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Rund 30 Euro monatliches Taschengeld sind es bei den meisten!

Taschengeld für Kinder

Der Anteil der Kinder, die Taschengeld bekommen, nimmt mit dem Alter zu – natürlich auch der Betrag. Rund jedes zahnte Kleinkind unter 5 Jahren bekommt durchschnittlich immerhin knapp 5 Euro im Monat, bei den 5- bis 9-jährigen kann sich knapp die Hälfte im Schnitt auf 9 Euro am Monatsanfang freuen. Ist der zehnte Geburtstag erst einmal gefeiert, dann gibt es in der Regel fast für alle Taschengeld: Bei gut 80 Prozent der 10- bis 14-jährigen über 22 Euro, bei den 15- bis 18-jährigen liegen bei 90 Prozent pro Monat sogar fast 90 Euro im Schnitt parat. Das Leben wird eben auch bei den Kindern teurer.

Wieviel Taschengeld in Österreich?

Es gibt keine gesetzlichen Regelungen darüber, ob Eltern ihren Kindern Taschengeld geben müssen und wie viel. Taschengeld ist aber wichtig, damit Kinder und Jugendliche frühzeitig lernen, mit Geld umzugehen. So müssen sie selbst entscheiden, was sie sich leisten können und was nicht, und tragen dafür auch die Verantwortung. Als Richtwert kann hierfür die Taschengeldtabelle herangezogen werden.

Aktuelle Taschengeldtabelle – Empfehlungen zur Höhe des Taschengeldes

AlterGeldbetrag / TaschendgeldZeitraum
Unter 6 Jahre0,50 bis 1 Eurowöchentlich
6 Jahre1 bis 1,50 Eurowöchentlich
7 Jahre1,50 bis 2 Eurowöchentlich
8 Jahre2 bis 2,50 Eurowöchentlich
9 Jahre2,50 bis 3 Eurowöchentlich
10 Jahre15 bis 17,50 Euromonatlich
11 Jahre 17,50 bis 20 Euromonatlich
12 Jahre 20 bis 22,50 Euromonatlich
13 Jahre 22,50 bis 25 Euromonatlich
14 Jahre 25 bis 30 Euromonatlich
15 Jahre 30 bis 37,50 Euromonatlich
16 Jahre 37,50 bis 45 Euromonatlich
17 Jahre 45 bis 60 Euromonatlich
ab 18 Jahre 60 bis 75 Euromonatlich
Taschengeldtabelle

Warum Taschengeld sinnvoll ist?

Es gibt keine gesetzlichen Regelungen darüber, ob Eltern ihren Kindern Taschengeld geben müssen und wie viel. Taschengeld ist aber wichtig, damit Kinder und Jugendliche frühzeitig lernen, mit Geld umzugehen. So müssen sie selbst entscheiden, was sie sich leisten können und was nicht, und tragen dafür auch die Verantwortung.

Sinnvoll ist es, Taschengeld unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Situation zu verhandeln. Ist das Geld knapp, reichen auch kleinere, aber regelmäßige Zahlungen.

Wofür ist Taschengeld gedacht?

Taschengeld ist zur freien Verfügung. Eltern sollten deshalb nicht die Ausgaben kontrollieren und sich mit Kommentaren zurückhalten. Taschengeld ist kein Erziehungsmittel und sollte nicht zur Belohnung oder Bestrafung von Verhalten oder Leistungen eingesetzt werden.

Regelmäßige Mithilfe im Haushalt gehört zu einem funktionierenden Familienleben und sollte nicht bezahlt werden. Kleine „Extra-Jobs“ können jedoch belohnt werden.

Wie Taschengeld sparen?

Das eigene Taschengeld bekommen mittlerweile also viele Kinder in Österreich – und die meisten sparen sogar etwas vom Taschengeld. Rund ein Drittel der Kleinkinder legt etwas vom eigenen Taschengelds monatlich zurück, mit rund der Hälfte sparen hier Volksschulkinder besonders viel. Und sogar mehr als jeder zweite Jugendliche legt einen Teil vom Taschengeld auf die hohe Kante.

Erhalten Kinder neben dem Taschengeld größere Geldgeschenke, sollten Eltern gemeinsam mit ihren heranwachsenden Kindern sinnvolle Sparziele festlegen.

Tipp: Geeignete Anlageformen können Tagesgeldkonto, Fondssparplan oder einfach ein Kindersparbuch bei einer Bank sein.

Kinder lernen von den Eltern – das gilt natürlich auch beim Thema Geld. Sparen Eltern regelmäßig, hat dies große Auswirkung auf das Sparverhalten ihrer Kinder. Und war unabhängig vom Alter! Dass Ihre Kinder regelmäßig sparen, ist den meisten Eltern in Österreich ein Anliegen. Eines nimmt seit Jahren jedoch kontinuierlich ab: Der Gang zur Bank am Weltspartag.

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