Österreich 2027: Steuertabelle steigt – doch nicht alle profitieren gleich
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Österreich 2027: Steuertabelle steigt – doch nicht alle profitieren gleich

Alexander Senger

Ab 2027 steigen in Österreich die Grenzwerte der Lohn- und Einkommensteuertabelle um 2,27 Prozent – die Steuerfreigrenze klettert auf 13.846 Euro. Die Entlastung fällt jedoch unterschiedlich aus: Nur rund zwei Drittel der rollierenden Inflation werden ausgeglichen, während gleichzeitig die Sozialversicherungsbeiträge steigen.

Die Zahlen im Überblick

Steuerfreibetrag 202713.846 Euro
Steuerfreibetrag 2026 (zum Vergleich)13.539 Euro
Tarifstufen-Anpassung+2,27 % bis zur Millionengrenze
Rollierende Inflation (Juli 2025–Juni 2026)3,4 %
Aufwertungszahl Sozialversicherung1,046 (höhere Beiträge)
Spitzensteuersatzunverändert 55 %

Quelle: finanz.at, Marktrecherche September 2026. Stand: September 2026. Alle Angaben ohne Gewähr.

Warum nicht alle gleichermaßen profitieren

Die Abschaffung der kalten Progression soll verhindern, dass Gehaltserhöhungen durch die Steuerprogression aufgefressen werden. Die Tarifstufen werden dafür jährlich an die Inflation angepasst. 2027 werden davon aber nur rund zwei Drittel der gemessenen Teuerung ausgeglichen – real bleibt damit ein Kaufkraftverlust.

Allerdings trifft die gestiegene Aufwertungszahl bei der Sozialversicherung nicht alle gleich stark: Niedrigere Einkommen profitieren stärker von der angehobenen Steuerfreigrenze, während Besserverdienende die höheren SV-Beiträge stärker zu spüren bekommen.

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  2. Gehaltsverhandlungen einplanen: Steuer- und Beitragsänderungen in eine Gehaltsforderung einkalkulieren
  3. Arbeitnehmerveranlagung prüfen: Über FinanzOnline zu viel gezahlte Steuern zurückholen
  4. Budget anpassen: Neue Netto-Werte rechtzeitig in die Finanzplanung für 2027 einarbeiten

Fazit

Die Steuertabelle 2027 entlastet – aber nicht alle gleichermaßen. Wer die Aufwertungszahl der Sozialversicherung und den unvollständigen Inflationsausgleich kennt, plant realistischer und kann in Gehaltsverhandlungen gezielter argumentieren.


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Stand: September 2026. Quelle: finanz.at, Marktrecherche September 2026. Alle Angaben ohne Gewähr, keine Steuerberatung.

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Alexander Senger

Alexander Senger

GründerGeschäftsführerKooperationen & Marketing

Als Diplom-Finanzfachwirt (FH) und Gründer der Capitalo Finanzservices GmbH bewertet er seit 2014 systematisch Finanzprodukte im DACH-Raum. Capitalo steht für unabhängige, transparente Vergleiche – kostenlos und im Interesse der Nutzer. Erstellt mit KI-Unterstützung, fachlich geprüft und freigegeben von Alexander Senger.