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Beste Online Broker Österreich (04/2026) im Vergleich
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HeuteHeute aktualisiert
Stand: 24. April 2026
|
Depotgebühren ab· 0 EUR/Jahr
Aktualisiert· 04/2026
FMA-reguliert· Ja

Beste Online Broker Österreich (04/2026) im Vergleich

Die besten Online Broker in Österreich auf einen Blick: Depot-Kosten, Ordergebühren und steuereinfache Optionen im Vergleich.

  • Alle Gebühren transparent
  • Steuereinfach-Filter
  • Kein Account nötig
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Das musst du über Online Broker in Österreich wissen

  • 🏆 Testsieger: Trade Republic erreicht 95/110 Punkte im Capitalo Score – steuereinfach und nur 1 EUR pro Order
  • 💰 Günstigster Broker: SMARTBROKER+ und finanzen.net zero bieten Orders ab 0 EUR
  • 📊 Steuereinfach: Trade Republic, flatex, DADAT und easybank führen die KESt automatisch ab
  • ⚠️ Wichtig: Ab 30. Juni 2026 wird Payment for Order Flow EU-weit verboten – Gebühren könnten sich ändern

Die besten Online Broker in Österreich auf einen Blick: Depot-Kosten, Ordergebühren und steuereinfache Optionen im Vergleich.

Du suchst den besten Online Broker in Österreich? Dann bist du hier richtig. Im Capitalo Broker-Vergleich bewerten wir 18 Depots nach objektiven Kriterien – von Ordergebühren über ETF-Sparpläne bis zum steuereinfachen Status.

Laut OeNB-Daten besitzen nur 6,5 % der österreichischen Haushalte börsennotierte Aktien. Das bedeutet: Die meisten stehen noch am Anfang. Umso wichtiger ist die Wahl des richtigen Brokers.

Grundsätzlich gilt: Steuereinfach ist in Österreich das wichtigste Kriterium bei der Broker-Wahl. Ein steuereinfacher Broker führt die Kapitalertragsteuer (KESt) von 27,5 % automatisch an das Finanzamt ab. Bei einem nicht-steuereinfachen Broker musst du sämtliche Gewinne und Verluste selbst in der Steuererklärung erfassen – das kann aufwändig werden und Fehler verursachen.

Laut einer Erhebung der Arbeiterkammer liegen die jährlichen Depotkosten in Österreich zwischen 0 EUR und 599 EUR – je nach Anbieter und Modell. Die Unterschiede sind also gewaltig. Daher lohnt sich ein Vergleich besonders.

Online Broker Vergleich Österreich 2026

Hier findest du die besten Online Broker für österreichische Anleger im direkten Vergleich. Alle Daten stammen aus unserer Produktdatenbank und werden regelmäßig aktualisiert (Stand: April 2026).

Broker Depot-Gebühr Order-Gebühr (Inland) ETF-Sparpläne Steuereinfach Capitalo Score
Trade Republic 0 EUR 1,00 EUR 2.500 (alle kostenlos) ✅ Ja 95/110
Scalable Capital 0 EUR 0,99 EUR 1.920 (alle kostenlos) ❌ Nein 89/110
flatex 0 EUR 5,90 EUR 1.807 (kostenpflichtig) ✅ Ja 86/110
SMARTBROKER+ 0 EUR 0 EUR 2.500 (alle kostenlos) ❌ Nein 85/110
Traders Place 0 EUR 0 EUR 7.800 (2.132 kostenlos) ❌ Nein 84/110
finanzen.net zero 0 EUR 0 EUR 2.000 (alle kostenlos) ❌ Nein 68/110
DADAT Bank 0 EUR (Aktion) 3,90 EUR + 0,10 % 300 (200 kostenlos) ✅ Ja 88/110
easybank 15 EUR/Jahr 4,95 EUR 340 (140 kostenlos) ✅ Ja 76/110

Du willst alle Depots vergleichen? In unserem Depot Vergleich findest du die vollständige Übersicht aller Anbieter.

Die besten Online Broker in Österreich im Detail

Trade Republic – Testsieger (95/110 Punkte)

Trade Republic erreicht im Capitalo Score 95 von 110 Punkten und ist damit der bestbewertete Online Broker für Österreich. Seit April 2025 ist Trade Republic steuereinfach – das war lange der größte Kritikpunkt am Berliner Neobroker.

Was Trade Republic auszeichnet:

  • 1 EUR pro Order – egal ob Aktie, ETF oder Krypto (Stand: April 2026)
  • 2.500 ETF-Sparpläne komplett kostenlos
  • Steuereinfach seit April 2025 (KESt wird automatisch abgeführt)
  • 2,00 % Zinsen auf das Verrechnungskonto (Stand: April 2026)
  • Fractional Shares – Aktienbruchstücke ab 1 EUR

Der größte Nachteil: Du kannst nur über einen Handelsplatz (Lang & Schwarz Exchange) handeln. Für die meisten Privatanleger reicht das allerdings aus. Mit über 100.000 Kunden in Österreich hat sich Trade Republic als feste Größe am Markt etabliert.

Scalable Capital – Starkes Sparplan-Angebot (89/110 Punkte)

Scalable Capital bietet mit 1.920 kostenlosen ETF-Sparplänen ein hervorragendes Angebot für langfristige Anleger. Die Ordergebühr liegt bei nur 0,99 EUR (Stand: April 2026).

Wichtig für österreichische Anleger: Scalable Capital ist aktuell noch nicht steuereinfach. Die Umstellung ist für 2026 geplant. Bis dahin musst du deine Kapitalerträge selbst in der Steuererklärung angeben.

Besonderheit: 2,50 % Zinsen auf das Verrechnungskonto (Stand: April 2026).

flatex – Der Klassiker für Österreich (86/110 Punkte)

flatex ist seit Jahren einer der beliebtesten Online Broker in Österreich – und das aus gutem Grund. Mit über 250.000 Kunden in Österreich ist flatex der Marktführer unter den Online-Brokern.

Die Stärken von flatex:

  • Steuereinfach von Anfang an
  • 1.807 ETF-Sparpläne (Stand: April 2026)
  • 11 internationale Handelsplätze – deutlich mehr als bei Neobrokern
  • Zugang zu Xetra und der Wiener Börse

Die Ordergebühr liegt mit 5,90 EUR (Inland, Stand: April 2026) allerdings höher als bei Trade Republic oder Scalable Capital. Für Vieltrader kann das ins Gewicht fallen.

DADAT Bank – Österreichische Alternative (88/110 Punkte)

DADAT ist eine rein österreichische Direktbank unter Aufsicht der Finanzmarktaufsicht (FMA). Für Anleger, die Wert auf eine heimische Depotbank legen, ist DADAT eine solide Wahl.

Die wichtigsten Fakten:

  • Steuereinfach und unter FMA-Aufsicht
  • Neukundenaktion: Keine Depotgebühr bis 31.12.2030
  • Ordergebühren: 3,90 EUR + 0,10 % an der Wiener Börse (Stand: April 2026)
  • 300 ETF-Sparpläne (200 davon kostenlos)

DADAT eignet sich besonders für Anleger, die Wert auf den Handel an der Wiener Börse legen und eine österreichische Depotbank bevorzugen.

easybank – Solide Basisoption (76/110 Punkte)

Die easybank, eine Tochter der BAWAG, bietet ein steuereinfaches Depot unter FMA-Aufsicht. Die Gebühren liegen über dem Neobroker-Niveau, dafür bekommst du ein breiteres Handelsangebot.

  • Depotgebühr: 15 EUR/Jahr (Neukunden bis 2028 kostenlos, Stand: April 2026)
  • 4,95 EUR pro Order (Inland)
  • 340 ETF-Sparpläne (140 kostenlos)
  • 15 internationale Handelsplätze

Wenn dir eine österreichische Bank mit Einlagensicherung und steuereinfacher Abwicklung wichtig ist, ist die easybank eine solide Option. Für kostenbewusste Anleger sind die Neobroker allerdings günstiger.

Steuereinfache Broker in Österreich – warum das so wichtig ist

Steuereinfach erklärt: In Österreich fällt auf Kapitalerträge (Dividenden, Kursgewinne, Zinsen) eine Kapitalertragsteuer (KESt) von 27,5 % an. Ein steuereinfacher Broker führt diese Steuer automatisch an das Finanzamt ab – du musst dich um nichts kümmern. Bei einem nicht-steuereinfachen Broker bist du selbst verantwortlich.

Grundsätzlich gilt: Nur wenige Broker im Vergleich sind steuereinfach. Hier die aktuelle Übersicht:

Broker Steuereinfach Seit wann Aufsicht
Trade Republic ✅ Ja April 2025 BaFin / FMA
flatex ✅ Ja Seit Start BaFin
DADAT Bank ✅ Ja Seit Start FMA
easybank ✅ Ja Seit Start FMA
Scalable Capital ❌ Nein (geplant 2026) – BaFin
SMARTBROKER+ ❌ Nein – BaFin

Wenn du dich für einen nicht-steuereinfachen Broker entscheidest, musst du selbst Buch führen: Jeder Kauf, Verkauf, jede Dividende und jeder realisierte Kursgewinn muss in der Einkommensteuererklärung (Beilage E1kv) angegeben werden. Fehler können zu Nachzahlungen führen.

Du willst mehr über steuereinfache Optionen erfahren? Hier findest du unseren detaillierten Vergleich der steuereinfachen Broker in Österreich.

Worauf du bei der Broker-Wahl achten solltest

Depotgebühren

Die meisten Neobroker (Trade Republic, Scalable Capital, SMARTBROKER+) erheben keine Depotgebühren. Bei österreichischen Banken wie DADAT oder easybank fallen hingegen oft Depotgebühren an – meist als Prozentsatz des Depotvolumens.

Ordergebühren

Die Unterschiede sind enorm: Von 0 EUR (SMARTBROKER+, finanzen.net zero) über 1 EUR (Trade Republic) bis zu 5,90 EUR (flatex) und mehr bei klassischen Banken. Wenn du häufig handelst, summieren sich diese Kosten schnell.

ETF-Sparpläne

Für langfristigen Vermögensaufbau sind ETF-Sparpläne der wichtigste Faktor. Trade Republic bietet 2.500 kostenlose ETF-Sparpläne, Traders Place sogar 7.800 insgesamt. Wer regelmäßig investiert, spart bei kostenlosen Sparplänen über Jahre hinweg erheblich.

Du willst mehr über ETF-Sparpläne in Österreich erfahren? Dann schau dir unseren separaten Vergleich an.

Sicherheit und Einlagensicherung

Wertpapiere in deinem Depot sind als Sondervermögen geschützt – sie gehören dir, nicht dem Broker. Selbst bei einer Insolvenz des Brokers sind deine Aktien und ETFs sicher. Das Guthaben auf dem Verrechnungskonto ist bis 100.000 EUR pro Person und Bank durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt.

Alle in Österreich tätigen Broker unterliegen entweder der Aufsicht der Finanzmarktaufsicht (FMA) oder einer anderen EU-Aufsichtsbehörde mit Notifikation bei der FMA. Das WAG 2018 (Wertpapieraufsichtsgesetz), das die europäische MiFID-II-Richtlinie umsetzt, stellt sicher, dass Anleger umfassend geschützt werden.

Hinweis: PFOF-Verbot ab 30. Juni 2026: Ab dem 30. Juni 2026 wird Payment for Order Flow (PFOF) EU-weit verboten. PFOF war ein Geschäftsmodell, das es Neobrokern ermöglichte, sehr niedrige Gebühren anzubieten. Die Auswirkungen auf die Ordergebühren sind noch unklar, allerdings gehen Experten davon aus, dass sich die Kosten nicht wesentlich erhöhen werden.

Handelsplätze

Neobroker wie Trade Republic bieten meist nur einen Handelsplatz. flatex und DADAT ermöglichen den Zugang zu deutlich mehr Börsen – darunter Xetra, die Wiener Börse und internationale Handelsplätze. Wenn du an der Wiener Börse handeln willst oder exotische Wertpapiere suchst, solltest du auf die Auswahl der Handelsplätze achten.

Wenn du das richtige Depot gefunden hast und wechseln willst, hilft dir unser Ratgeber zum Thema Depot übertragen weiter. Einen Gesamtüberblick über alle Depot-Optionen findest du auf unserer Depot-Hauptseite.

Wie wir bewerten – der Capitalo Score

Der Capitalo Score bewertet jeden Broker nach objektiven Kriterien auf einer Skala von 0 bis 110 Punkten. Die Bewertung basiert auf folgenden Kategorien:

  1. Ordergebühren – Wie viel kostet ein Trade?
  2. Depotgebühren – Gibt es laufende Kosten?
  3. ETF-Sparpläne – Wie viele gibt es, und was kosten sie?
  4. Handelsangebot – Aktien, ETFs, Fonds, Krypto, Optionen?
  5. Handelsplätze – Wie viele Börsen stehen zur Verfügung?
  6. Steuereinfach – Automatische KESt-Abführung?
  7. App & Plattform – Benutzerfreundlichkeit und Features
  8. Sicherheit – Regulierung, Einlagensicherung
  9. Zusatzfeatures – Fractional Shares, Zinsen, Junior-Depot
  10. Kundenservice – Erreichbarkeit und Qualität

Gewichtung:

Kriterium Gewichtung
Ordergebühren 20 %
Depotgebühren 10 %
ETF-Sparpläne 15 %
Handelsangebot 10 %
Handelsplätze 10 %
Steuereinfach 15 %
App & Plattform 8 %
Sicherheit 5 %
Zusatzfeatures 4 %
Kundenservice 3 %

Diese Gewichtung reflektiert die Prioritäten typischer österreichischer Anleger – Kosten und Steuereinfachheit sind wichtiger als Premium-Features. Die Bewertungen werden regelmäßig aktualisiert und basieren ausschließlich auf überprüfbaren Fakten.

Du willst wissen, was Depot-Gebühren im Detail kosten? Unser Ratgeber Depot-Kosten im Detail erklärt alle Gebührenmodelle.

Häufige Fragen zu Online Brokern in Österreich

Welcher Online Broker ist der beste in Österreich?

Im Capitalo Score erreicht Trade Republic mit 95/110 Punkten die höchste Bewertung. Der Neobroker punktet mit niedrigen Gebühren (1 EUR pro Order), 2.500 kostenlosen ETF-Sparplänen und steuereinfacher Abwicklung seit April 2025.

Was bedeutet „steuereinfach“ bei einem Broker?

Ein steuereinfacher Broker führt die österreichische Kapitalertragsteuer (KESt) von 27,5 % automatisch an das Finanzamt ab. Du musst dich nicht selbst um die Steuererklärung kümmern. Steuereinfache Broker in Österreich sind aktuell: Trade Republic, flatex, DADAT und easybank.

Wie hoch ist die KESt auf Aktiengewinne in Österreich?

Die Kapitalertragsteuer (KESt) beträgt 27,5 % auf realisierte Kursgewinne, Dividenden und sonstige Kapitalerträge aus Wertpapieren. Auf Sparzinsen gilt ein reduzierter Satz von 25 %. Die KESt ist eine Endbesteuerung – das heißt, diese Erträge müssen nicht zusätzlich in der Einkommensteuer erfasst werden.

Kann ich als Österreicher bei einem deutschen Broker ein Depot eröffnen?

Ja. Viele deutsche Broker (Trade Republic, flatex, Scalable Capital) bieten ihre Dienste auch in Österreich an – meist über den EU-Pass (Niederlassungsfreiheit). Achte allerdings darauf, ob der Broker steuereinfach ist, da du bei deutschen Brokern ohne steuereinfache Abwicklung die Steuern selbst erklären musst.

Was kostet ein Depot in Österreich?

Die Kosten variieren stark. Bei Neobrokern wie Trade Republic oder Scalable Capital ist das Depot kostenlos. Bei österreichischen Banken fallen Depotgebühren an – laut AK-Erhebung zwischen 0 EUR und 599 EUR pro Jahr. Unser Ratgeber zu Depot-Kosten zeigt die Unterschiede im Detail.

Lohnt sich ein Neobroker in Österreich?

Für die meisten Privatanleger ja. Neobroker sind deutlich günstiger als klassische Banken und bieten ein solides Grundangebot. Allerdings solltest du prüfen, ob der Neobroker steuereinfach ist und ob die vorhandenen Handelsplätze für dich ausreichen. Wenn du an der Wiener Börse oder vielen internationalen Börsen handeln willst, könnte ein Broker wie flatex die bessere Wahl sein.

So bewerten wir Broker/Depot: Der Capitalo Score

Unsere Bewertungsmethodik

Warum wir anders bewerten

Die meisten Vergleichsportale zeigen dir Sternchen – aber nicht, wie sie entstehen. Wir machen das anders: Der Capitalo Score ist eine transparente, nachvollziehbare Bewertung nach über 110 Kriterien, die wir für jede Produktkategorie individuell entwickelt haben. 

Unser Versprechen:

  • Transparent: Jede Bewertung ist nachvollziehbar
  • Objektiv: Kriterien basieren auf messbaren Fakten
  • Aktuell: Quartalsweise Anpassung an Marktentwicklungen
  • Rechtlich fundiert: Berücksichtigung aller gesetzlichen Vorgaben

Bewertungsskala (Schwellenwerte):

  • 99-110 Punkte: Hervorragend
  • 95-98 Punkte: Sehr gut
  • 77-94 Punkte: Gut
  • 55-76 Punkte: Befriedigend
  • 44-54 Punkte: Ausreichend
  • 22-43 Punkte: Mangelhaft
  • < 22 Punkte: Ungenügend

Bewertungskategorien

So setzt sich der Capitalo Score zusammen

Maximale Gesamtpunktzahl110 Punkte

Je mehr Punkte ein Produkt erreicht, desto besser die Bewertung.

7 Kategorien werden objektiv bewertet

Mehr über unsere Bewertungsmethodik erfahren

Geprüft und freigegeben von

Alexander Senger

Alexander Senger

GründerGeschäftsführerKooperationen & Marketing

Als Diplom-Finanzfachwirt (FH) und Gründer der Capitalo Finanzservices GmbH bewertet er seit 2014 systematisch Finanzprodukte im DACH-Raum. Capitalo steht für unabhängige, transparente Vergleiche – kostenlos und im Interesse der Nutzer. Erstellt mit KI-Unterstützung, fachlich geprüft und freigegeben von Alexander Senger.