Diners Club: Vorzüge und Besonderheiten dieser Kreditkarte

Die Diners Club Karte zählt zu den traditionsreichsten Karten weltweit und erfreut sich auch in Österreich großer Beliebtheit – vor allem dank der Zusatzleistungen, die speziell für Reisende interessant sein können. Sehen wir uns das Angebot mal genauer an:

Tradition von Diners Club

Die Diners Club-Karte ist die Kreditkarte mit der längsten Tradition – tatsächlich hat das gleichnamige Unternehmen erstmals eine Karte angeboten, die statt Bargeld zum Begleichen von Rechnungen verwendet werden konnte. Angeblich soll der Gründer des Unternehmens Diners Club im Jahr 1949 die Idee dazu gehabt haben, als er bei einem Restaurantbesuch bemerkte, dass er seine Geldbörse daheim vergessen hatte. Er hinterließ eine unterschriebene Visitkarte als Beleg – und hatte damit die passende Eingebung. Seine Firma besteht noch heute, auch wenn sie inzwischen vom US-Unternehmen Discover übernommen wurde.

Die lange Tradition hat den Ruf von Diners Club als eine der bekanntesten Kreditkarten weltweit begründet; vor allem bei Geschäftsreisenden hat sie nach wie vor einen hervorragenden Ruf – unter anderem wegen der Vergünstigungen bei diversen Reiseanbietern, der zusätzlichen Versicherungsleistungen und anderer Services. Heute gibt es mit der „Corporate Card“ eine Version, die speziell für Firmenkunden bzw. Geschäftsreisende gedacht ist.

Das Wichtigste über die Diners Club Kreditkarte

Diese Karte ist eine klassische Kreditkarte und ermöglicht das bargeldlose Bezahlen weltweit sowie das Abheben von Bargeld an Automaten. Außerdem sind diverse Versicherungsleistungen und Vergünstigungen bei Partnerunternehmen wie Mietwagenfirmen inkludiert. Es gibt von der Diners Club-Karte verschiedene Versionen wie Classic Card, Gold Card, Vintage Card (speziell für Vielflieger bzw. Geschäftsreisende) sowie Karten, die gemeinsam mit Partnerfirmen wie Ö1 oder Wein & Co herausgegeben werden. Interessant für Firmenkunden ist die Corporate Card, die auch Ausgabenanalyse bietet. Für Freiberufler bzw. Selbstständige ist die Business Card gedacht, die ebenfalls einige Zusatzleistungen inkludiert. Außerdem gibt es eine Golf Card exklusiv für Freunde dieses Sports mit einer Haftpflichtversicherung für Golfclubs.
Mit der Karte kann man weltweit an rund 30 Millionen Akzeptanzstellen bargeldlos zahlen (Partner wie Restaurants, Geschäfte etc.) bzw. Geld beheben, außerdem sind diverse Versicherungsleistungen und Vergünstigungen inkludiert. Die Karte zählt nicht zu den bekanntesten Kreditkarten, dafür sind die Zusatzleistungen teils erheblich umfangreicher. Kontaktloses Bezahlen ohne PIN-Eingabe ist bis maximal 50 Euro möglich.
Die Kartenpreise richten sich nach der Art der Karte, am günstigsten ist die Classic Card mit einer Gebühr von knapp 6 Euro pro Monat; Zusatzkarten kosten meistens ungefähr die Hälfte. Die Vintage Card kostet knapp 12 Euro pro Monat.

Wie sicher ist Diners Club?

Über das Portal bzw. die App (siehe unten) können die Ausgaben jederzeit kontrolliert werden, außerdem wird nach jeder Zahlung mit der Karte eine SMS gesendet. Dieses Service namens Security-SMS (kurz S-SMS) ist kostenlos und kann jederzeit aktiviert werden.
Ja, die Card kann auch für das Online-Shopping verwendet werden. Dabei werden mit einem Service namens ProtectBuy die Einkaufstouren im Web abgesichert – es ist außer den Kreditkartendaten und einer mobilen TAN auch ein persönliches Passwort vorgesehen.

Diners Club im täglichen Einsatz

An Geldautomaten, die dem Diners Club-Netzwerk angehören, kann mit der Karte Bargeld abgehoben werden. Dazu ist die Eingabe eines PINs (4-stellige Geheimzahl) nötig. Der Vorteil: Dieser PIN kann frei gewählt werden.
Bei dieser Kreditkarte sind umfangreiche Versicherungsleistungen inkludiert, unter anderem Nottransport, Reisestornoversicherung und Behandlungskosten im Ausland. Sofern ein Großteil der Reise mit dieser Karte bezahlt wurde, kommt man in den Genuss dieser Versicherungen für Urlaub oder Geschäftsreise. Außerdem bestehen Versicherung wie eine Hapftpflichtversicherung oder Kautionsversicherung für Verkehrsunfälle im Ausland – hier muss die Karte in den letzten 2 Monaten davor zumindest einmal verwendet worden sein.

Beantragung der Diners Club

Nötig ist ein Mindestalter von 18 Jahren, ein Hauptwohnsitz in Österreich sowie ein Konto bei einer Bank.
Ja, es wird eine Diners Club Student Card angeboten, die einen Einkaufsrahmen von 3000 Euro bietet, außerdem inkludiert sind Lounge-Zutritt (Mindestumsatz, maximal 12 pro Jahr) und ein Versicherungspaket.
Einer der größten Vorzüge der Diners Club – und zwar sowohl für Privat- als auch für Geschäftskunden – ist der kostenlose Zutritt in Flughafen-Lounges. Selbst wenn es inzwischen auch viele Bonusprogramme und eigene Lounge-Programme dafür gibt, ist dies ein interessanter Aspekt. Mit der Classic Card und der Gold Card kommt man weltweit in mehr als 1000 Lounges (maximal 12 Besuche pro Jahr), die Voraussetzung dafür ist allerdings ein Jahresumsatz von mindestens 3600 Euro. Mit der Gold-Karte kann man außerdem den Business Class-Check in der AUA (Austrian Airlines) an österreichischen Flughäfen nutzen. Bei der Vintage-Version dieser Karte sind 24 Lounge-Zutritte pro Jahr möglich, außerdem können Gäste des Karteninhabers mitgenommen werden.
Für Kunden gibt es Erweiterungsmöglichkeiten zu den grundlegenden Services, unter anderem kann die Versicherungssumme gegen eine Gebühr verdoppelt werden. Für Reisende ist die Möglichkeit interessant, am Flughafen Wien dank der Diners Club-Karte die „Fast Lane“ nutzen zu können, man kommt also rascher durch die Sicherheitskontrolle. Für Karteninhaber gibt es zudem eine App fürs Smartphone, mit der man unter anderem die Ausgaben kontrollieren und Partnerangebote aufrufen kann.

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