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Depotgebühren vergleichen: Was kostet ein Depot in Österreich?
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Depotgebühren vergleichen: Was kostet ein Depot in Österreich?

Depotgebühren fressen langfristig an deiner Rendite. Von 0 EUR bei Neobrokern bis über 250 EUR bei Filialbanken – die Unterschiede sind enorm. Hier erfährst du, welche Kosten bei einem Wertpapierdepot in Österreich anfallen und wie du sie minimierst.

Alexander SengerAlexander Senger
Aktualisiert: 3. April 2026

Depotgebühren im Überblick: Diese Kosten kommen auf dich zu

  • 💰 Neobroker wie Trade Republic (0 EUR Depot, 1 EUR/Trade) sind bis zu 20x günstiger als Filialbanken
  • 📊 Bei einem 20.000 EUR Depot zahlst du zwischen 12 und 255 EUR pro Jahr – je nach Broker
  • 🏦 Alle großen österreichischen Banken sind steuereinfach und führen die 27,5 % KESt automatisch ab
  • ⚠️ Versteckte Kosten wie Dividendengebühren, Verrechnungskonto und Spreads nicht vergessen

Depotgebühren fressen langfristig an deiner Rendite. Von 0 EUR bei Neobrokern bis über 250 EUR bei Filialbanken – die Unterschiede sind enorm. Hier erfährst du, welche Kosten bei einem Wertpapierdepot in Österreich anfallen und wie du sie minimierst.

Ein Wertpapierdepot in Österreich kostet je nach Anbieter zwischen 0 EUR und mehreren hundert EUR pro Jahr. Wer Aktien, ETFs oder Fonds kaufen möchte, braucht ein Depot – und die Gebühren dafür unterscheiden sich erheblich. Grundsätzlich setzen sich die Kosten aus vier Blöcken zusammen: Depotführungsgebühr, Ordergebühren, Sparplan-Kosten und sonstige Gebühren.

Gerade in Österreich spielt ein weiterer Faktor eine große Rolle: Ob dein Broker steuereinfach ist, also die Kapitalertragsteuer (KESt) von 27,5 % automatisch an das Finanzamt abführt. Daher lohnt es sich, beim Depotgebühren-Vergleich alle Kosten genau unter die Lupe zu nehmen.

Die wichtigsten Kostenarten im Detail

Depotführungsgebühr

Die Depotführungsgebühr ist der jährliche Preis für die Verwahrung deiner Wertpapiere. Hier gibt es drei Modelle:

  • Kostenlos: Trade Republic, Flatex AT und Traders Place verlangen keine Depotgebühr.
  • Prozentual vom Depotwert: DADAT berechnet 0,09 % p.a. (mindestens 3,48 EUR pro Position), easybank 0,12 % p.a. (mindestens 5,40 EUR pro Position).
  • Fixbetrag + Prozent: Die Erste Bank (George) verlangt ab 0,28 % p.a. bei inländischer Verwahrung mit einer Mindestgebühr von 18,43 EUR pro Depot.

Was bedeutet das konkret? Bei einem Depotwert von 20.000 EUR zahlst du bei DADAT rund 18 EUR, bei der easybank 24 EUR und bei der Ersten Bank mindestens 55 EUR pro Jahr – allein für die Depotführung. Laut einer Erhebung der AK Niederösterreich können die Depotgebühren bei Filialbanken ein Vielfaches der Neobroker-Kosten betragen – bei manchen Anbietern über 1 % des Depotvolumens pro Jahr.

Ordergebühren (Kauf & Verkauf)

Jedes Mal, wenn du ein Wertpapier kaufst oder verkaufst, fallen Ordergebühren an. Die Bandbreite ist groß:

Broker Ordergebühr Modell
Trade Republic 1 EUR pauschal Pauschale (zzgl. Spread)
Flatex AT ab 5,90 EUR Staffel nach Ordervolumen
DADAT ab 3,90 EUR + 0,10 % Grundgebühr + Provision
easybank ab 4,95 EUR Staffel nach Ordervolumen
Erste Bank ab 16,65 EUR Grundgebühr + Provision

Stand: Feber 2026. Alle Angaben ohne Gewähr.

Dazu kommen je nach Handelsplatz noch Börsengebühren, Clearingkosten und der Spread (die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs). Hierbei gilt: Wer über nur einen Handelsplatz handelt – wie bei Trade Republic über die Lang & Schwarz Exchange – zahlt zwar niedrigere Ordergebühren, hat aber möglicherweise höhere Spreads als an regulierten Börsen wie der Wiener Börse oder Xetra.

ETF-Sparplan-Gebühren

Wenn du regelmäßig in ETFs investierst, sind die Sparplan-Kosten besonders relevant. Die gute Nachricht: Viele Broker bieten kostenlose ETF-Sparpläne.

  • Trade Republic: Alle 2.700+ Sparpläne kostenlos, ab 1 EUR Sparrate
  • Flatex AT: 600+ ETFs ohne Ausführungsgebühr, ab 25 EUR Sparrate
  • DADAT: 130 ETFs kostenlos, sonst 0,75 EUR + 0,175 % der Sparrate
  • easybank: Günstige Konditionen, Details je nach Aktion

Wer monatlich 200 EUR in einen ETF-Sparplan investiert, zahlt bei Trade Republic oder Flatex also nichts extra. Bei DADAT wären es rund 1,10 EUR pro Ausführung – über 30 Jahre summiert sich das allerdings auf über 390 EUR.

Versteckte Kosten, die oft übersehen werden

Neben Depot- und Ordergebühren gibt es Kosten, die erst auf den zweiten Blick auffallen:

  • Dividendengebühren: Die easybank verlangt 0,25 % pro ausländischer Dividendenzahlung (mindestens 0,95 EUR). Bei 20 Dividendeneingängen pro Jahr sind das schnell 19 EUR extra. DADAT und Trade Republic verzichten hingegen auf diese Gebühr.
  • Verrechnungskonto: DADAT berechnet 11,64 EUR pro Jahr, easybank 18 EUR. Bei Flatex und Trade Republic ist es kostenlos.
  • Spread-Kosten: Neobroker mit nur einem Handelsplatz können höhere Spreads aufweisen – besonders bei weniger liquiden Wertpapieren oder außerhalb der Haupthandelszeiten.
  • Währungsumrechnung: Wenn du US-Aktien kaufst, fällt bei den meisten Brokern eine Devisenprovision an – typisch zwischen 0,15 und 0,50 %.

Was kostet ein Depot wirklich? Zwei Rechenbeispiele

Beispiel 1: Einsteiger-Depot mit 20.000 EUR und 12 Orders pro Jahr

Broker Depotgebühr Orderkosten (12x) Gesamt/Jahr
Trade Republic 0 EUR 12 EUR 12 EUR
Flatex AT 0 EUR 70,80 EUR 70,80 EUR
DADAT ~18 EUR ~60 EUR ~78 EUR
easybank ~24 EUR ~59,40 EUR ~83 EUR
Erste Bank ~56 EUR ~200 EUR ~256 EUR

Beispiel 2: Vermögensaufbau mit 50.000 EUR und 6 Orders pro Jahr

Broker Depotgebühr Orderkosten (6x) Gesamt/Jahr
Trade Republic 0 EUR 6 EUR 6 EUR
Flatex AT 0 EUR 35,40 EUR 35 EUR
DADAT ~45 EUR ~30 EUR ~75 EUR
easybank ~60 EUR ~30 EUR ~90 EUR
Erste Bank ~140 EUR ~100 EUR ~240 EUR

Das zeigt, was passiert, wenn man die Gesamtkosten betrachtet: Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter liegen über 200 EUR pro Jahr – Geld, das besser in deinem Depot arbeiten sollte. Wenn du dein Depot jetzt vergleichen möchtest, findest du bei uns alle Anbieter auf einen Blick.

Steuereinfach in Österreich – warum das bei den Kosten wichtig ist

In Österreich unterliegen Kapitalerträge (Dividenden, Kursgewinne, Zinsen) der KESt von 27,5 %. Ein steuereinfacher Broker führt diese Steuer automatisch an das österreichische Finanzamt ab. Du musst dich um nichts kümmern.

Bei einem nicht-steuereinfachen Broker – etwa Interactive Brokers oder Scalable Capital – bist du selbst für die korrekte Versteuerung verantwortlich. In der Praxis bedeutet das: Entweder du machst es selbst (zeitaufwendig und fehleranfällig) oder du beauftragst einen Steuerberater (oft 200–500 EUR pro Jahr). Wer also Depotgebühren in Österreich vergleichen möchte, sollte diese indirekten Kosten unbedingt einkalkulieren.

Steuereinfache Broker in Österreich (Stand Feber 2026):

  • Flatex AT, Trade Republic (seit April 2025), DADAT, easybank, Erste Bank, Raiffeisen, Bank Austria, BAWAG, Bank Direkt, Bitpanda

Grundsätzlich gilt: Der Komfort eines steuereinfachen Brokers kann die vermeintlich niedrigeren Gebühren eines Auslandsbrokers schnell aufwiegen. Mehr dazu findest du im Ratgeber KESt auf Wertpapiere.

Neobroker vs. Filialbank – wo sparst du wirklich?

Grundsätzlich gilt: Wenn dir niedrige Kosten besonders wichtig sind, bieten sich Neobroker wie Trade Republic oder Flatex an. Falls du einen Ansprechpartner vor Ort haben möchtest, empfiehlt sich eine Filialbank – hierfür musst du allerdings höhere Gebühren in Kauf nehmen.

Kriterium Neobroker Filialbank
Depotgebühr 0 EUR 0,10–0,50 % p.a.
Ordergebühr 0–5,90 EUR 10–30 EUR
Sparplan Meist kostenlos Oft 1,50–2,50 %
Steuereinfach Ja (seit 2024/25) Ja
Persönliche Beratung Nein Ja
Handelsplätze 1–3 10+
Einlagensicherung 100.000 EUR 100.000 EUR

Wer sich zutraut, eigenständig zu investieren, spart bei einem Neobroker erheblich. Wer hingegen Wert auf Beratung und ein breites Handelsplatz-Angebot legt, findet bei den besten Online Brokern auch teurere, aber umfangreichere Alternativen. Bedenke allerdings: Deine Wertpapiere sind als Sondervermögen geschützt und fallen bei einer Broker-Insolvenz nicht in die Insolvenzmasse – das gilt für alle FMA-regulierten Anbieter.

So findest du das günstigste Depot

  1. Depotvolumen und Handelshäufigkeit schätzen – Wie viel investierst du, wie oft handelst du pro Jahr?
  2. Gesamtkosten berechnen – Nicht nur die Depotgebühr, sondern Depot + Orders + Sparplan + Nebenkosten.
  3. Steuereinfach prüfen – In Österreich spart dir ein steuereinfacher Broker Zeit und oft auch Geld.

Was aber machst du, wenn du bereits ein Depot bei einem teuren Anbieter hast? Ein Depotübertrag ist möglich und dauert in der Regel wenige Wochen. Wenn du gezielt nach günstigen steuereinfachen Brokern suchst, haben wir die besten Optionen für dich zusammengestellt.

Alexander Senger

Geprüft und freigegeben von

Alexander Senger

Gründer & Geschäftsführer

Als Diplom-Finanzfachwirt (FH) und Gründer der Capitalo Finanzservices GmbH bewertet er seit 2014 systematisch Finanzprodukte im DACH-Raum. Capitalo steht für unabhängige, transparente Vergleiche – kostenlos und im Interesse der Nutzer. Erstellt mit KI-Unterstützung, fachlich geprüft und freigegeben von Alexander Senger.

Erfahrung

15+ Jahre Finanzbranche

Qualifikation

Diplom-Finanzfachwirt (FH)

Registrierung

§34c & §34d GewO

Mehr erfahren

LinkedIn-Profil

Inhaltsverzeichnis

  • Depotgebühren im überblick: Diese Kosten kommen auf dich zu
  • Die wichtigsten Kostenarten im Detail
  • Was kostet ein Depot wirklich? Zwei Rechenbeispiele
  • Steuereinfach in österreich – warum das bei den Kosten wichtig ist
  • Neobroker vs. Filialbank – wo sparst du wirklich?
  • So findest du das günstigste Depot

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