Crowdinvesting Plattformen

Deutsche und internationale Plattformen für Crowdinvesting & Crowdfunding in der Übersicht.

Rendity

Rendity

Rendite-Crowdinvesting
500 € Mindestanlage
Immobilien Themen
dagobertinvest

dagobertinvest

Rendite-Crowdinvesting
250 € Mindestanlage
Immobilien, Mittelstand Themen
Exporo

Exporo

Rendite-Crowdinvesting
500 € Mindestanlage
Immobilien Themen
CONDA

CONDA

Rendite-Crowdinvesting
100 € Mindestanlage
Energie, Immobilien, Mittelstand, Startup Themen
HOME ROCKET

HOME ROCKET

Rendite-Crowdinvesting
250 € Mindestanlage
Immobilien Themen
bettervest

bettervest

Rendite-Crowdinvesting
250 € Mindestanlage
Energie, Nachhaltigkeit Themen
Finnest

Finnest

Rendite-Crowdinvesting
1000 € Mindestanlage
Immobilien, Nachhaltigkeit Themen
BERGFÜRST

BERGFÜRST

Rendite-Crowdinvesting
10 € Mindestanlage
Immobilien Themen
Reval

Reval

Rendite-Crowdinvesting
500 € Mindestanlage
Immobilien Themen
GREEN ROCKET

GREEN ROCKET

Rendite-Crowdinvesting
250 € Mindestanlage
Energie, Umwelt Themen

* Disclaimer gemäß § 12 Abs. 2 Vermögensanlagengesetz: Wir weisen darauf hin, dass die Teilnahme am Crowdinvesting als Investor mit erheblichen Risiken verbunden ist. Der Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden. Der Investor sollte sich daher vor jeder Anlageentscheidung eingehend persönlich beraten lassen, insbesondere im Hinblick auf seine individuelle Vermögens- und Anlagesituation, und nicht nur die auf den verlinkten Webseiten enthaltenen Inhalte, die allgemeiner Natur sind, zur Grundlage seiner Anlageentscheidung machen. Diese Beratung kann nur durch einen Experten erfolgen. Projekte nur verfügbar solange Gesamtvolumen noch nicht erreicht. Alle Angaben ohne Gewähr.

Crowdinvesting: Diese Plattformen gibt es in Österreich

Crowdinvesting findet immer mehr Anhänger: Bei dieser Form der Geldanlage können auch Kleinanleger mit vergleichsweise geringen Beträgen und wenig Aufwand von attraktiven Zinsen profitieren.

Seit 2015 gibt es dafür in Österreich die rechtlichen Voraussetzungen: Mit dem Alternativfinanzierungsgesetz (kurz AltFG) hat unser Land vergleichsweise früh die rechtlichen Grundlagen für das Investieren von kleineren Beträgen in Projekte geschaffen. Und inzwischen ist ein regelrechter Wettkampf um die Kleinanleger entbrannt, die im Schnitt rund 1300 Euro in ein Crowdinvesting-Projekt stecken. Mehr als 20 Plattformen ringen um die Gunst der Crowdinvestoren. Dabei ist die Bandbreite sehr groß: Während manche auf Immobilien spezialisiert sind, wenden sich andere eher an Spender für wohltätige Zwecke, andere wiederum sind für das klassische Crowdfunding von Start-ups oder neuen Geschäftsideen gedacht.

Sogar während der Coronakrise konnte sich das Crowdinvesting in Österreich weiterentwickeln. Das liegt daran, dass Kleinanleger attraktive Renditen für ihr Geld suchen und ständig neue Projekte vorgestellt werden. Der Großteil dieser Projekte kommt aus dem Immobilienbereich, denn für Bauträger und Immobilienentwickler ist das Crowdinvesting heute eine gute Möglichkeit, rasch Kapital für ein neues Projekt – etwa ein Wohnhaus oder ein Bürogebäude – aufzustellen. Mit Crowdinvesting (auch als Schwarmfinanzierung bezeichnet) wurden von Immobilienentwicklern und anderen Unternehmen alleine im Jahr 2020 in Österreich mehr als 72 Millionen Euro eingesammelt werden – und das trotz der Coronakrise.

Wie wähle ich die passende Crowdinvesting-Plattform aus?

Zunächst muss zwischen Crowdfunding und Crowdinvesting unterschieden werden: Bei ersterem geht es darum, junge Unternehmen, Produkte oder gemeinnützige Projekte zu unterstützen, die Rendite steht dabei im Hintergrund. Bei Crowdinvesting geht es vor allem darum, mehr aus dem investierten Kapital zu machen. Das Interessante dabei: Schon mit kleinen Beträgen von mehreren hundert Euro kann man sich beteiligen. Die Investitionssummen hängen vom jeweiligen Projekt ab, es können 200 Euro oder bis zu 5000 Euro investiert werden.

Welche Crowdinvesting-Plattformen gibt es in Österreich?

Inzwischen gibt es mehr als 20 Anbieter, die wichtigsten wollen wir hier vorstellen:

  • dagobertinvest ist nach eigenen Angaben das größte Portal für Crowdinvesting in Österreich. Es werden ausschließlich Wohnbauprojekte abgewickelt, diese laufen meistens über 2 Jahre, die Verzinsung liegt im Moment zwischen 7 und 8 Prozent. Rund 160 Projekte wurden rückbezahlt, bei einem (Prime Real in Deutschland) kam es zu einer Insolvenz, allerdings haben die Anleger rund 96 Prozent ihres eingesetzten Kapitals erhalten.
  • Rendity ist ebenfalls auf Immobilienprojekte spezialisiert, das gilt auch für Home Rrocket, beton-gold, Reval und Zinsquartier.
  • Ein Vorreiter und bewährter Anbieter beim Crowdinvesting bzw. Crowdfunding ist Conda, inzwischen ist dort eine große Auswahl an Projekten verfügbar – von Start-ups über Tourismus bis zu Immobilien.
  • Innovationsprojekte und kleinere Unternehmen werden auf 1000x1000
  • Wer in Klimaschutz investieren möchte, könnte bei crowd4climate fündig werden. Nachhaltige Projekte stehen auch bei Greenrocket im Mittelpunkt.
  • Start-ups und kleinere Unternehmen finden sich auf Finnest, Firstcap und Danubeangels.

Fachbegriffe auf Crowdfunding-Plattformen:

  • Fundinglimit: Der Maximalbetrag, den alle Investoren (also die Geldgeber) gemeinsam in  Crowdinvesting Projekte investieren können. Ist der Betrag erreicht, sind keine weiteren Investitionen mehr möglich.
  • Fundingschwelle: Der Gesamtbetrag der Investitionen, der erreicht werden muss, damit das Investment überhaupt zustande kommt. Üblicherweise wird das auf der jeweiligen Plattform dargestellt.
  • Fundingzeitraum: Zeitraum, in dem in das Projekt investiert werden kann.
  • Laufzeit: So lange läuft das Projekt, am Ende wird das Kapital mit den Zinsen zurückbezahlt.
  • Nachrangdarlehen: Die meisten Crowdinvesting-Projekte werden in Form von Nachrangdarlehen abgewickelt. Investoren bekommen daher im Fall der Insolvenz des jeweiligen Unternehmens erst ganz am Ende ihr Kapital zurück. Das Ausfallsrisiko kann also hoch sein, es droht der Totalverlust des Kapitals.

Tipps für Crowdinvesting über österreichische Plattformen

  • Passende Plattform auswählen – da ist die Auswahl in Österreich schon groß ­– die hier aufgelisteten Portale haben jeweils das Gütesiegel der Kammer, das bedeutet, sie haben sich zur Einhaltung bestimmter Standesregeln verpflichtet.
  • Man muss nicht unbedingt eine österreichische Plattform auswählen, man kann beispielsweise auch über ein deutsches Portal investieren. Inzwischen ist das grenzüberschreitende Crowdinvesting leichter geworden, denn eine neue EU-Verordnung erleichtert das Auftreten der Plattformen in anderen europäischen Ländern.
  • Projekt auswählen – nicht nur die versprochene Rendite sollte dabei im Vordergrund stehen, sondern vor allem die Fakten wie Laufzeit, Unternehmen, Geschäftsmodell und Sicherheit.
  • Wie viel kann investiert werden? Die meisten Plattformen haben für die Projekte Mindest- und Maximalbeträge, die beispielsweise zwischen 200 und 3000 Euro liegen können. Unser Tipp: Besser in mehrere Projekte investieren, damit kann das eigene Risiko minimiert werden.
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