CAPITALO

Bonität

Startseite » Kredit » Ratgeber » Bonität

1. Schlau machen: Ihre Bonität sollten Sie kennen

Man weiß, was das Auto verbraucht, wie viel Quadratmeter die Wohnung hat oder was die beste Freundin oder der beste Freund verdient. Doch was wissen eigentlich Banken, Unternehmen und Auskunftsdateien wie der Konsumentenschutzverein (KSV) von Ihnen? Meist mehr als Sie glauben, und das sollten auch Sie wissen.

Fragen Sie also aktiv nach, welche Daten in den letzten Monaten und Jahren über Sie gespeichert wurden – positiv wie negativ. Nur so wissen Sie, welche Transaktionen Einfluss auf Ihre Bonität haben, und können notfalls gegensteuern oder gar fälschliche Daten wieder löschen lassen. Übrigens: Bonitätsprüfungen gibt es auch für Unternehmen.

Weiter Infos bietet die Seite der KSV 1870. https://www.ksv.at

2. Wer nicht zahlt, verliert

Viel kaufen und wenig bezahlen – das kommt selten gut an. Das gilt für Kreditraten wie Rechnungen in gleichem Maße. Einer der wichtigsten Faktoren für Ihren Bonitätsscore, ist Ihre Zahlungsmoral.

Unbezahlte oder gar angemahnte Rechnungen lassen Unternehmen wie Banken aufhorchen. Schlimmer wird es, wenn Vollstreckungstitel von Inkassounternehmen oder gar Gerichten ins Haus flattern. Solche negative Zahlungsmerkmale werden gespeichert und beeinflussen die Bonität negativ – oft über Jahre hinaus. Und: Wer seine Kreditraten nicht pünktlich tilgt, wird sich beim nächsten Kredit schwer tun.

Fazit: Nur kaufen oder finanzieren, was man sich leisten kann.

3. Viele Kredite verderben den Brei

Hand aufs Herz: Auch Sie haben den ein oder anderen Kredit am Laufen – bei der Bank, im Versandhaus oder beim Internethändler. Zugegeben: Der kleine Kredit oder die Finanzierung zwischendurch sind verlockend. Doch sind Sie auch günstig und sinnvoll?

Meist nicht, denn in der Regel sind die Zinssätze solcher Kleinkredite und Ratenzahlungen teuer und man verliert schnell den Überblick.

Tipp: Viele Kleindarlehen zu einem größeren Kredit bündeln und umschulden. Das schafft Klarheit bei den Finanzen, verringert insgesamt die Zinsbelastung und verbessert ganz nebenbei sogar Ihre Bonität spürbar. Denn: weniger Kredite fördern die Kreditwürdigkeit.

4. Tote Konten braucht kein Mensch

Das ist das alte Sparkonto, längst leer. Die Kreditkarte, die keiner mehr benutzt. Und das Girokonto, über das eh längst kein Geld mehr fließt. Das alles ist registriert, und so manche Auskunftei geht davon aus, dass Sie als Schuldner Zahlungen nur verschleiern oder gar ganz aus dem Weg gehen.

Aufräumen: Wer viele verschiedene Konten bei unterschiedlichen Banken hat, verschlechtert nachweislich seinen Bonitätsscore: also weg damit, was Sie nicht brauchen.

5. Stellen Sie Kreditanfragen sinnvoll und richtig

Ein kleiner Konsumentenkredit hier, ein schneller Autokredit da, vielleicht sogar mal eine günstige Baufinanzierung erkunden: Nichts ist einfacher, als im Internet Kreditanfragen zu stellen und Angebote zu vergleichen. Vorsicht: Jede reguläre Kreditanfrage wird registriert und verschlechtert Ihre Bonität, falls Sie den Kreditvertrag dann doch nicht abschließen.

Besser: Stellen Sie nur bonitätsneutrale Kreditanfragen und keinen Kreditantrag, wenn Sie nur Zinsen und Konditionen vergleichen wollen. Auch das schont die künftige Kreditwürdigkeit enorm.

Wie hilfreich war dieser Beitrag?

Klicken Sie auf einen Stern für Ihre Bewertung!

Site Feedback
Mithilfe dieser Informationen können wir unter Einhaltung unserer Datenschutzerklärung und Nutzungsbedingungen technische Probleme lösen und unsere Dienste verbessern.
Newsletter
Mit uns haben Sie Freude am Sparen

Wenn Sie jeden Monat bares Geld sparen und sich den schöneren Dingen des Lebens widmen möchten, ist der Newsletter genau das Richtige für Sie.

Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Sie können sich jederzeit vom Newsletter abmelden.

Über 30.000 Leser sind schon dabei - wann fangen Sie an?