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Kreditkarte Kosten Österreich: Alle Gebühren 04/2026
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  4. Kreditkarte Kosten
Vor 4 TagenVor 4 Tagen aktualisiert
Stand: 20. April 2026
|
Jahresgebühr· 0 EUR
Anbieter verglichen· 17+
Aktualisiert· 04/2026

Kreditkarte Kosten Österreich: Alle Gebühren 04/2026

Was kostet eine Kreditkarte in Österreich wirklich? Jahresgebühr (0-100 EUR), Sollzinsen (15-22% p.a.), Bargeldbehebung und Auslandsentgelt im Überblick. Ohne Registrierung.

  • Alle Gebühren auf einen Blick
  • Echte Kosten, keine "ab"-Versprechen
  • Kostenlose Karten inklusive
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Was kostet eine Kreditkarte in Österreich wirklich? Alle Gebühren von Jahresgebühr bis Teilzahlung transparent erklärt.

Was du über Kreditkarten-Kosten wissen musst

Das Wichtigste auf einen Blick

  • 💳 Jahresgebühr: Von 0 EUR (TF Mastercard Gold) bis über 200 EUR bei Premium-Karten
  • 💰 Bargeld am Bankomat: Typisch 3% vom Betrag, mindestens 3,63 EUR
  • ✈️ Auslandseinsatz: 0% bis 1,65% je nach Karte – bei Neobanken oft gratis
  • ⚠️ Teilzahlung: 12–24,79% Zinsen p.a. – die teuerste Kostenfalle

Eine Kreditkarte kostet in Österreich zwischen 0 EUR und über 200 EUR pro Jahr (Stand: April 2026). Allerdings ist die Jahresgebühr nur ein Teil der Rechnung. Bargeldabhebungen, Fremdwährungsgebühren und vor allem die Teilzahlung können die tatsächlichen Kosten deutlich in die Höhe treiben. Hier erfährst du, welche Gebühren anfallen – und wie du sie vermeidest.

Welche Kosten fallen bei einer Kreditkarte an?

Grundsätzlich gibt es bei Kreditkarten in Österreich sechs Kostenarten, die du kennen solltest:

  1. Jahresgebühr – die Grundgebühr für die Karte (0 EUR bis 268 EUR)
  2. Bargeldabhebungsgebühr – Kosten beim Abheben am Bankomat (typisch 3%)
  3. Auslandseinsatzentgelt – Gebühr für Zahlungen in Fremdwährung (0% bis 1,65%)
  4. Sollzinsen bei Teilzahlung – Zinsen auf offene Beträge (12–24,79% p.a.)
  5. Mahngebühren – bei verspäteter Zahlung (bis zu 36 EUR pro Mahnung)
  6. Sonstige Gebühren – Ersatzkarte, Kontosperre, Papierabrechnung

Manche dieser Kosten sind auf den ersten Blick erkennbar, andere verstecken sich im Kleingedruckten. Deshalb lohnt es sich, jede Gebührenart genau zu verstehen.

Jahresgebühr: Von 0 EUR bis über 200 EUR

Die Jahresgebühr ist der sichtbarste Kostenfaktor. In Österreich gibt es eine große Bandbreite (Stand: April 2026):

  • Kostenlose Karten: TF Mastercard Gold (0 EUR), free Mastercard Gold (0 EUR), N26 Mastercard Debit (0 EUR)
  • Standard-Karten: easy kreditkarte (12 EUR/Jahr), DADAT Visa Classic (21,60 EUR/Jahr), Smartcard Mastercard der Ersten Bank (22,44 EUR/Jahr)
  • Premium-Karten: Bank Direkt Platinum (122,40 EUR/Jahr), N26 Metal (202,80 EUR/Jahr), PayLife Platinum der BAWAG (268 EUR/Jahr)

Wichtig: Viele Banken locken mit „erstes Jahr gratis". Nach Ablauf der Aktion steigt die Jahresgebühr aber auf den regulären Preis. Prüfe deshalb immer die Kosten ab dem zweiten Jahr.

Laut konsumentenfragen.at liegt die Jahresgebühr in Österreich je nach Anbieter zwischen 0 EUR und 140 EUR für Standardkarten. Für Premium-Karten mit Lounge-Zugang und Versicherungen kann es deutlich mehr werden.

Versteckte Kosten: Bargeld, Fremdwährung und Extras

Neben der Jahresgebühr gibt es Kosten, die erst bei der Nutzung anfallen. Diese „versteckten" Gebühren können sich über das Jahr zu überraschenden Beträgen summieren.

Bargeldabhebung am Bankomat

Bargeldabhebungen mit der Kreditkarte sind in Österreich fast immer kostenpflichtig. Die meisten Banken berechnen 3% des Betrags, mindestens 3,63 EUR (Stand: April 2026). Hebst du also 100 EUR ab, zahlst du 3,63 EUR Gebühren. Bei 200 EUR sind es bereits 6 EUR.

Einige Karten wie die TF Mastercard Gold oder die DKB Visa bieten allerdings kostenlose Bargeldabhebungen – weltweit.

Auslandseinsatzentgelt (Fremdwährungsgebühr)

Wenn du außerhalb der Eurozone zahlst – etwa in Großbritannien, den USA oder der Türkei – fällt ein Auslandseinsatzentgelt an. Dieses liegt bei österreichischen Banken typischerweise bei 1,5% bis 1,65% des Umsatzes (Stand: April 2026).

Bei einem Urlaub mit 2.000 EUR Kartenumsatz in Nicht-Euro-Ländern bedeutet das 30 bis 33 EUR an zusätzlichen Kosten. Neobanken wie N26, Trade Republic oder die TF Bank verzichten hingegen auf diese Gebühr – ein klarer Vorteil für Vielreisende.

OGH-Urteil: Doppelverrechnung unzulässig

Der OGH hat im Verfahren der Arbeiterkammer gegen card complete entschieden, dass die gleichzeitige Verrechnung von Bearbeitungsentgelt und Wechselkursabschlag bei Fremdwährungstransaktionen unzulässig ist. Betroffene können bis 1. August 2026 Rückzahlungen geltend machen.

Weitere Gebühren

  • Sperrgebühr: Laut OGH-Urteil (9 Ob 82/17z) unzulässig – eine Kartensperrung darf nichts kosten
  • Papierrechnung: Kostenlos, wenn vertraglich vereinbart (OGH 9 Ob 11/18k)
  • Mahngebühren: 1. Mahnung: Median 29 EUR, 2. Mahnung: Median 50 EUR (AK-Erhebung 2017)
  • Ersatzkarte: 7 EUR bis 18 EUR je nach Anbieter

Teilzahlung: Die teuerste Falle bei Kreditkarten

Die Teilzahlung klingt bequem: Statt den gesamten Saldo am Monatsende zu begleichen, zahlst du nur einen kleinen Teil. Allerdings ist genau das der teuerste Kostenfaktor bei Kreditkarten.

Achtung: Revolving-Zinsen

Die Sollzinsen bei Teilzahlung liegen in Österreich zwischen 12% und 24,79% effektiv pro Jahr (Stand: April 2026). Zum Vergleich: Ein herkömmlicher Ratenkredit kostet derzeit 5–8% p.a. – also deutlich weniger.

Rechenbeispiel: Du hast einen offenen Kreditkartensaldo von 3.000 EUR und zahlst monatlich nur die Mindestrate von 3% (90 EUR). Bei einem Zinssatz von 20% p.a. dauert es über 4 Jahre, bis der Betrag abbezahlt ist – und du zahlst insgesamt rund 1.400 EUR an Zinsen obendrauf.

Grundsätzlich gilt: Zahle deinen Kreditkartensaldo immer vollständig am Monatsende. Falls du einen größeren Betrag finanzieren musst, ist ein Ratenkredit mit deutlich niedrigeren Zinsen die bessere Wahl.

Mehr zum Thema findest du in unserem Ratgeber: Teilzahlung: Vor- & Nachteile.

Kostenvergleich: Was kosten Kreditkarten in Österreich?

Die folgende Tabelle zeigt die Kosten ausgewählter Kreditkarten in Österreich (Stand: April 2026):

Kreditkarte Anbieter Jahresgebühr FX-Gebühr Score
TF Mastercard Gold TF BANK 0 EUR 0% 87/100
free Mastercard Gold Advanzia Bank 0 EUR 0% 80/100
N26 Mastercard Debit N26 0 EUR 0% 77/100
Trade Republic Visa Trade Republic 0 EUR 0% 76/100
DKB Visa Kreditkarte DKB 29,88 EUR 0% 86/100
easy kreditkarte easybank 12 EUR 1,50% 66/100
Smartcard Mastercard Erste Bank 22,44 EUR 1,50% 62/100
PayLife Classic BAWAG 27,30 EUR 1,65% 68/100

Wie die Tabelle zeigt: Mehrere Karten kommen komplett ohne Jahresgebühr und ohne Fremdwährungsgebühr aus. Traditionelle Banken wie die easybank, Erste Bank oder BAWAG verlangen hingegen sowohl Jahresgebühr als auch FX-Gebühren.

Alle Karten im Detail vergleichen: Kreditkarten vergleichen

So sparst du bei der Kreditkarte

Mit den richtigen Entscheidungen kannst du Kreditkarten-Kosten deutlich reduzieren – oder sogar auf null bringen:

  1. Kostenlose Karte wählen: Karten wie die TF Mastercard Gold oder die free Mastercard Gold verlangen dauerhaft 0 EUR Jahresgebühr und 0% Fremdwährungsgebühr.

  2. Teilzahlung vermeiden: Stelle sicher, dass der gesamte Saldo monatlich eingezogen wird. Die Revolving-Zinsen von 12–24,79% p.a. sind der größte Kostentreiber.

  3. Für Reisen: 0% FX-Gebühr wählen: Bei 2.000 EUR Auslandsumsatz sparst du mit einer FX-freien Karte bis zu 33 EUR gegenüber einer Karte mit 1,65% Entgelt.

  4. Bargeldabhebungen einschränken: Zahle am Bankomat lieber mit der Debitkarte. Falls du Bargeld mit der Kreditkarte brauchst: TF Mastercard Gold und DKB Visa bieten kostenlose Abhebungen.

  5. Konditionen jährlich prüfen: Aktionskonditionen laufen aus, und Gebühren können steigen. Ein jährlicher Vergleich schützt vor bösen Überraschungen.

Kostenlose Alternativen findest du auf unserer Seite: Gratis Kreditkarten Österreich

Häufige Fragen zu Kreditkarten-Kosten

Was kostet eine Kreditkarte in Österreich pro Jahr?

Die Jahresgebühr liegt zwischen 0 EUR und über 200 EUR. Kostenlose Karten wie die TF Mastercard Gold oder free Mastercard Gold verlangen dauerhaft keine Jahresgebühr. Standard-Karten österreichischer Banken kosten typischerweise 12–30 EUR pro Jahr, Premium-Karten ab 100 EUR aufwärts (Stand: April 2026).

Welche versteckten Kosten gibt es bei Kreditkarten?

Die häufigsten versteckten Kosten sind: Bargeldabhebungsgebühren (3%, min. 3,63 EUR), Auslandseinsatzentgelt für Zahlungen in Fremdwährung (1,5–1,65%), Mahngebühren bei verspäteter Zahlung (Median: 29 EUR für die 1. Mahnung) und Sollzinsen bei Teilzahlung (12–24,79% p.a.).

Was kostet Bargeld abheben mit der Kreditkarte?

In Österreich verlangen die meisten Banken 3% des Abhebebetrags, mindestens 3,63 EUR. Bei 200 EUR am Bankomat zahlst du also 6 EUR Gebühren. Einige Karten wie die TF Mastercard Gold oder DKB Visa bieten weltweit kostenlose Bargeldabhebungen.

Was ist das Auslandseinsatzentgelt?

Das Auslandseinsatzentgelt (auch Manipulationsentgelt oder Fremdwährungsgebühr) ist eine Gebühr, die bei Zahlungen außerhalb der Eurozone anfällt. In Österreich liegt sie typischerweise bei 1,5% bis 1,65% des Umsatzes. Der OGH hat entschieden, dass die gleichzeitige Verrechnung von Entgelt und Wechselkursaufschlag unzulässig ist.

Sind Teilzahlungen bei Kreditkarten teuer?

Ja, Teilzahlungen gehören zu den teuersten Finanzierungsformen überhaupt. Die Sollzinsen liegen in Österreich bei 12% bis 24,79% effektiv pro Jahr. Ein offener Saldo von 3.000 EUR kann bei nur minimaler monatlicher Rückzahlung über 1.400 EUR an Zinsen verursachen. Ein klassischer Ratenkredit ist mit 5–8% p.a. deutlich günstiger.

Gibt es wirklich kostenlose Kreditkarten?

Ja, es gibt mehrere Kreditkarten ohne Jahresgebühr, die auch dauerhaft kostenlos bleiben. Dazu zählen die TF Mastercard Gold, die free Mastercard Gold und die N26 Mastercard Debit. Einige dieser Karten verzichten zusätzlich auf Fremdwährungsgebühren. Achte aber auf die Teilzahlung: Auch bei „kostenlosen“ Karten fallen hohe Zinsen an, wenn du den Saldo nicht vollständig begleichst.

So bewerten wir Kreditkarten: Der Capitalo Score

Unsere Bewertungsmethodik

Warum wir anders bewerten

Die meisten Vergleichsportale zeigen dir Sternchen – aber nicht, wie sie entstehen. Wir machen das anders: Der Capitalo Score ist eine transparente, nachvollziehbare Bewertung nach über 100 Kriterien, die wir für jede Produktkategorie individuell entwickelt haben.

Unser Versprechen:

  • Transparent: Jede Bewertung ist nachvollziehbar
  • Objektiv: Kriterien basieren auf messbaren Fakten
  • Aktuell: Quartalsweise Anpassung an Marktentwicklungen
  • Rechtlich fundiert: Berücksichtigung aller gesetzlichen Vorgaben

Bewertungsskala (Schwellenwerte):

  • 92-100 Punkte: Hervorragend
  • 82-91 Punkte: Sehr gut
  • 70-81 Punkte: Gut
  • 62-69 Punkte: Befriedigend
  • 52-61 Punkte: Ausreichend
  • 40-51 Punkte: Mangelhaft
  • < 40 Punkte: Ungenügend

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So setzt sich der Capitalo Score zusammen

Maximale Gesamtpunktzahl100 Punkte

Je mehr Punkte ein Produkt erreicht, desto besser die Bewertung.

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GründerGeschäftsführerKooperationen & Marketing

Als Diplom-Finanzfachwirt (FH) und Gründer der Capitalo Finanzservices GmbH bewertet er seit 2014 systematisch Finanzprodukte im DACH-Raum. Capitalo steht für unabhängige, transparente Vergleiche – kostenlos und im Interesse der Nutzer. Erstellt mit KI-Unterstützung, fachlich geprüft und freigegeben von Alexander Senger.