Das s Geschäftskonto bietet maßgeschneiderte Lösungen für KMU in Österreich. Vergleiche Konditionen, sichere dir den Gründer-Rabatt und eröffne dein Business-Konto.
Zusammenfassung: erste bank geschäftskonto
Das erste bank geschäftskonto erreicht im aktuellen Capitalo-Test einen Score von 76 aus 140 möglichen Punkten und schließt damit mit der Note 2,7 (Befriedigend) ab. Mit einer monatlichen Grundgebühr von 10,41 Euro (Stand: Juni 2026) positioniert sich das s Geschäftskonto im soliden Mittelfeld der österreichischen Filialbanken. Im Vergleich vieler Geschäftskonten klassischer Filialbanken in Österreich liegt die Erste Bank damit eher am günstigeren Ende. Neugründer, die heuer starten, profitieren im ersten Jahr von einem 50-prozentigen Rabatt und zahlen lediglich 4,95 Euro pro Monat. Das Konto überzeugt durch eine lokale AT-IBAN, Multi-User-Zugang für bis zu 25 Nutzer und Einzelverrechnung, bei der du nur zahlst, was du tatsächlich nutzt, weist jedoch deutliche Schwächen bei kostenpflichtigen physischen Debitkarten auf.
Vorteile und Nachteile beim s Geschäftskonto
Vorteile
- Hohe Einlagensicherung: Deine Einlagen sind gesetzlich bis 100.000 Euro pro Kunde geschützt, was besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) relevant ist.
- Lokale AT-IBAN: Du erhältst eine vollwertige österreichische Kontonummer, die im heimischen Geschäftsverkehr Vertrauen schafft und reibungslose Abläufe garantiert.
- Günstiger Überziehungsrahmen: Der Dispokredit wird mit fairen 8,00 Prozent verzinst, womit du kurzfristige Liquiditätsengpässe kosteneffizient überbrücken kannst.
- Starke Team-Funktionen: Das Konto bietet einen Multi-User-Zugang für bis zu 25 Personen, wodurch du Aufgaben in der Buchhaltung ideal im Team verteilen kannst.
Nachteile
- Kostenpflichtige Debitkarten: Physische Karten sind nicht in der Grundgebühr inkludiert und schlagen mit 1,00 Euro pro Zusatzkarte monatlich zu Buche.
- Hohe Transaktionsspesen: Für jede einzelne Buchung fallen 0,47 Euro an, was bei einem hohen Belegaufkommen schnell ins Geld geht und ein Firmenkonto teuer machen kann.
- Kosten im Ausland: Abhebungen außerhalb Österreichs kosten 5,00 Euro pro Vorgang, dazu kommt ein Fremdwährungsentgelt von 1,99 Prozent.
Erste Bank Firmenkonto im Vergleich
Im direkten Marktvergleich zeigt sich das s Geschäftskonto als klassisches Filialbank-Produkt, während digitale Alternativen oft deutlich günstiger ausfallen (Stand: Juni 2026). Während das Angebot der Erste Bank mit 10,41 Euro eine solide Basis bietet, verzichten Neobanken häufig komplett auf eine monatliche Grundgebühr. Dafür bietet die Erste Bank eine lokale AT-IBAN und einen Dispokreditrahmen von 8,00 Prozent, was bei rein digitalen Anbietern oftmals fehlt. Für etablierte KMU mit Beratungsbedarf ist dies ein klarer Pluspunkt, wohingegen rein digitale Freelancer mit anderen Angeboten besser fahren.
Für wen eignet sich das Erste Bank Geschäftskonto?
Dieses Firmenkonto eignet sich besonders für österreichische KMU, Freiberufler und EPU, die großen Wert auf eine lokale AT-IBAN und persönliche Beratung legen. Durch den Multi-User-Zugang für bis zu 25 Personen ist es sehr gut auf wachsende Teams zugeschnitten, die gemeinsame Finanzprozesse abbilden müssen. Auch Neugründer gehören zur zentralen Kernzielgruppe, da sie im ersten Jahr stolze 50 Prozent der Grundgebühr sparen und nur 4,95 Euro zahlen. Wer eine GmbH gründen möchte, findet hier einen verlässlichen Partner.
Weniger ideal ist das Konto für stark digitalisierte Einzelunternehmer mit einem extrem hohen Transaktionsvolumen. Da pro Buchung 0,47 Euro an Spesen anfallen, steigen hier rasch die monatlichen Kosten. Diese Zielgruppe sollte eher ein kostenloses Geschäftskonto ohne Transaktionsgebühren in Betracht ziehen. Auch wer häufig im Ausland Bargeld abhebt, zahlt mit 5,00 Euro pro Abhebung plus 1,99 Prozent Fremdwährungsentgelt spürbar drauf.
So eröffnest du das erste bank geschäftskonto
Die Eröffnung erfolgt in 5 klaren Schritten digital oder klassisch in der Filiale. Die Dauer bis zur vollständigen Aktivierung beträgt in der Regel 2 bis 3 Werktage. Grundsätzlich gilt: Wenn du ein Geschäftskonto eröffnen möchtest, sind ein Mindestalter von 18 Jahren, ein fester Wohnsitz in Österreich sowie ein gültiger Lichtbildausweis zwingende Voraussetzungen. Bei Kapitalgesellschaften ist zudem ein aktueller Firmenbuchauszug erforderlich.
1
Online-Antrag starten
Auf der Website der Erste Bank das gewünschte s Geschäftskonto auswählen und den digitalen Antragsprozess beginnen.
2
Unternehmensdaten eingeben
Rechtsform, Firmenbuchnummer (falls vorhanden) und Branche eintragen, um das Konto korrekt zuzuordnen.
3
Persönliche Daten ergänzen
Daten der Geschäftsführung oder der Inhaberschaft angeben, inklusive Meldezettel und Kontaktdaten.
4
Legitimation durchführen
Bequem per Video-Ident-Verfahren von zu Hause aus legitimieren oder alternativ persönlich in einer Filiale vorstellig werden.
5
Vertrag unterzeichnen
Den Kontoeröffnungsantrag digital mittels elektronischer Signatur unterschreiben und auf die Freischaltung warten.
Experten-Einschätzung zum s Geschäftskonto
Solide Hausbank für etablierte Unternehmen
Als Gründer von Capitalo habe ich unzählige Kontomodelle analysiert. Das Angebot der Erste Bank ist eine grundsolide Wahl für österreichische Unternehmer, die eine verlässliche Hausbank mit echter AT-IBAN suchen. Im Geschäftskonto Vergleich bewerten wir das Konto mit 76 Punkten als befriedigend. Das Angebot glänzt besonders bei etablierten KMU, die den Dispokredit von fairen 8,00 Prozent und die Multi-User-Funktionen für bis zu 25 Mitarbeiter aktiv nutzen. Die Transaktionsgebühr von 0,47 Euro pro Buchung ist jedoch ein deutlicher Wermutstropfen für transaktionsstarke Geschäftsmodelle. Wer viele Überweisungen tätigt, muss hier mit hohen monatlichen Spesen rechnen. (Stand: Juni 2026)