstände im eigenen Tresor aufbewahrt, ist etwas geschützer und kann die Sachen höher versichern – allerdings ist ein Tresor in der Anschaffung umständlich und teuer und der Schlüssel bzw. Code dafür birgt ebenfalls ein potenzielles Risiko.

Wenn Sicherheit also eine große Rolle spielt, kommt das Aufbewahren daheim nicht in Frage. Schließfächer bei Banken und spezialisierten Anbietern sind die Lösung: Schließfächer werden in unterschiedlichen Größen angeboten und Wertsachen können dort sicher deponiert werden. Die Palette der Anbieter besteht im Prinzip aus zwei Gruppen: Erstens klassische Banken, zweitens Unternehmen die sich rein auf die Vermietung von Schließfächern bzw. Tresoren spezialisiert haben.

schließfächer

Banken bieten in vielen ihrer Filialen Schließfächer an, die oft als Banksafe bezeichnet werden; häufig können allerdings nur Kunden der Bank dieses Angebot in Anspruch nehmen. Die Kosten richten sich nach der Größe des Fachs. Wer etwas aus dem Bankschließfach holen möchte, ist an die Öffnungszeiten der Filiale gebunden, nur in Einzelfällen ist ein Zutritt zu anderen Zeiten möglich. Die Versicherungssumme ist begrenzt, meistens sind es 3.000 Euro. Fallweise bieten Banken auch sehr kleine Fächer außerhalb des Tresorraums an – diese werden als Sparbuch-Schließfächer bezeichnet, weil nicht mehr hineinpasst und nur Sparbücher deponiert werden dürfen. Da viele Banken in den letzten Jahren die Anzahl Ihrer Filialen immer stärker reduzieren fallen aber viele Schließfächer weg. Ein Ersatz ist dann nicht ganz leicht zu finden, denn das Angebot geht zurück während die Nachfrage konstant ansteigt.

Private Anbieter von Schließfächern und Tresoren bieten hier eine gute Alternative. Sie sind von Banken unabhängig und haben oft flexiblere Öffnungszeiten. In punkto Diskretion und Sicherheit sind sie oft sogar besser als Banken, weil sie nicht mit einem Bankkonto verknüpft sind und da die Schließfächer bei solchen Unternehmen das hauptsächliche Geschäftsmodell sind, sind auch die Betreuung und der Zugang und die Versicherungsleistungen meistens besser geregelt.

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Ein bewährter, von den Banken unabhängiger Anbieter von Schließfächern ist beispielsweise das Wiener Unternehmen „Meine Schatzkammer“. Die Schließfächer befinden sich im hauseigenen Hochsicherheitstresor (Wertheim); überwacht wird die Anlage vom ÖWD. Neben Schließfächern in den gängigen Größen können auch dort auch unterschiedlich große Tresore angemietet werden. Das Mietverhältnis kann von 1 Monat bis hin zu 10 Jahren flexibel gewählt werden. Zu den Vorteilen bei Meine Schatzkammer zählt der hohe Versicherungsschutz von 35.000 Euro (Wiener Städtische), der bei der Schließfachmiete eines jeden Schließfaches bereits inkludiert ist und bei Bedarf auf bis zu 1 Mio. Euro erhöht werden kann, sowie die schnelle und unkomplizierte Anmietung. In nur 10 Minuten ist der Mietvertrag unterzeichnet und das Schließfach kann sofort genutzt werden. Die Öffnungszeiten sind flexibler als bei Banken, was speziell für Berufstätige interessant sein kann. Der Zugang erfolgt durch eine Kombination aus Schlüssel und Sicherheitscode; auf Wunsch kann der Besitzer des Schließfachs auch anderen Personen den Zugang erlauben oder auch wieder entziehen. Bei einem Goldanbieter Vergleich fällt auf, dass eine Reservierung des Schließfachs bei Meine Schatzkammer auch online möglich ist, was den Aufwand deutlich reduziert.

Worauf man bei der Auswahl eines Schließfachs in Wien achten sollte, damit die Wertgegenstände sicher verwahrt sind und die Abwicklung auch unkompliziert ist?

Hier einige Tipps:

  • Versicherung: Bis zu welchem Betrag können die aufbewahrten Gegenstände versichert werden? Bei Bedarf macht eine Zusatzversicherung Sinn. Welche Versicherungsgesellschaft versichert die Werte?
  • Öffnungszeiten: Zu welchen Zeiten kann man etwas in das Schließfach legen bzw. von dort holen? Je flexibler, desto besser. Aber Achtung, bei Zugängen 24/7 kann häufig die Sicherheit leiden, häufig ist dann die Versicherungssumme gedeckelt. Achten Sie auf ein vernünftiges Angebot mit Einzelzugang, so dass Sie Ihr Schließfach nicht neben anderen Kunden öffnen müssen.
  • Service und Ambiente: Wirkt alles seriös? Gibt es einen kompetenten Ansprechpartner? Sie sollten ein gutes Gefühl haben und sich wohlfühlen. Ihre Wertsachen sollten Sie nicht irgendwem anvertrauen.
  • Richtige Größe wählen: Je nach Bedarf gibt es bei guten Anbietern eine große Auswahl an Schließfachgrößen bzw. Tresoren.
  • Wertgegenstände dokumentieren: Eine genaue Auflistung der Gegenstände und Dokumente, die im Schließfach aufbewahrt werden, ist eine zusätzliche Sicherheit – und verschafft einen Überblick.

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Robert Prazak verantwortet die Online-Redaktion von CAPITALO und begleitet unsere Social Media und PR-Arbeit in seinem Alltag. Seit 1995 schreibt er über spannende Themen für Finanz-Channels und Vergleichsportale, aber auch für Social Media Agenturen, Banken sowie PR-Verlage.