
Urbo Bankas senkt Festgeld-Zinsen: 3,47 % p.a. auf 12 und 24 Monate
Die litauische Direktbank Urbo Bankas senkt die Zinsen für ihr Festgeld in Österreich: Für die Laufzeiten 12 und 24 Monate sinkt der Satz von bisher 3,52 % p.a. auf 3,47 % p.a. Die neue Konditionen gelten für Neuanlagen ab sofort (Stand: September 2026).
Die wichtigsten Fakten im Überblick
- Neuer Zins: 3,47 % p.a. für 12 und 24 Monate (bisher 3,52 % p.a.)
- Senkung um 0,05 Prozentpunkte auf beiden Laufzeiten
- Mindesteinlage 10.000 €, Maximaleinlage 100.000 € je Kunde
- Einlagensicherung: litauischer Einlagensicherungsfonds bis 100.000 € je Kunde und Bank
- Änderung gilt für Neuanlagen ab sofort (Stand: September 2026)
Neue Konditionen im Detail
| Laufzeit | Zins alt | Zins neu |
|---|---|---|
| 12 Monate | 3,52 % p.a. | 3,47 % p.a. |
| 24 Monate | 3,52 % p.a. | 3,47 % p.a. |
Quelle: Capitalo-Daten (Urbo Bankas Festgeld Österreich), Stand: September 2026. Alle Angaben ohne Gewähr.
Einordnung im Festgeld-Markt
Die Senkung fällt in eine Phase, in der der EZB-Einlagenzins seit September 2026 bei 2,50 % liegt und sich die Konditionen am österreichischen Festgeldmarkt insgesamt kaum bewegt haben. Trotz des Rückgangs bleibt das Festgeld der Urbo Bankas mit 3,47 % p.a. auf Platz 1 der aktuell stärksten Angebote für 12 und 24 Monate in Österreich.
| Anbieter | Bester Zins p.a. | Laufzeit | Einlagensicherung |
|---|---|---|---|
| Urbo Bankas | 3,47 % | 12–24 Monate | Litauen |
| Bigbank | 3,25 % | 24–120 Monate | Estland |
| DenizBank | 2,90 % | 12 Monate | Österreich (ESA) |
Quelle: Capitalo-Daten (Urbo Bankas), Marktrecherche (September 2026) für Wettbewerber. Alle Angaben ohne Gewähr.
Im Capitalo-Vergleich liegt Urbo Bankas damit weiterhin klar vor Bigbank und DenizBank, deren Topzinsen erst bei längeren Laufzeiten beziehungsweise auf 2,90 % p.a. für 12 Monate erreicht werden. Allerdings sichert die österreichische Einlagensicherung ESA das Kapital bei inländischen Anbietern wie DenizBank unmittelbar über das heimische System ab, während Urbo Bankas dem litauischen Einlagensicherungsfonds unterliegt – dieser garantiert nach EU-Recht ebenfalls 100.000 € je Kunde, jedoch über ein ausländisches Sicherungssystem.
Ein weiterer Punkt betrifft die Steuer: Urbo Bankas führt die österreichische Kapitalertragsteuer (KESt) nicht automatisch ab. Anleger müssen die litauischen Zinserträge eigenständig in der Steuererklärung angeben, wobei eine in Litauen einbehaltene Quellensteuer laut Doppelbesteuerungsabkommen auf die KESt anrechenbar ist. Zudem verlangt das Festgeld mit 10.000 € eine deutlich höhere Mindesteinlage als etwa das Festgeld der DenizBank, das schon ab 1.000 € zugänglich ist.
Was das für dich bedeutet
- Renditeorientierte Sparer: Auch nach der Senkung bietet das Festgeld der Urbo Bankas für 12 und 24 Monate einen der höchsten Zinssätze im Österreich-Vergleich.
- Sicherheitsbewusste Sparer: Wer eine inländische Einlagensicherung bevorzugt, findet bei Anbietern wie der DenizBank eine Alternative mit etwas niedrigerem Zins.
- Sparer mit kleinerem Kapital: Die Mindesteinlage von 10.000 € schließt Anlagebeträge darunter aus – hier lohnt sich ein Blick auf Anbieter mit niedrigerer Einstiegsschwelle.
- Steuerlich unkomplizierte Lösung gewünscht: Wer die automatische KESt-Abfuhr schätzt, sollte den zusätzlichen Aufwand der Steuererklärung gegen den höheren Zins abwägen.
Fazit
Urbo Bankas senkt die Festgeld-Zinsen für 12 und 24 Monate von 3,52 % auf 3,47 % p.a., bleibt damit aber laut dem Festgeld-Vergleich von Capitalo weiterhin eines der zinsstärksten Angebote am österreichischen Markt. Wer sich für das Angebot entscheidet, sollte die litauische Einlagensicherung, die hohe Mindesteinlage und die eigenständige steuerliche Veranlagung in seine Entscheidung einbeziehen.
👉 Welches Festgeld-Angebot passt zu deiner Anlagesumme und Laufzeit? Im Festgeld-Vergleich von Capitalo findest du alle aktuellen Konditionen österreichischer und internationaler Anbieter im Überblick, inklusive dem Festgeld der Urbo Bankas.
Stand: September 2026. Alle Angaben ohne Gewähr.