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Enteignung der Sparer in Österreich

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Mini-Leitzins, Inflationslüge, schleichende Enteignung der Sparer und die Sorge um den Crash des Finanzsystems. Österreichs Sparer und Konsumenten werden hart auf die Probe gestellt. Walter K. Eichelburg von hartgeld.com hat sich im Interview mit CAPITALO unseren Fragen gestellt.

Walter K. Eichelburg
Walter K. Eichelburg

CAPITALO: Herr Eichelburg, der Leitzins fällt und fällt. Aktuell liegt er bei ganzen 0,15 Prozent – ein Alptraum für Österreichs Sparer. Wohin mit dem sauer verdienten Notgroschen? Was raten Sie österreichischen Sparern?

Walter K. Eichelburg: Ganz einfach, in die Rettungsboote Gold und Silber, diese werden beim kommenden Systemcrash massiv steigen, während die Konten geschoren werden und die Wertpapiere sowie Immobilien abstürzen.

CAPITALO: Seit 2013 droht österreichischen Sparern wie Versicherungsnehmern die Enteignung ab einem Guthaben von 100.000 Euro. Kann Zypern auch in Österreich passieren? Und wie weit kann dieser Bail-In wirklich gehen?

Walter K. Eichelburg: Das nenne ich „Enteignungs-Propaganda“. Man bereitet die Sparer auf die kommenden Verluste vor, die sie bei den kommenden Währungsreformen erleiden werden. Das kommt bald und die Grenze zum 1:1 Umtausch in die neue Währung (Schilling, D-Mark) wird nicht bei €100.000 liegen, sondern eher bei € 5.000.

CAPITALO: Inflation ist der größte Feind der Sparer – nicht nur in Österreich. Vor allem der gute alte Sparbuch-Sparer wird faktisch seit Jahren durch die Geldpolitik der EU enteignet. Wie schätzen Sie die weitere Entwicklung der Teuerungsrate in Österreich ein?

Walter K. Eichelburg: Wir haben seit Einführung des Euro jährliche Preissteigerungen zwischen 5 und 12 %. Die offiziellen Zahlen sind überall Lügen. Die reale Inflation zeigt die Entwicklung der Geldmenge im Euro-Raum. Die Verluste der Sparer durch die Inflation sind schon massiv. Was nach der Währungsreform an Inflation kommt, ist schwer vorherzusagen.

CAPITALO: Viele Privatsparer sind in Sorge um einen Crash des gesamten Finanzsystems. Was wären die Folgen eines solchen Crashs für Österreichs Sparer? Gäbe es hier nur Verlierer oder auch Gewinner?

Walter K. Eichelburg: Der Crash kommt sicher, denn er ist unvermeidlich. Die enormen Schulden müssen bei den Sparern abgeschrieben werden. Gewinner werden höchstens Kreditnehmer wie Staaten, Banken, Konzerne sein, deren Anleihen dann mit dem Euro rasch entwerten.

CAPITALO: Sie gelten in Österreich – und weit darüber hinaus – als ausgewiesener Gold-Experte. Was würden Sie unseren Sparern in Sachen Gold-Anlage empfehlen? Wie und wo kann der österreichische Normalsparer in Gold investieren?

Walter K. Eichelburg: Wie bereits oben geschrieben: Gold und Silber werden die Rettungsboote gegen solche Verluste sein. Auf meiner Gold-Website www.hartgeld.com inserieren einige Edelmetall-Händler, dort kann man kaufen oder auch bei Banken.

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