Coinfinity erzielt im Test die Note „Befriedigend“ (2,5). Der österreichische Broker überzeugt mit MiCAR-Lizenz und Top-Support, verlangt aber 1,50 % Gebühren.
Coinfinity im Test: Zusammenfassung
Die Krypto-Börse Coinfinity erzielt in unserem Test einen Capitalo Score von 61 von 120 möglichen Punkten und erhält damit die Note „Befriedigend“ (2,5) (Stand: April 2026). Als österreichischer Broker mit voller MiCAR-Lizenz positioniert sich das Unternehmen als verlässlicher Partner für Bitcoin-Enthusiasten. Laut BaFin (Finanzaufsicht): Krypto-Dienstleister müssen strenge MiCAR-Zulassungsanforderungen erfüllen, was dieser Anbieter vollständig abdeckt. Die Plattform verzichtet bewusst auf Altcoins und konzentriert sich zu 100 % auf Bitcoin und die direkte Selbstverwahrung über eine eigene Krypto-Wallet. Mit einer Mindesteinzahlung von 21,00 EUR und einem exzellenten persönlichen Support inklusive Telefonberatung richtet sich das Angebot vor allem an sicherheitsbewusste Anleger. Die relativ hohen Trading-Gebühren von 1,50 % dämpfen jedoch das Gesamtergebnis im Krypto-Vergleich.
Vorteile und Nachteile
Unser Coinfinity im Test zeigt eine klare Fokussierung auf Bitcoin, was sich in spezifischen Stärken und Schwächen widerspiegelt. Die regulären Trading-Gebühren liegen aktuell (April 2026) bei 1,50 % für Maker und Taker. Insgesamt sind 4 von 7 bewerteten Kriterien im Bereich Support und Regulierung überdurchschnittlich gut ausgefallen, während das Handelsangebot aufgrund der Beschränkung auf einen einzigen Coin deutliche Einschränkungen für diversifizierte Portfolios aufweist.
Vorteile
- Volle Regulierung: Die Plattform ist MiCAR-lizenziert und bietet hohe regulatorische Sicherheit im DACH-Raum.
- Exzellenter Support: Im Gegensatz zu vielen Neobrokern gibt es hier echten menschlichen Support via Chat, E-Mail und Telefon.
- Selbstverwahrung: Gekaufte Bitcoins können direkt über die Non-custodial In-App Wallet verwaltet werden.
- Niedrige Hürde: Die Mindesteinzahlung liegt bei symbolischen 21,00 EUR, was den Einstieg für Kleinanleger enorm erleichtert.
- Kostenlose Einzahlungen: SEPA-Einzahlungen sind komplett gebührenfrei und als Soforteinzahlung möglich.
Nachteile
- Hohe Gebühren: Mit 1,50 % Trading-Gebühren liegt die Plattform deutlich über dem Marktdurchschnitt von rund 0,50 %.
- Keine Altcoins: Das Handelsangebot beschränkt sich ausschließlich auf Bitcoin (1 Coin).
- Fehlende Zusatz-Features: Weder Staking noch ein Pro-Trading-Modus stehen zur Verfügung, und es ist kein Cold-Storage-Wert hinterlegt.
Coinfinity im Test: Der Marktvergleich
Im April 2026-Vergleich zeigt sich, dass der Broker vor allem bei den Kosten einen schweren Stand hat. Wer die beste Krypto-Börse für günstige Sparpläne sucht, findet in Alternativen oft bessere Konditionen. Während die getestete Börse mit 1,50 % Gebühren relativ teuer ist, bietet 21Bitcoin mit 0,79 % eine deutlich günstigere Bitcoin-only Alternative. Wer ein breiteres Portfolio aufbauen möchte, findet bei Bitpanda über 650 handelbare Werte und umfangreiche Zusatzfunktionen.
| Metrik | Coinfinity | 21Bitcoin | Bitpanda |
|---|---|---|---|
| Capitalo Score | 61 / 120 (Befriedigend) | 77 / 120 (Befriedigend) | 88 / 120 (Gut) |
| Trading-Gebühren | 1,50 % | 0,79 % | 0,99 % |
| Kryptowährungen | 1 (nur Bitcoin) | 1 (nur Bitcoin) | 650+ |
| Sparplan | Ja | Ja | Ja |
| Besonderheit | Exzellenter Telefon-Support | Auto-Wallet-Transfer | Steuereinfach in AT |
Für wen eignet sich Coinfinity?
Zielgruppen-Analyse
Wie der Coinfinity im Test belegt, eignet sich die Plattform hervorragend für Bitcoin-Maximalisten und sicherheitsbewusste Einsteiger. Der Broker bietet im April 2026 eine der wenigen Anlaufstellen mit echtem Telefon-Support und voller MiCAR-Regulierung. Wer ausschließlich in Bitcoin investieren und die Coins direkt in die eigene Selbstverwahrung überführen möchte, findet hier eine maßgeschneiderte Lösung.
Weniger geeignet ist die Plattform für aktive Trader und Altcoin-Investoren. Wer sein Portfolio diversifizieren oder Staking-Renditen erzielen möchte, sollte sich Alternativen ansehen, die umfangreiche Earn-Funktionen anbieten. Auch wer sehr preissensibel ist und hohe Volumina beim Krypto-Trading bewegt, wird bei den Gebühren von 1,50 % schnell an seine Grenzen stoßen und sollte günstigere Broker bevorzugen.
So eröffnest du ein Konto bei Coinfinity
Die Registrierung und Verifizierung ist vollständig digitalisiert und nimmt in der Regel weniger als 1 Stunde in Anspruch. Im Jahr 2026 ist der Prozess für Neukunden stark optimiert worden, sodass die ersten Bitcoins schnell im Portfolio landen. Die Identitätsprüfung erfolgt dabei nach strengen Vorgaben der BaFin, um höchste Sicherheitsstandards zu gewährleisten.
App herunterladen
Starte den Prozess über das Smartphone in der Krypto-App oder nutze den Desktop-Browser für die Anmeldung.
Daten eingeben
Hinterlege deine persönlichen Daten wie Name, Wohnsitz und E-Mail-Adresse. Das Mindestalter für die Kontoeröffnung beträgt 18 Jahre.
Verifizierung (KYC)
Führe die gesetzlich vorgeschriebene Identitätsprüfung per Video-Ident oder Auto-Ident durch. Halte dafür deinen Personalausweis oder Reisepass bereit.
Geld einzahlen
Überweise den gewünschten Betrag von mindestens 21,00 EUR per kostenloser SEPA-Überweisung oder nutze die bequeme Soforteinzahlung.
Bitcoin kaufen
Sobald das Geld auf dem Konto verbucht ist, kannst du deinen ersten Kauf tätigen oder direkt einen automatisierten Krypto-Sparplan einrichten.
Experten-Einschätzung
Ehrliche Worte zum Broker
„Als Geschäftsführer von Capitalo verfolge ich den Krypto-Markt seit Jahren intensiv. Mein persönliches Fazit zum Coinfinity im Test fällt gemischt aus: Die Plattform ist der absolute Gegenentwurf zum unübersichtlichen Krypto-Casino. Die Beschränkung auf Bitcoin und der Fokus auf echte Selbstverwahrung sind genau das, was der Markt nach diversen Börsen-Pleiten der Vergangenheit braucht. Besonders beeindruckend finde ich den erstklassigen Kundenservice inklusive Telefon-Support – eine absolute Seltenheit in der digitalen Krypto-Welt. Die Gebühren von 1,50 % sind zwar happig, aber für langfristige Buy-and-Hold-Anleger, die Wert auf maximale regulatorische Sicherheit und persönliche Betreuung legen, ist dieser Premium-Aufschlag durchaus vertretbar.“
– Alexander Senger, Geschäftsführer Capitalo (Stand: April 2026)