Zusammenfassung: easybank geschäftskonto
Das easybank geschäftskonto easy business pro erzielt im Capitalo Produkttest eine Bewertung von 2,0 („Ausreichend“) mit 57 von 140 möglichen Punkten (Stand: Juni 2026). Für eine monatliche Kontoführungsgebühr von 9,00 EUR erhalten Unternehmen eine österreichische IBAN sowie 20 kostenlose SEPA-Transaktionen pro Monat. Guthaben auf diesem Geschäftskonto sind durch die gesetzliche Einlagensicherung AUSTRIA bis 100.000 EUR geschützt. Das Konto punktet bei Sicherheit und Compliance, schwächelt jedoch bei digitalen Zusatzfunktionen wie Unterkonten und Mehrnutzer-Zugängen. Es positioniert sich damit als solides Basiskonto im österreichischen Mittelfeld.
Vorteile und Nachteile beim easybank geschäftskonto
Das easy business pro Konto bietet eine solide Grundausstattung für Unternehmer, offenbart aber Lücken bei digitalen Zusatzfunktionen. Im Test (Stand: Juni 2026) punktet es bei Karten und Zahlungen, da eine physische Debitkarte und eine Kreditkarte (PayLife Business) dauerhaft inklusive sind. Die Bereitstellung einer österreichischen IBAN erleichtert den inländischen Zahlungsverkehr erheblich. Zudem ist ein Kontokorrentkredit mit 12,75 % p.a. verfügbar, was Liquiditätsengpässe abfedert. Wer heuer ein Firmenkonto vs Privatkonto vergleicht, profitiert hier von klaren geschäftlichen Strukturen.
Vorteile
- Lokale Bankverbindung: Die AT-IBAN sorgt für volle Akzeptanz bei österreichischen Behörden und Kunden.
- Inkludierte Transaktionen: 20 SEPA-Überweisungen pro Monat sind kostenfrei, danach kostet jede Buchung 0,26 EUR.
- Integrierter Disporahmen: Ein Geschäftskredit ist mit 12,75 % p.a. standardmäßig verfügbar.
- Zwei kostenlose Karten: Debitkarte und Kreditkarte (PayLife Business) sind in der Grundgebühr von 9,00 EUR enthalten.
- Mobile Payment: Apple Pay und Google Pay werden unterstützt.
Nachteile
- Begrenzte Buchhaltungs-Automatisierung: Keine automatischen Steuerrücklagen und keine offene API; die Anbindung läuft über Online-Buchhaltungssoftware und CSV/MT940-Export.
- Nur ein Nutzer: Das Konto ist auf einen einzelnen Nutzer ausgelegt, Mehrfachzugänge mit Freigabeprozessen fehlen.
- Keine Unterkonten: Nutzer müssen ohne Spaces oder virtuelle Unterkonten auskommen, was die Budgetierung erschwert.
Das easy business pro im Marktvergleich
Im österreichischen Marktvergleich (Stand: Juni 2026) konkurriert das Angebot sowohl mit traditionellen als auch mit Neobanken. Die monatliche Grundgebühr von 9,00 EUR liegt im soliden Mittelfeld der Geschäftskonto-Vergleiche. Während die easybank eine lokale AT-IBAN bietet, punkten rein digitale Anbieter oft mit fehlenden Grundgebühren.
| Produkt | Grundgebühr | Capitalo Score | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| easy business pro | 9,00 EUR / Monat | 2.0 (Ausreichend) | 20 Freitransaktionen/Monat |
| N26 Business Standard | kostenlos | 2.5 (Befriedigend) | 0,1 % Cashback, rein digital |
| Erste Bank s-Geschäftskonto | 10,41 EUR / Monat (Gründer im 1. Jahr 4,95 EUR) | 2.7 (Befriedigend) | Dichtes Filialnetz in AT |
Das easy business pro ist ideal für etablierte KMU, die eine AT-IBAN benötigen. Die Alternative von N26 ist besser für kostenbewusste Freelancer, die rein digitale Prozesse bevorzugen. Das Erste Bank Angebot punktet hingegen bei beratungsintensiven Großkunden mit einem dichten Filialnetz.
Für wen eignet sich das easybank geschäftskonto?
Das Konto richtet sich primär an etablierte Einzelunternehmen und kleinere Gesellschaften in Österreich. Mit 20 Freitransaktionen pro Monat eignet es sich optimal für Betriebe mit moderatem Buchungsvolumen (Stand: Juni 2026). Für eine GmbH bietet die AT-IBAN den Vorteil einer reibungslosen Abwicklung mit dem Finanzamt und der Sozialversicherung.
Zielgruppen-Check
Ideal für:- Lokale Dienstleister: Durch die AT-IBAN wird das Vertrauen bei österreichischen Kunden gestärkt. Auch bei inländischen Behörden ist die Akzeptanz hoch.
- Unternehmen mit moderatem Transaktionsvolumen: Wer mit rund 20 Überweisungen pro Monat auskommt, profitiert maximal von den Freitransaktionen und spart sich Stückkosten.
- Digitale Nomaden und Freelancer: Wer ein kostenloses Geschäftskonto mit automatisierten Steuertools sucht, findet bei Neobanken bessere Konditionen.
- Wachsende Teams: Da das Konto auf maximal einen Nutzer ausgelegt ist (Multi-User-Access fehlt), eignet es sich nicht für Firmen mit komplexen Freigabeprozessen.
So eröffnest du das easy business pro
Die Eröffnung für das easy business pro kannst du vollständig online durchführen, sie dauert in der Regel nur 15 bis 20 Minuten (Stand: Juni 2026). Wenn du ein Geschäftskonto eröffnen willst, brauchst du einen gültigen amtlichen Lichtbildausweis sowie je nach Rechtsform einen aktuellen Firmenbuchauszug oder Gewerbeschein. Voraussetzungen sind ein Mindestalter von 18 Jahren, ein fester Wohnsitz in der EU sowie eine aktive gewerbliche oder freiberufliche Tätigkeit.
Antrag starten
Besuch die Website der easybank und wähl das Produkt "easy business pro" aus, um den digitalen Antragsprozess zu beginnen.
Daten eingeben
Trag die persönlichen Daten der Geschäftsführung sowie die relevanten Unternehmensdaten aus dem Gewerberegister oder Firmenbuch ein.
Legitimation durchführen
Führ die Legitimation per Video-Ident oder ID Austria bequem über dein Smartphone oder den PC durch. Halt deinen Reisepass oder Personalausweis bereit.
Kontoaktivierung
Nach erfolgreicher Prüfung durch die Bank bekommst du deine neue AT-IBAN meist innerhalb von 2 bis 3 Werktagen per E-Mail.
Experten-Einschätzung zum easy business pro
Das easy business pro ist ein klassisches, solides Bankkonto für den österreichischen Markt. Mit 57 von 140 Punkten in unserem Test (Stand: Juni 2026) zeigt es klare Stärken bei der Sicherheit und der lokalen AT-IBAN, lässt aber digitale Zusatzfunktionen wie Unterkonten und Mehrnutzer-Zugänge vermissen. Wer sich fragt, ob eine Geschäftskonto Pflicht besteht, findet hier ein faires Paket für 9,00 EUR im Monat.
Solides Basiskonto mit digitalen Schwächen
"Als Geschäftsführer von Capitalo beobachte ich den österreichischen Markt genau. Das Angebot der easybank punktet mit Verlässlichkeit und einer echten AT-IBAN, die für viele heimische KMU unerlässlich ist. Für stark wachsende Start-ups mit hohem Automatisierungsbedarf würde ich jedoch zu agileren Neobanken raten, da die Buchhaltungs-Anbindung hier nur grundlegend abgedeckt ist."
– Alexander Senger, Geschäftsführer Capitalo