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Digitale Vermögensverwaltung Österreich: Robo-Advisor im Vergleich
Angebote verglichen· 5
Bewertung· Capitalo Score

Digitale Vermögensverwaltung Österreich: Robo-Advisor im Vergleich

Was eine digitale Vermögensverwaltung in Österreich kostet, ab welchem Betrag du startest und welche Anbieter die KESt für dich abführen.

  • Gesamtkosten inklusive Fondskosten
  • Steuereinfach-Status je Anbieter
  • Kostenlos und ohne Registrierung

Robo-Advisor Österreich: fünf Angebote im Überblick

  • 🎯 Worauf es ankommt: Gesamtkosten, Einstiegsbetrag und ob die Depotbank die KESt für dich abführt.
  • 💰 Kosten: Die Gesamtkosten liegen zwischen 0,87 % und 1,91 % pro Jahr, das sind 217,50 € bis 477,50 € bei 25.000 € Anlage.
  • ✅ Steuereinfach: Alle fünf Angebote führen die KESt automatisch ab, Scalable Wealth seit Oktober 2026 über seine Wiener Niederlassung. Bestandskunden dort erst nach der Umstellung.
  • ⚠️ KESt-frei: Einen Vorsorge-Mantel bietet nur froots an. Bei Einmalzahlung gilt für den Steuervorteil eine gesetzliche Frist von 15 Jahren.

Was ist eine digitale Vermögensverwaltung?

Eine digitale Vermögensverwaltung legt dein Geld nach einem Risikoprofil in ein Portfolio aus ETFs und Fonds an und verwaltet es laufend. In Österreich entscheiden drei Punkte über die Wahl: die Gesamtkosten aus Verwaltungsgebühr und Fondskosten, der Einstiegsbetrag und ob der Anbieter steuereinfach ist. Die Tabelle zeigt Gesamtkosten, Einstieg und Steuerstatus der fünf Angebote.

ProduktCapitalo ScoreGesamtkosten p.a.Gilt fürMindestanlageSparplan abSteuereinfach in ÖsterreichKESt-frei investierbar
froots Vermögensverwaltung85/100 · 4,2 ⭐ · Sehr gut1,17 %bei 25.000 €1.500 €75 €✅ Ja✅ Ja, Vorsorge-Mantel
Scalable Wealth78/100 · 3,9 ⭐ · Gut0,87 %bis 100.000 €20 €20 €✅ Ja, seit Oktober 2026❌ Nein
Savity Weltportfolio68/100 · 3,4 ⭐ · Befriedigend1,13 %bei 25.000 €, Depot bei Schelhammer5.000 €100 €✅ Ja❌ Nein
DADAT Online-Vermögensverwaltung57/100 · 2,9 ⭐ · Befriedigend1,45 %bis 300.000 €10.000 €100 €✅ Ja❌ Nein
Erste Bank Invest Manager50/100 · 2,5 ⭐ · Ausreichend1,51 bis 1,91 %je nach Risikoprofil5.000 €100 €✅ Ja❌ Nein

Gesamtkosten = Verwaltungsgebühr inkl. USt plus laufende Produktkosten der Fonds (TER). Bewertet wird im Referenzfall 25.000 € Einmalanlage plus 200 € im Monat bei ausgewogenem Profil. Bei froots und Scalable Wealth reicht der Sparplan zum Start. Bei Savity und DADAT läuft er erst nach der Mindestanlage.

Die fünf Angebote im Überblick

froots Vermögensverwaltung

froots verwaltet die Portfolios aktiv und schichtet je nach Marktentwicklung um. Jeder Kunde hat einen fixen Ansprechpartner. froots ist steuereinfach und bietet als einziges Angebot im Vergleich einen Vorsorge-Mantel für KESt-freies Investieren. Der Einstieg gelingt mit einem Sparplan ab 75 € im Monat oder mit 1.500 € einmalig. Bei den Kosten liegt froots mit 1,17 % knapp über Savity (1,13 %) und deutlich über Scalable (0,87 %), eine wählbare nachhaltige Variante gibt es nicht.

Scalable Wealth

Scalable Wealth hat mit 0,87 % die niedrigsten Gesamtkosten der fünf, und der Einstieg ab 20 € ist die niedrigste Hürde. Seit Oktober 2026 führt Scalable die KESt für Kunden in Österreich über seine Wiener Bankniederlassung automatisch ab, Neukunden erhalten eine österreichische IBAN. Wer sein Konto vorher eröffnet hat, erklärt die Erträge bis zum Wechsel auf die Wiener Niederlassung selbst und bekommt dafür einen kostenlosen Steuerreport. Beaufsichtigt wird Scalable von der deutschen BaFin, in Österreich tätig über den EU-Pass.

Savity Weltportfolio

Savity kostet im Referenzfall 1,13 % pro Jahr, davon 0,95 % Gebühr und 0,18 % Fondskosten. Bis 20.000 € Anlage sind es 1,17 %. Die Gebühr ist inklusive USt ausgewiesen, die Fondskosten sind beziffert. Savity ist steuereinfach und hat eine nachhaltige Variante. Einen Vorsorge-Mantel gibt es nicht, persönliche Betreuung nur per Telefon und E-Mail. Der Einstieg liegt bei 5.000 €, und nach einer Entnahme müssen 5.000 € im Depot bleiben. Seit 2025 gehört Savity zur Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft. Über BAWAG oder easybank als Depotbank gilt 0,99 % Verwaltungsgebühr ohne Staffel.

DADAT Online-Vermögensverwaltung

Die DADAT Bank ist ein österreichisches Institut, steuereinfach, und weist alle Nebenkosten ausdrücklich mit 0 € aus. Jede Strategie gibt es auch als nachhaltige Variante. Teurer ist DADAT bei den Kosten: 1,45 % pro Jahr. Der Einstieg liegt bei 10.000 €, erst dann ist ein Sparplan ab 100 € möglich.

Erste Bank Invest Manager

Der Invest Manager setzt auf die Filiale. Plus: Beratung in der Filiale ist inklusive, die Veranlagung ist steuereinfach und in George integriert. Minus: 1,20 % Verwaltungsgebühr plus Fondskosten von 0,31 bis 0,71 % je Risikoprofil, das sind die höchsten Kosten im Vergleich. Nach einer Entnahme müssen 5.000 € im Depot bleiben, und die Fonds stammen teils aus dem eigenen Konzern.

Was ist eine digitale Vermögensverwaltung?

Eine digitale Vermögensverwaltung, oft Robo-Advisor genannt, übernimmt die Veranlagung für dich. Du beantwortest online Fragen zu Ziel, Anlagedauer und Risiko. Daraus entsteht ein Portfolio aus ETFs und Fonds, das der Anbieter überwacht und bei Abweichungen neu gewichtet (Rebalancing). Du entscheidest nicht über einzelne Käufe, du zahlst nur ein oder aus. Wie das im Detail abläuft, erklärt unser Ratgeber Was ist eine digitale Vermögensverwaltung?

Was kostet eine digitale Vermögensverwaltung?

Eine digitale Vermögensverwaltung kostet in Österreich 0,87 % bis 1,91 % pro Jahr, zusammengesetzt aus zwei Teilen. Die Verwaltungsgebühr (All-in-Gebühr) bezahlt den Anbieter, die Depotbank und den Handel. Die Produktkosten (TER) stecken in den Fonds und werden nicht extra abgebucht, sie mindern aber den Wertzuwachs. Vergleichbar wird es erst, wenn du beide addierst.

Umgerechnet auf 25.000 € Anlage kostet das pro Jahr:

ProduktGesamtkosten p.a.Kosten pro Jahr bei 25.000 €
Scalable Wealth0,87 %217,50 €
Savity Weltportfolio1,13 %282,50 €
froots Vermögensverwaltung1,17 %292,50 €
DADAT Online-Vermögensverwaltung1,45 %362,50 €
Erste Bank Invest Manager1,51 bis 1,91 %377,50 bis 477,50 €

Die Tabelle ist nach Kosten sortiert. Drei Details verändern das Bild:

  • Staffeln: Mit wachsendem Vermögen sinkt die Gebühr. Bei froots ab 150.000 € und zusätzlich nach 5 und 10 Jahren Kundschaft, bei Savity ab 20.000 € und 100.000 €, bei Scalable ab 100.000 € und 500.000 €, bei DADAT ab 300.000 €. Bei Savity gilt der niedrigere Satz nur für den Betrag über der Schwelle.
  • Umsatzsteuer: froots, Savity und Erste nennen die Gebühr inklusive USt. DADAT nennt 1 % zuzüglich USt, das sind 1,20 %. Bei Scalable ist die USt-Behandlung nicht ausgewiesen.
  • Spannen: Beim Erste Invest Manager hängen die Fondskosten vom Risikoprofil ab. Mit 0,31 % liegst du bei 377,50 €, mit 0,71 % bei 477,50 € im Jahr.

Vergleiche nie nur die Verwaltungsgebühr. Erst Gebühr plus Fondskosten zeigt, was dich eine Vermögensverwaltung wirklich kostet.

Steuereinfach und KESt-frei: was in Österreich zählt

Kursgewinne, Ausschüttungen und Erträge aus Fonds versteuerst du in Österreich mit 27,5 % KESt. Wie viel Arbeit du damit hast, hängt an der Depotbank.

Steuereinfach: die Depotbank zieht die KESt ab

Ist die depotführende Stelle in Österreich, behält sie die KESt ein und führt sie ans Finanzamt ab. Damit ist die Steuer abgegolten, du musst die Erträge nicht in die Steuererklärung aufnehmen. Das trifft auf alle fünf Angebote zu. Bei Scalable Wealth gilt es seit Oktober 2026 über die Wiener Niederlassung. Wer dort schon vorher Kunde war, erklärt die Erträge bis zur Umstellung selbst, der Steuersatz bleibt derselbe, und bekommt dafür einen Steuerreport. Wie die KESt bei Wertpapieren genau berechnet wird, liest du im Ratgeber KESt auf Aktien und ETFs.

KESt-frei im Vorsorge-Mantel

froots bietet die Veranlagung zusätzlich in einem Vorsorge-Mantel an, technisch eine fondsgebundene Lebensversicherung. Statt 27,5 % KESt auf die Erträge fällt dann Versicherungssteuer an: rund 3,85 % jeder Einzahlung, beim Sparplan wie bei der Einmalzahlung (im Gesetz: 4 % auf die Prämie). Zahlst du einmalig ein, hängt der Vorteil an einer Frist, die das Gesetz festlegt:

  • 15 Jahre Laufzeit sind Pflicht. Haben Versicherungsnehmer und versicherte Person bei Abschluss das 50. Lebensjahr vollendet, sind es 10 Jahre.
  • Vorzeitig zurückgekauft: Bei einem Rückkauf vor Ablauf der Frist fallen nachträglich weitere 7 % Versicherungssteuer auf die eingezahlten Prämien an. Der Gewinn ist dann laut Finanzministerium einkommensteuerpflichtig.

Beim Sparplan gilt statt der 15 Jahre eine Beobachtungsphase von drei Jahren. Setzt du die Prämie in dieser Zeit länger als ein Jahr aus, wird der Vertrag steuerlich wie eine Einmalzahlung behandelt. Dann gilt auch für ihn die Frist von 15 Jahren.

Die Frist ist also keine Empfehlung, sondern die Bedingung für den Steuervorteil. Geld, das du vorher brauchen könntest, gehört nicht in den Mantel. Mehr dazu im Ratgeber KESt-frei investieren.

Ab wann rechnet sich der Mantel?

Im Mantel zahlst du die Versicherungssteuer auf jede Einzahlung, egal wie sich dein Portfolio entwickelt. Im Depot fällt die KESt nur auf Gewinne an. Der Gleichstand liegt dort, wo 27,5 % des Gewinns so viel ausmachen wie die Versicherungssteuer, also rund 3,85 % der Einzahlungen. Das ist bei einem Gewinn von rund 14 % der Einzahlungen der Fall, unabhängig von Betrag und Laufzeit. Beispiel: 100 € im Monat über 15 Jahre sind 18.000 € Einzahlung und 692,31 € Versicherungssteuer. Die KESt erreicht diesen Betrag erst bei 2.517,48 € Gewinn. Liegt der Gewinn darüber, fährst du im Mantel steuerlich besser. Die Kosten des Versicherungsmantels selbst sind hier nicht eingerechnet, die fragst du vor Abschluss beim Anbieter ab.

Für wen lohnt sich eine Vermögensverwaltung?

Eine digitale Vermögensverwaltung lohnt sich für Anleger mit mindestens fünf bis zehn Jahren Anlagehorizont, die Käufe und Umschichtungen nicht selbst entscheiden wollen. Sie passt, wenn mehrere dieser Punkte auf dich zutreffen:

  • Du willst dein Geld mindestens fünf bis zehn Jahre veranlagen und in dieser Zeit nicht selbst über Käufe und Umschichtungen entscheiden.
  • Du hast einen Einstiegsbetrag oder eine Monatsrate, die zu den Hürden passt: ab 20 € bei Scalable Wealth, ab 75 € im Monat oder 1.500 € einmalig bei froots, ab 10.000 € bei DADAT.
  • Du willst dich in Österreich nicht um die Steuererklärung für Kapitalerträge kümmern. Das erledigen alle fünf Angebote für dich, bei Scalable Wealth als Bestandskunde erst nach der Umstellung auf die Wiener Niederlassung.
  • Dir ist ein Ansprechpartner wichtig. Den bieten froots und die Erste Bank fix an, die anderen per Telefon und E-Mail.

Welche Nachteile haben Robo-Advisors?

Bequemlichkeit hat ihren Preis. Diese Punkte sprechen gegen eine Vermögensverwaltung:

  • Laufende Kosten: 0,87 % bis 1,91 % pro Jahr sind mehr als bei einem selbst angelegten ETF-Sparplan. Wenn du Zeit und Interesse hast, legst du ein Weltportfolio auch selbst an: ETF-Sparplan selbst anlegen.
  • Kein Einfluss auf Einzelwerte: Du wählst das Risiko, nicht die Fonds.
  • Kursrisiko bleibt: Auch ein verwaltetes Portfolio kann über Jahre im Minus liegen. Für Geld, das du in den nächsten zwei, drei Jahren brauchst, ist es der falsche Ort.
  • Mindestbeträge und Bindungen: DADAT verlangt 10.000 € zum Einstieg. Beim Erste Invest Manager und bei Savity müssen nach einer Entnahme 5.000 € im Depot bleiben. Im Vorsorge-Mantel von froots gilt bei Einmalzahlung die Frist von 15 Jahren.

Wie sicher ist dein Geld bei einer digitalen Vermögensverwaltung?

Die Wertpapiere liegen nicht beim Vermögensverwalter, sondern in einem Depot auf deinen Namen bei einer Depotbank. Dort gelten sie als Sondervermögen und fallen bei einer Pleite der Bank oder des Verwalters nicht in die Insolvenzmasse. Guthaben auf dem Verrechnungskonto ist über die Einlagensicherung geschützt.

Vermögensverwalter wie froots und Savity halten selbst keine Kundengelder und keine Wertpapiere, beides liegt bei der Depotbank. Für den Ausnahmefall, dass Wertpapiere nach einer Insolvenz nicht herausgegeben werden können, gibt es die gesetzliche Anlegerentschädigung von höchstens 20.000 € pro Anleger. Sie greift nicht bei Kursverlusten und nicht bei Beratungsfehlern. Bei Scalable Wealth gelten die deutschen Regeln, weil Depotbank und Aufsicht in Deutschland liegen.

Kein Schutzmechanismus sichert den Wert deines Portfolios. Sinken die Kurse, sinkt auch dein Vermögen.

Welche Vermögensverwaltung passt zu dir?

Drei Fragen für deine Wahl

Drei Fragen grenzen die Auswahl ein:

  1. Willst du dich um die Steuer kümmern? Musst du bei keinem der fünf. Nur als Scalable-Bestandskunde erklärst du die Erträge bis zur Umstellung auf die Wiener Niederlassung selbst.
  2. Wie viel hast du zum Start? Mit einem Sparplan startest du bei Scalable Wealth ab 20 € und bei froots ab 75 € im Monat, jeweils ohne Einmalanlage. Savity und die Erste Bank verlangen 5.000 € zum Start, DADAT 10.000 €.
  3. Brauchst du einen Ansprechpartner oder den Vorsorge-Mantel? Einen fixen Ansprechpartner haben froots und die Erste Bank, den Vorsorge-Mantel nur froots.

Bleibt danach mehr als ein Angebot übrig, entscheiden die Kosten. Bei 25.000 € liegen zwischen Scalable Wealth und Savity 65 € im Jahr, zwischen Savity und froots 10 €.

Veranlagungen in Wertpapiere sind mit Risiken verbunden. Der Wert deines Portfolios kann steigen oder fallen, Verluste des eingesetzten Kapitals sind möglich. Die Darstellung ist keine Anlageberatung.

Häufige Fragen zur digitalen Vermögensverwaltung

Was ist digitale Vermögensverwaltung?

Eine digitale Vermögensverwaltung legt dein Geld nach einem online ermittelten Risikoprofil in ein Portfolio aus ETFs und Fonds an und verwaltet es laufend. Im Vergleich stehen fünf Angebote für Österreich. Die Gesamtkosten liegen zwischen 0,87 % und 1,91 % pro Jahr.

Gibt es Robo-Advisors in Österreich?

Ja. Mit österreichischer Depotbank und automatischer KESt-Abfuhr arbeiten froots, Savity, die DADAT Bank und der Erste Bank Invest Manager. Scalable Wealth führt die KESt seit Oktober 2026 über seine Wiener Niederlassung ab, Bestandskunden erst nach der Umstellung.

Welcher Robo-Advisor ist der beste?

Einen für alle gibt es nicht, es hängt davon ab, was dir wichtig ist. Die niedrigsten Gesamtkosten hat Scalable Wealth mit 0,87 %, seit Oktober 2026 auch steuereinfach. Darauf folgen Savity (1,13 %) und froots (1,17 %). Einen fixen Ansprechpartner bieten froots und die Erste Bank, einen Vorsorge-Mantel für KESt-freies Investieren nur froots.

Was kostet ein Robo-Advisor?

Verwaltungsgebühr plus Fondskosten ergeben bei den fünf bewerteten Angeboten 0,87 % bis 1,91 % pro Jahr. Bei 25.000 € Anlage sind das 217,50 € bis 477,50 € jährlich. Mit steigendem Vermögen sinkt die Gebühr bei vier der fünf Anbieter.

Welche Robo-Advisors sind in Österreich steuereinfach?

Alle fünf: froots, Savity, DADAT und der Erste Bank Invest Manager führen die 27,5 % KESt über eine österreichische Depotbank automatisch ab, Scalable Wealth seit Oktober 2026 über seine Wiener Niederlassung. Wer bei Scalable schon vorher Kunde war, erklärt die Erträge bis zur Umstellung selbst und bekommt dafür einen Steuerreport.

Kann ich mit einer Vermögensverwaltung KESt-frei investieren?

Im Vergleich nur bei froots, über einen Vorsorge-Mantel als fondsgebundene Lebensversicherung. Statt KESt fällt Versicherungssteuer an, rund 3,85 % jeder Einzahlung. Bei Einmalzahlung setzt das 15 Jahre Laufzeit voraus, ab 50 Jahren beim Abschluss 10 Jahre. Bei vorzeitigem Rückkauf werden nachträglich weitere 7 % auf die eingezahlten Prämien fällig.

Welche Nachteile haben Robo-Advisors?

Laufende Kosten von 0,87 % bis 1,91 % pro Jahr, kein Einfluss auf einzelne Fonds und das volle Kursrisiko. Wer Zeit und Interesse hat, kommt mit einem selbst angelegten ETF-Sparplan günstiger weg.

Wie kann ich digital Geld anlegen?

Entweder mit einem eigenen Depot und ETF-Sparplan, bei dem du selbst entscheidest, oder mit einer digitalen Vermögensverwaltung, die das Portfolio für dich steuert. Die Eröffnung läuft bei allen fünf Angeboten im Vergleich online.

Geprüft und freigegeben von

Alexander Senger

Alexander Senger

GründerGeschäftsführerKooperationen & Marketing

Als Diplom-Finanzfachwirt (FH) und Gründer der Capitalo Finanzservices GmbH bewertet er seit 2014 systematisch Finanzprodukte im DACH-Raum. Capitalo steht für unabhängige, transparente Vergleiche – kostenlos und im Interesse der Nutzer. Erstellt mit KI-Unterstützung, fachlich geprüft und freigegeben von Alexander Senger.